Anzeige

"Habe die schwierigste Entscheidung meiner Sportgeschichte getroffen"

Thiago verabschiedet sich mit Videobotschaft vom FC Bayern

18.09.2020 11:51
Thiago verlässt den FC Bayern und wechselt zum FC Liverpool
© Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Thiago verlässt den FC Bayern und wechselt zum FC Liverpool

Der Abgang von Triple-Held Thiago vom FC Bayern München ist perfekt. Den spanischen Nationalspieler zieht es zum FC Liverpool, dem Klub von Teammanager Jürgen Klopp.

Am Freitag verabschiedete sich der Mittelfeldspieler in einer Videobotschaft von Fans und Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters.

"Ich habe die schwierigste Entscheidung meiner Sportgeschichte getroffen, ich werde diese Kapitel in diesem wunderbaren Klub schließen, in dem ich in den letzten sieben Jahren als Spieler gewachsen bin", sagte Thiago. Er freue sich auf neue Herausforderungen, so der Spanier weiter, der bei den Reds anheuert.

"Ich kann bestätigen, dass sich der FC Bayern mit dem FC Liverpool final geeinigt hat. Es war der große Wunsch von Thiago, zum Ende seiner Karriere noch einmal etwas Neues zu machen", hatte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag gegenüber "Bild live" gesagt.

Laut "Sky Sports" soll Thiago beim englischen Meister einen Vierjahresvertrag unterschreiben. Liverpool bezahle einen Sockelbetrag von rund 22 Millionen Euro für Thiago, berichtete die "BBC". Dazu können 5,5 Millionen Euro Bonuszahlungen kommen. Laut "Sky Sports" liegen diese möglichen Boni sogar bei knapp acht Millionen Euro.

FC Bayern: Hansi Flick spricht über Thiago-Abgang

"The Athletic" hatte zuerst über die Einigung zwischen dem FC Bayern und Liverpool berichtet. Dort war die Rede von einer Ablösesumme in Höhe von 30 Millionen Euro.

"Wir sind sehr traurig", sagte Bayerns Trainer Hansi Flick im Hinblick auf den Thiago-Wechsel. Der Abschied von dem 29-Jährigen am Donnerstagmorgen sei "sehr emotional" gewesen. "Ich kann Kloppo nur gratulieren. Er bekommt einen tollen Menschen und großartigen Fußballer. Wir verlieren einen Qualitätsspieler. Aber wir wollen nicht jammern und blicken optimistisch nach vorne."

Thiago habe "beim FC Bayern sehr viel Erfolg" gehabt, ergänzte der Coach. "Er hat der Mannschaft mit seiner Art sehr viele Optionen gegeben. Er war auf dem Platz immer für Überraschungen gut. Das Trainer-Team und ich haben sehr gerne mit ihm gearbeitet."

Abgang vom FC Bayern, Wechsel zum FC Liverpool - So lief der Transfer-Poker um Thiago:

Update 17.09.2020, 12:44 Uhr

FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat bei "Bild live" bestätigt, dass sich der FC Bayern mit dem FC Liverpool über die Modalitäten eines Wechsel von Thiago geeinigt hat. Der Spanier wird den Verein verlassen. "Es war sein großer Wunsch, am Ende der Karriere noch einmal etwas Neues zu machen", sagte der FCB-Boss. 

Laut "Sky Sports" soll er beim englischen Meister einen Vierjahresvertrag unterschreiben. Anders als die "BBC" vermeldet "Sky Sports", dass Thiago den Münchern sogar fast acht Millionen Euro an Bonuszahlungen einbringt, falls Liverpool die Premier League oder die Champions League gewinnt.

Update, 17.09.2020, 12:22 Uhr

Während "The Athletic" den Wechsel Thiagos zum FC Liverpool als noch nicht ganz perfekt vermeldete (s. Eintrag um 10:43 Uhr), gehen "Bild" und "Sky" eine knappe Stunde später in übereinstimmenden Meldungen nun weiter. Demnach ist der Transfer bereits in trockenen Tüchern.

Ein sicheres Indiz für den Wechsel: Thiago fehlte am Donnerstag im Training des FC Bayern.

Englische Medien vermelden derweil neue Zahlen. Laut "BBC" erhalten die Münchner umgerechnet rund 22 Millionen Euro als Sockelablöse, weitere 5,5 Millionen Euro könnten in Form von Bonuszahlungen hinzukommen. Zuvor war von einer Ablöse von 30 Millionen Euro die Rede.

