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Arsenal wartet im Endspiel

De Gea patzt! Chelsea stürmt ins Pokalfinale

19.07.2020 21:18
Der FC Chelsea hat das Pokalfinale erreicht
© Alastair Grant/NMC Pool via www.imago-images.de
Der FC Chelsea hat das Pokalfinale erreicht

Nationalspieler Antonio Rüdiger steht mit dem englischen Topklub FC Chelsea im FA-Cup-Finale gegen Rekordgewinner FC Arsenal. Die Blues setzten sich am Sonntagabend im Halbfinale gegen Ligakonkurrent Manchester United 3:1 (1:0) durch und wahrten damit die Chance auf den neunten Sieg im Wettbewerb. Am 1. August wird im Londoner Wembley-Stadion das Endspiel ausgetragen.

ManUnited scheiterte beim Versuch, Revanche für das verlorene Finale von 2018 (0:1) zu nehmen. Für die Red Devils war es zudem die erste Niederlage seit dem Restart im Juni (6 Siege, 2 Unentschieden).

Das Blues-Team von Teammanager Frank Lampard könnte dagegen seinerseits Wiedergutmachung leisten. 2017 unterlag Chelsea dem Stadtrivalen Arsenal im Finale 1:2. Die Gunners hatten am Samstag Manchester City 2:0 (1:0) bezwungen.

Sorgen um Bailly

Nach 39 Minuten stieß Manchester Abwehrspieler Eric Bailly mit Gegenspieler Kurt Zouma am Kopf zusammen. Nur drei Minuten später war Bailly erneut in einen Zusammenprall verwickelt, diesmal mit Teamkollege Harry Maguire. Beide erlitten Platzwunden am Kopf. Während Maguire aber weitermachen konnte, musste Bailly minutenlang behandelt und mit einer Liege vom Platz getragen werden. Der Ivorer war sichtlich benommen und konnte sich kaum auf den Beinen halten.

In der ersten Halbzeit wurden aufgrund der Verletzung fast 15 Minuten nachgespielt. Teammanager Ole Gunnar Solskjaer war sichtlich in Sorge um seinen Spieler, der zudem beatmet werden musste. Eine Diagnose gibt es bislang noch nicht.

De Gea greift daneben

Chelsea ging in der Nachspielzeit durch Olivier Giroud in Führung (45.+11). Der Franzose netzte aus kurzer Distanz ein und überrumpelte den überraschten David De Gea im Tor des Rekordmeisters.

Nachwuchstalent Mason Mount traf kurz nach Wiederbeginn zum 2:0 (46.). Dabei profitierte der Youngster von einem groben Fehler von De Gea, der den Distanzschuss unterschätzte und daneben griff. In der 74. Minute sorgte Maguire mit einem Eigentor für die Entscheidung. Bruno Fernandes gelang per Elfmeter nur der Anschlusstreffer (85.).

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