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Youngster soll mit Streik drohen

Hertha fürchtet "Schlammschlacht" um Talent

14.08.2020 14:34
Lazar Samardzic will Hertha BSC angeblich verlassen
© Bernd König via www.imago-images.de
Lazar Samardzic will Hertha BSC angeblich verlassen

In der Saison 2019/20 durfte Top-Talent Lazar Samardzic erstmals Bundesliga-Luft bei Hertha BSC schnuppern, der letzte seiner drei Kurzeinsätze könnte nun jedoch dafür sorgen, dass der 18-jährige Offensiv-Youngster Berlin den Rücken kehrt, bevor seine Karriere richtig Fahrt aufgenommen hat.

Samardzic und seine Berater sollen derzeit einen Abschied von Hertha BSC forcieren. Das berichtete der "kicker" Ende Juli. Demnach erhofft sich der gebürtige Berliner andernorts mehr Spielpraxis. Hertha soll die Forderung gelassen sehen, einen Abschied aber nicht kategorisch ausschließen. Der Vertrag des deutschen Juniorennationalspielers endet laut "kicker" 2022, Hertha BSC sprach lediglich von einem langfristigen Arbeitspapier.

Hertha-Youngster soll mit Streik drohen

Die "Bild" bestätigt derweil, dass das Hertha-Juwel den Klub verlassen will und hat auch mögliche Ziele parat: Der AC Mailand, der FC Chelsea und Juventus Turin sollen Interesse bekundet haben. Samardzic' Berater Marko Naletilic sei "sehr aktiv", ein Wechsel könnte einen großen Gehaltssprung bedeuten, heißt es.

Inzwischen nennt "Bild" sogar weitere Interessenten. Angeblich hat Samardzic' Entourage inzwischen auch den FC Barcelona und Gladbach kontaktiert.

 

Die Berliner sollen derweil endgültig beschlossen haben, das Talent ziehen zu lassen, sobald ein Klub "eine gewisse, einstellige Millionensumme" zahlt. Andernfalls fürchtet man wohl, dass Samardzic sich wegstreiken will. Antreiber sind laut "Bild" die Berater des Spielers, denen "alle Mittel recht" sind, um das große Geld zu machen.

Sogar das juristische Anfechten von Samardzic' Vertrag soll von Spieler-Seite in Betracht gezogen worden sein. Hertha BSC will sich allerdings gar nicht erst auf "eine Schlammschlacht" einlassen. Zumal Samardzic den Eindruck erweckt, dass er die bisherige Unterstützung des Klubs wohl nicht zu schätzen weiß.

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