Außerdem hat die britische Rundfunkanstalt erfahren, dass Thiago beim FC Liverpool die Rückennummer Sechs erhalten wird.


Mehr dazu: Netz-Reaktionen zum bevorstehenden Thiago-Wechsel


Update 17.09.2020, 10:43 Uhr

Jetzt könnte alles ganz schnell gehen. Laut einem Bericht von "The Athletic" haben sich der FC Bayern München und der FC Liverpool auf einen Transfer von Thiago verständigt. Demnach wird der Spanier den Klub von Teammanager Jürgen Klopp 30 Millionen Euro Ablöse kosten.

Die Verhandlungen sollen sich seit Beginn der Woche intensiviert haben, weil der deutsche Serienmeister vor dem Bundesliga-Auftakt am Freitag gegen den FC Schalke 04 gern Klarheit in der Causa Thiago hätte.

Derzeit fehlen wohl noch letzte Details in der Vereinbarung zwischen dem Mittelfeldspieler und seinem neuen Verein, doch die Klärung dieser dürfte sich dem Vernehmen nach als nicht allzu schwierig erweisen. Damit wird der Transfer wohl in Kürze über die Bühne gehen.

Update 16.09.2020, 08:11 Uhr

Die sportliche Zukunft von Thiago ist weiter ungewiss. Klar ist: Der Mittelfeldstratege will sich gerne noch einmal sportlich verändern und bei einem anderen europäischen Top-Klub spielen - am liebsten auf der Insel beim FC Liverpool, dem die geforderte Ablösesumme von 30 Millionen Euro aber noch zu hoch ist. 

Mit dem zweiten Interessenten, Englands Rekordmeister Manchester United, habe laut "Sport Bild" bisher lediglich der Spieler Kontakt gehabt. Die Vereine untereinander noch nicht.

Klar sei zudem, wie der FC Bayern plant, sollte es noch zu einem Thiago-Abgang bis Anfang Oktober kommen: Anstatt sich extern zu verstärken - beispielsweise mit Marcelo Brozovic von Inter Mailand, den die Verantwortlichen "Sport Bild" zufolge aber für nicht Bayern-tauglich befinden - soll die Lücke mit einer internen Lösung besetzt werden. 

Diese heißt demnach Corentin Tolisso. Der ehemalige Rekord-Transfer soll im vierten Münchner Jahr seinen endgültigen Durchbruch im Mittelfeld schaffen. Dieser Sprung wird ihm von der sportlichen Leitung zugetraut, sodass eine kostspielige Neuverpflichtung für die Position im zentral-defensiven Mittelfeld nicht die oberste Priorität genießen soll.

Neben den wohl gesetzten Nationalspielern Joshua Kimmich und Leon Goretzka würde Tolisso auf der Sechserposition damit zur ersten Alternative aufsteigen. 

Update 15.09.2020, 20:30 Uhr

Hat Uli Hoeneß geflunkert, um Jürgen Klopp und den FC Liverpool im Poker um Thiago unter Druck zu setzen? Geht es nach Informationen der "Manchester Evening News", kann die Antwort nur "Ja" lauten.

Der Spanier sei sich "offensichtlich mit Liverpool oder Manchester United oder beiden" einig, hatte Hoeneß vor wenigen Tagen noch gemutmaßt. Der 68-Jährige unterstellte beiden Klubs in der Transfer-Saga um den Mittelfeldspieler einen Bluff, zumal bisher kein Angebot für den Spanier in München eingegangen sei.

Die Zeitung aus Manchester berichtet nun allerdings, dass Thiago in den Planungen der United-Verantwortlichen gar keine Rolle spiele und es vielmehr der FC Bayern und die Berater des Spaniers sind, die in den letzten Tagen geblufft haben. Denn spätestens mit der Verpflichtung des Niederländers Donny van de Beek vor knapp zwei Wochen sei ein Transfer des Noch-Münchners beim englischen Rekordmeister vom Tisch gewesen, heißt es.

Sowohl der FC Bayern als auch die Vertreter Thiagos würden den Namen Manchester United daher lediglich als Druckmittel für den FC Liverpool ausnutzen, schreibt die Zeitung.

Die Rechnung ist dabei denkbar einfach: Durch das herbeigeredete Interesse von ManUnited sollen die Liverpool-Bosse dazu gedrängt werden, endlich ein Angebot für Thiago abzugeben. Ein Angebot, das sowohl der Spieler als auch der FC Bayern annehmen würden.  

