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Der Blick geht in die 2. Liga statt in die oberen Regale

Schalke stellt sich für den Transfermarkt neu auf

14.07.2020 15:15
David Wagner (l.) und Jochen Schneider wollen die Trendwende auf Schalke
© TEAM2 via www.imago-images.de
David Wagner (l.) und Jochen Schneider wollen die Trendwende auf Schalke

Kein einziger Sieg, 7:37 Tore und blamable Pleiten gegen den 1. FC Köln, den FC Augsburg, Werder Bremen oder den SC Freiburg: Die letzten 16 Bundesliga-Spiele hätten für den FC Schalke 04 schlechter nicht laufen können.

Glücklicherweise aus Sicht der Königsblauen hatte sich das Team von David Wagner zum Rückrundenstart bereits ein Polster von 16 Punkten Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze erarbeitet. Ansonsten wäre es wohl mehr als eng geworden mit dem Klassenerhalt.

Obwohl den Gelsenkirchenern in diesem Sommer aufgrund der finanziellen Notlage weitestgehend die Hände gebunden sind, soll nun an einigen Stellschrauben gedreht werden, um eine neue derartige Katastrophen-Serie wie die zuletzt mit den 16 Partien ohne Sieg zu vermeiden.

Die "Bild" berichtete jüngst davon, dass sich Schalke vor allem in Puncto Scouting verbessern will. Besonders der englische Markt soll noch intensiver als bisher beobachtet werden. Zuletzt hatte S04 mit dem Leihgeschäft von Jonjoe Kenny einen Glücksgriff gelandet. Der 23-Jährige vom FC Everton spielte auf Leihbasis auf Schalke und bestritt als Stammspieler auf der rechten Abwehrseite 31 Bundesligaspiele. 

Neuer Talentspäher für den englischen Markt verpflichtet

Um noch besser nach möglichen Talenten Ausschau halten zu können, die bei Englands Elite-Klubs nicht zum Zuge kommen, wurde laut dem Medienbericht bereits ein neuer Scout eingestellt. Kaderplaner Michael Reschke soll damit unterstützt werden und weitere Talente von der Insel den Weg nach Gelsenkirchen finden.

Zudem hatte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider zuletzt bereits durchblicken lassen, dass hinsichtlich bevorstehender Transfers eher in den unteren Preisregalen geschaut wird. Gut möglich, dass sich die Knappen ambitionierte Spieler aus der zweiten Liga ins Team holen, statt millionenschwere Transfers von "fertigen" Erstliga-Stars zu stemmen. 

In der jüngeren Vergangenheit transferierte der FC Schalke bereits Akteure wie Alessandro Schöpf, Guido Burgstaller oder Steven Skrzybski aus der 2. Liga ins Team - mal mehr und mal weniger erfolgreich. 

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