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Gonzalez hat keine Lust auf die Bundesliga

VfB-Torjäger stellt klar: "Ich werde Stuttgart verlassen"

13.07.2020 12:58
Nicolás González will den VfB verlassen
© Hansjürgen Britsch via www.imago-images.de
Nicolás González will den VfB verlassen

Nach seiner Rückkehr in die Fußball-Bundesliga muss der VfB Stuttgart künftig wohl ohne seinen Top-Torjäger auskommen. Dieser verkündete zumindest trotz laufenden Vertrags bis 2023 höchstpersönlich, dass er das Ländle unbedingt verlassen will.

Nicolás González steuerte in der abgelaufenen Zweitliga-Saison satte 14 Tore bei und half somit entscheidend mit, dass die Schwaben ins Fußball-Oberhaus zurückkehrten. Auf eine weitere Saison in der Bundesliga hat der 22-Jährige aber offensichtlich gar keine Lust, wie er jetzt in einem Interview mit "tuttomercatoweb" klarstellte: "Es war eine schöne Zeit in Deutschland, aber nun habe ich mich entschieden: Ich möchte gehen, brauche eine Luftveränderung. Ich möchte Stuttgart verlassen", so der Argentinier, der seit 2018 beim VfB unter Vertrag steht und auch in der Abstiegssaison 2018/2019 schon zum Stammpersonal gehörte.

Zwar rankten sich in den vergangenen Wochen immer wieder Transfergerüchte um González, unter anderem wurde er auch mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht, allerdings hatten die VfB-Bosse um Sportdirektor Sven Mislintat zuletzt auf den Stürmer gesetzt.

Damit könnte bald Schluss sein, glaubt man den Ausführungen des Spielers selbst, der hinzufügte: "Ich habe schon mit dem Klub gesprochen und ich bin bereit für ein neues Kapitel in meiner Karriere. Ich werde Stuttgart verlassen."

Sollte es tatsächlich zum Abgang kommen, steht der VfB vor einer neuen Herausforderung. Eigentlich verkündeten die Schwaben, dass sie keinen Ersatz für Mario Gomez, der unlängst seine Fußball-Schuhe an den Nagel hängte, verpflichten wollen, begründeten dies allerdings auch damit, dass Gónzalez ebenfalls im Sturmzentrum eingesetzt werden könne.

Auf der anderen Seite dürfte ein Verkauf des Angreifers dem VfB einen warmen Geldsegen bescheren und so die derzeit eher eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten deutlich erweitern.

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