Update 14.09.2020, 08:06 Uhr

Muss der FC Bayern im Falle eines Thiago-Verkaufs finanzielle Abstriche machen? Der "kicker" glaubt, dass die von Uli Hoeneß vermutete Einigung zwischen dem Spanier und einem englischen Top-Klub negative Folgen haben könnte.

In diesem Fall müsste der Rekordmeister "entweder ein niedrigeres Angebot als die gewünschten 30 Millionen Euro akzeptieren und schnell einen Ersatz an der Hand haben, oder aber dem Wechsel einen Riegel vorschieben - verbunden mit der Gefahr, den Spanier 2021 nach Vertragsende ablösefrei ziehen lassen zu müssen."

Kaum vorstellbar, dass der FC Bayern letztgenanntes Szenario bevorzugen würde ...

Update 13.09.2020, 13:31 Uhr

Ehrenpräsident Uli Hoeneß vom FC Bayern bezeichnet den aktuellen Stand im Thiago-Poker als "schwierige Situation". Im "Sport1"-Doppelpass erklärte Hoeneß, er glaube, dass sich Thiago "offensichtlich mit Liverpool oder Manchester United oder beiden geeinigt habe". 

Hoeneß weiter: "Beide Vereine bluffen jetzt, es ist noch keiner offiziell an Bayern München herangetreten. Das ist kein Stil, aus meiner Sicht. Die versuchen, uns zu erpressen, indem sie bis zur letzten Woche warten und dann ein billiges Angebot hinhauen."

Dann müsse "man sich beim FC Bayern die Frage stellen, ob man sich das gefallen lässt oder ob man eben sagt, dass er bleiben muss. Das werden bis zum 5. Oktober heiße drei Wochen."

Update 11.09.2020, 13:44 Uhr

Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool will die Diskussionen um eine bevorstehende Verpflichtung des Münchner Triple-Helden Thiago nicht anheizen, kann sie aber auch nicht stoppen.

"Wenn ich mir etwas ausdenken könnte, das die Spekulationen beenden würde, würde ich reich werden", sagte Klopp am Freitag schmunzelnd: "Aber habe ich erwähnt, dass Thiago ein wirklich guter Spieler ist? Vor langer Zeit schon."

Es sei "schön", dass die Reds mit dem spanischen Nationalspieler in Verbindung gebracht würden, "aber das liegt daran, dass er ein guter Spieler und Liverpool ein großer Klub ist. Und für euch ist es doch gut, dass ich die Spekulationen nicht beenden kann", sagte Klopp bei der Pressekonferenz vor dem Saisonstart am Samstag (18:30 Uhr) gegen Aufsteiger Leeds United. Auf die Nachfrage, ob das bedeute, dass der Deal zustande käme, lachte Klopp nur.

Thiago hat bei den Bayern seinen Wunsch hinterlegt, ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags wechseln zu dürfen. Angeblich ist er sich mit Liverpool einig, die Ablöseforderung der Münchner von kolportierten 30 Millionen Euro aber liegt noch etwas über dem, was die Reds zu bezahlen bereit sind.

Unabhängig von den Transfergerüchten nahm Thiago, der 2013 vom FC Barcelona an die Isar gewechselt war, am Freitag am Trainingsauftakt der Bayern teil.

Update 11.09.2020, 10:34 Uhr

Um eine Thiago-Verpflichtung möglich zu machen, galt Mittelfeldspieler Georginio Wijnaldum lange als Verkaufskandidat beim FC Liverpool. Der FC Barcelona soll sogar schon die Fühler nach dem niederländischen Nationalspieler ausgestreckt haben.

Doch nun entschied sich Wijnaldum offenbar für einen Verbleib bei den Reds. Laut "Sky Sports" konnte Teammanager Jürgen Klopp den 29-Jährigen davon überzeugen, auch in der kommenden Saison für Liverpool zu spielen.

Ob der Wijnaldum-Verbleib konkrete Auswirkungen auf Thiagos Zukunft hat, ist nicht klar. Fest steht, dass der Bayern-Star eigentlich als Nachfolger für die Niederländer nach Liverpool kommen sollte. Außerdem sollte ein Thiago-Transfer mit den Einnahmen aus einem Wijnaldum-Verkauf ermöglicht werden.

Der neue Barca-Trainer Ronald Koeman soll treibende Kraft hinter den Bemühungen der Katalanen um Wijnaldum gewesen sein. Die spanische "Sport" hatte sogar schon von einer Einigung über einen Vertrag bis 2023 berichtet.

