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Neuester Bericht will die Wahrheit kennen

Bei Dembélé-Verkauf: So viel verdient der BVB wirklich mit

14.07.2020 09:21
Ousmane Dembélé spielt seit 2017 bei Barca
© AFP7 via www.imago-images.de
Ousmane Dembélé spielt seit 2017 bei Barca

In den letzten Tagen mehrten sich die Spekulationen, der FC Barcelona könnte sich in diesem Sommer noch von seinem dauerverletzten Problemfall Ousmane Dembélé trennen. Der französische Weltmeister wurde vor allem mit Manchester United in Verbindung gebracht.

Als gesichert gilt, dass Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund an einem Weiterverkauf des Flügelstürmers, der seit 2017 bei Barca unter Vertrag steht, kräftig mitverdienen würde. Allerdings: Die Summe, die dem BVB bei einem Dembélé-Transfer in Richtung England oder anderswo zustehen würde, fällt wohl deutlich geringer aus als bislang angenommen.

Nach jüngsten "Sport1"-Informationen geht es für die Dortmunder "nur" um zehn statt der bisher kolportierten 20 Millionen Euro, die ein Weiterverkauf aus Barcelona in die schwarz-gelbe Kassen spülen würde. Grund dafür ist, dass die Katalanen längst 138 Millionen Euro für Dembélé nach Dortmund überwiesen haben - zehn Millionen mehr als bislang angenommen.

Die ausstehenden Bonuszahlungen für den 23-Jährigen belaufen sich also nur noch auf zehn statt der zuvor angenommenen 20 Millionen Euro. Diese Summe würde umgehend fällig, sollte Dembélé vor seinem Vertragsende im Sommer 2022 noch zu einem anderen Klub transferiert werden. Der Sender beruft sich dabei auf Informationen aus BVB-Kreisen.

Zorc reibt sich noch heute die Hände

So oder so: Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 148 Millionen Euro ist das Transferpaket Ousmane Dembélé das mit Abstand größte, das ein Bundesligist jemals kassiert hat. Beim Gedanken an das ehemalige BVB-Juwel dürften sich die Dortmunder Klubbosse um Sportdirektor Michael Zorc, der den Deal mit Barca damals einfädelte, noch heute die Hände reiben.

Während sich die Schwarz-Gelben bis heute über die exorbitante Ablösesumme freuen können, plagt sich die Blaugrana mit einem permanent verletzten Jungstar herum, der zudem schon mehrfach abseits des Platzes negativ aufgefallen ist. 

In der laufenden Saison hat Dembélé, immer wieder von Oberschenkelverletzungen zurückgeworfen, gerade einmal drei Saisonspiele von Beginn an bestritten. Für den Franzosen selbst soll ein Wechsel zu ManUnited übrigens nicht infrage kommen. Laut "ESPN" wolle er im Sommer einen neuen Anlauf wagen, um sich beim Messi-Klub endgültig durchzusetzen.

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