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Uth, Bentaleb und Co. haben bei S04 wohl keine Zukunft mehr

So viel spart Schalke bei Verkauf seiner Leih-Stars

13.07.2020 08:25
Mark Uth war zuletzt an den 1. FC Köln verliehen
© Poolfoto via www.imago-images.de
Mark Uth war zuletzt an den 1. FC Köln verliehen

Der hochverschuldete Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 muss dringend sparen. Da scheinen Verkäufe vieler derzeitiger Top-Verdiener beim Krisenklub in diesem Sommer nur allzu wahrscheinlich. 

Die Königsblauen befassen sich derzeit intensiv mit ihrer Personalplanung. Rund hinter der Hälfte der Kaderspieler stehen noch Fragezeichen - zum Teil sehr dicke. Vor allem die Situationen der Akteure, die in der abgelaufenen Saison noch verliehen waren und nun zum Teil gegen üppige Gehaltszahlungen ihren Dienst auf Schalke wieder aufnehmen, sind alles andere als klar. 

Alleine das Trio Nabil Bentaleb, Mark Uth und Sebastian Rudy verdient auf Schalke nach einem "kicker"-Bericht rund 13 Millionen Euro - pro Saison versteht sich. Um finanziell für deutliche Entlastungen zu sorgen, könnten Trennungen mit den drei Stars forciert werden.

Während Uth und Rudy bei ihren Leihklubs 1. FC Köln und 1899 Hoffenheim zuletzt starke Leistungen zeigten und sich so durchaus interessant gemacht haben, spielt Nabil Bentaleb bei Newcastle United eine Rückrunde mit Höhen und Tiefen. Bei den Magpies kommt er zumeist als Einwechselspieler zum Zug, besitzt ansonsten auf Schalke noch einen Vertrag bis 2021. 

Ein Verkauf in diesem Sommer gilt als die wahrscheinlichste Variante, um den Algerier von der Gehaltsliste zu bekommen und noch einen Transfererlös zu erzielen. 

Bei den zurückkehrenden Uth und Rudy hatte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider zuletzt schon Gesprächsbereitschaft signalisiert. Sowohl der 1. FC Köln als auch die TSG 1899 Hoffenheim würden die zuletzt auf Leihbasis beschäftigten Spieler gerne behalten, allerdings nicht zu den derzeitigen Konditionen. 

Das Duo besitzt auf Schalke noch einen Vertrag bis 2022. Sollten sie im Klub bleiben, verringert sich der Spielraum, überhaupt etwas in Sachen Transfers zu tun, noch einmal merklich. 

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