Update 10.09.2020, 07:41 Uhr

Triple-Sieger Thiago weilt derzeit im Urlaub - anders als seine Teamkollegen beim FC Bayern. Nach Informationen von "Bild" dauert der Sonderurlaub noch bis zur nächsten Woche.

Nachdem zunächst spekuliert wurde, dass sich der Spanier nach der Länderspielpause damit zusätzliche Regeneration verschaffen darf, legt das Blatt nun nahe, dass vielmehr ein baldiger Wechsel vorbereitet wird. 

Denn: Zunächst hatte der Klub erklärt, dass auch andere Nationalspieler, wie etwa Leroy Sané oder Niklas Süle, nach den Partien mit der deutschen Nationalmannschaft ein paar Tage frei bekommen. Das Duo kehrte jedoch wieder nach München zurück.

Derzeit befindet sich Thiago offenbar in Barcelona. "Bild" zufolge ist sich der Mittelfeldmann mit dem FC Liverpool über einen Transfer einig.

Update 10.09.2020, 07:41 Uhr

Noch immer ist die Zukunft von Thiago unklar. Bleibt der Spanier beim FC Bayern oder verlässt er die Münchner nach sieben Jahren? Nun meldete sich Präsident Herbert Hainer zu Wort.

"Wir geben ihn sicher nicht umsonst ab", zitiert der "kicker" den Bayern-Präsidenten. Thiago sei schließlich "einer der weltbesten Mittelfeldspieler".

Angeblich fordert der FC Bayern mindestens 30 Millionen Euro für Thiago. Eine Summe, die dem FC Liverpool, der zuletzt immer als erster Adressat galt, wohl zu hoch ist.

Update 09.09.2020, 10:52 Uhr

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick hat sich im Zuge der weiterhin möglichen Abgänge von Mittelfeldspieler Thiago und Abwehrchef David Alaba zu Wort gemeldet. "Die Situation ist nicht ganz einfach. Ich weiß nicht, wer uns verlässt oder wer noch dazu kommt. Das ist nicht ganz optimal", sagte Erfolgstrainer Hansi Flick am Mittwoch bei der Präsentation des Champions-League-Pokals in der Erlebniswelt des Rekordmeisters. "Solange beide aber im Kader sind, plane ich auch mit ihnen", fügte er an.

Beide werden am Freitag auch zum Start des Mannschaftstrainings erwartet. Während Alaba und der FC Bayern noch in Verhandlungen bezüglich eines neuen Vertrags stehen, stehen die Zeichen bei Thiago deutlich mehr auf Abschied. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hatte vor einigen Wochen öffentlich bekannt gegeben, dass der Spanier auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sei und seinen Vertrag in München nicht ausweiten will.

Klar sei so oder so, betonte Flick, "dass wir nachlegen müssen". Angesichts des stressigen Programms in den kommenden Wochen brauche man "in der Breite gute Qualität".

Update 08.09.2020, 07:33 Uhr

Am heutigen Dienstag wird der Großteil der Profis des FC Bayern München an der Säbener Straße zum Corona-Test erwartet. Dieser ist Grundlage und Voraussetzung dafür, dass der deutsche Fußball-Rekordmeister am Freitag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

Einer der nach Informationen von "Bild" heute nicht dabei sein wird: Thiago.

Laut dem Bericht des Blattes hat der FC Bayern dem Spanier ein paar mehr Tage frei gegeben. Auch die anderen FCB-Profis, die in der Nations League aktiv waren, dürfen sich noch ausruhen. Um einen Wechsel dürfte es im Speziellen bei dieser Sonderpause wohl nicht gehen.

Update 07.09.2020, 20:21 Uhr

Kaum ein Tag ohne neue Spekulationen zu Thiago, Handfestes gibt es derweil jedoch noch nicht. Nun hat sich Lothar Matthäus zu Wort gemeldet. Der TV-Experte und DFB-Rekordnationalspieler glaubt, dass Thiago - trotz seines Wechselwunsches - tatsächlich beim FC Bayern München bleiben könnte.

"Offensichtlich ist dieser Wunsch nicht mehr so ausgeprägt wie noch vor ein paar Wochen", erklärte Matthäus bei "Sky".

