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Angebote aus der 1. und 2. Bundesliga sollen vorliegen

Kronprinz nicht benötigt: Bayern-Talent vor dem Absprung?

15.07.2020 22:10
Lars Lukas Mai vom FC Bayern soll Angebote vorliegen haben
© Markus Fischer via www.imago-images.de
Lars Lukas Mai vom FC Bayern soll Angebote vorliegen haben

Lars Lukas Mai gilt seit Jahren als Abwehr-Kronprinz des FC Bayern München, seine einzigen beiden Einsätze bei den Profis absolvierte der 20-Jährige allerdings in der Saison 2017/18 - keine wirklich befriedigende Bilanz. Nun könnte ein Tapetenwechsel Abhilfe verschaffen.

"Fussballtransfers" berichtet, dass "zuletzt mehrere Klubs aus der ersten und zweiten Bundesliga beim Innenverteidiger angefragt" haben. Demnach kommt für den FC Bayern aber wohl nur ein Leihgeschäft infrage. So oder so, die Zeichen stehen auf Abschied.

Dass Mai sich weiterhin mit der Rolle der tragenden Säule des FC Bayern II in der 3. Liga zufrieden geben wird, scheint eher unwahrscheinlich. Auch den ewigen Reservisten bei den Profis wird der gebürtige Dresdner wohl kaum noch viel länger geben wollen.

2019/20 schaffte Mai 20  Mal den Sprung in den Spieltagskader (15 Mal Bundesliga, 2 Mal Champions League, 3 Mal Pokal), stand aber keine einzige Sekunde auf dem Rasen. Auffallend: Der Youngster bekam auch keine Chance, wenn das Spiel bereits deutlich entschieden war. 

War der "nächste Schritt" beim FC Bayern auch der richtige Schritt?

Dennoch verlängerte der deutsche Rekordmeister den Vertrag mit seinem Juwel im Oktober 2019 bis zum Sommer 2022. Damals betonte Hasan Salihamidzic: "Lukas ist ein guter Junge und eines unserer größten Talente. [...] Wir sind davon überzeugt, dass seine Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist." Mai erklärte, er wolle "jetzt den nächsten Schritt in meiner Entwicklung nehmen und glaube, dass es hierfür keine bessere Adresse als den FC Bayern gibt."

Genau damit könnte der Verteidiger allerdings falsch gelegen haben. Für besagten "nächsten Schritt" ist die Konkurrenz beim FC Bayern offenbar zu groß.

In der internen Hierarchie haben Neu-Innenverteidiger David Alaba, Niklas Süle, Lucas Hernández und Jérôme Boateng die Nase vorn. Wurde die Personaldecke eng, gaben sich zudem Javi Martínez, Benjamin Pavard oder Joshua Kimmich die Ehre in der Abwehrmitte - Mai fand keine Berücksichtigung.

Die Situation hat sich zudem durch Neuzugang Tanguy Nianzou verschärft nochmals verschärft. Der 18-Jährige wechselte unlängst von Paris Saint-Germain nach München.

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