"Das kann natürlich daran liegen, dass das Angebot von Liverpool oder anderen interessierten Vereinen nicht so ist, wie sich der Spieler oder der FC Bayern das vorstellen", spekulierte der 59-Jährige und fügte an: "Entweder sind die Vereine nicht bereit, die Ablöse zu zahlen, die die Bayern wollen, oder die Wünsche des Spielers werden nicht erfüllt."

In ein paar Tagen erwartet Matthäus Klarheit und gleichzeitig im besten Fall auch Freude beim Trainer des Rekordmeisters. "Hansi Flick würde [einen Verbleib] sicherlich begrüßen. Er ist bekanntlich ein großer Fan des Spaniers."

Update 05.09.2020, 22:12 Uhr

Noch am Samstagmittag tat Thiago in einer Pressekonferenz der spanischen Fußball-Nationalmannschaft, als wüsste er nichts von einem Wechsel. Doch offenbar ist bereits alles dafür vorbereitet.

Nach Informationen von "Bild"-Redakteur Christian Falk sagte der Spanier auf der Pressekonferenz nicht die Wahrheit und hat sich sehr wohl bereits von Spielern und Mitarbeitern des FC Bayern München verabschiedet.

Zuvor hatte der deutsche Rekordmeister in Person von Karl-Heinz Rummenigge immer wieder kundgetan, dass Thiago seine Zukunft nicht in München sieht.

Update 05.09.2020, 14:20 Uhr

Mittelfeldspieler Thiago hat offenbar immer noch keinen neuen Verein gefunden. Obwohl der Noch-Münchner schon seit Wochen mit einem Wechsel in Verbindung gebracht wird und die Verantwortlichen des FC Bayern eine Trennung andeuteten, tat der Spanier am Samstag so, als wisse er von einem nahenden Transfer nichts.

"Ich habe niemandem gesagt, dass ich [aus München] weggehe. Jedes Jahr schreiben sie mich zu einem anderen Klub. Meine Zukunft ist aber nur das nächste Spiel. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Es ist mir egal und interessiert mich nicht. Was mich interessiert, ist morgen", reagierte Thiago genervt auf Fragen nach seiner Zukunft.

Dass der Spanier den FC Bayern verlassen will, hat der Rekordmeister in den letzten Wochen immer wieder selbst bestätigt. Gleichzeitig betonten die Münchner jedoch auch, Thiago gerne halten zu wollen. 

Update 03.09.2020, 23:45 Uhr

Thiago hat auch nach dem 1:1 seiner Spanier gegen die deutsche Nationalmannschaft am Donnerstag in Stuttgart keine konkreten Hinweise auf seine Zukunftsplanung gegeben.

Er habe "keine anderen Dinge" in seinem Kopf als das anstehende Spiel in der Nations League gegen die Ukraine, sagte Thiago im "ZDF". München sei "seine Heimat" und er sei sehr glücklich, dort zu sein.

Ziel des 29-Jährigen soll aber der FC Liverpool sein, sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft im kommenden Jahr aus. Auf die Nachfrage, ob er nach Liverpool oder Manchester wechsle, verabschiedete sich der Mittelfeldspieler aus dem Interview mit einem "ciao".

Update 03.09.2020, 09:10 Uhr

Jürgen Klopp und der FC Liverpool bekommen im Kampf um Thiago ausgerechnet von ihrem Erzrivalen aus Manchester Konkurrenz. Wie die "Bild" berichtet, hat ManUnited bereits Kontakt mit Thiagos Beratern aufgenommen, um die Chancen eines Transfers auszuloten.

Ein Wechsel zu den Reds Devils scheint für den Spanier zwar auch eine Option, erster Ansprechpartner soll aber weiterhin der FC Liverpool sein. Der 29-Jährige tendiere eher zu einem Wechsel an die Merseyside, heißt es. 

Der Klub von Jürgen Klopp bastelt seinerseits angeblich schon an einer Variante, die eine Thiago-Verpflichtung möglich machen würde. Laut englischen und spanischen Medien könnte der englische Meister den Niederländer Georginio Wijnaldum abgeben, um Platz im Kader für den Noch-Münchner zu schaffen.

Ein Abnehmer für Wijnaldum ist angeblich auch schon gefunden: der FC Barcelona. Als Ablöse sind rund 20 Millionen Euro im Gespräch. Eine Summe, die aus Liverpool womöglich direkt nach München weitergeleitet wird.

Update 30.08.2020, 09:18 Uhr

Karl-Heinz Rummenigge rechnet "in diesen Tagen" mit einem Angebot für den Spanier Thiago, das sagte der Bayern-Chef gegenüber der "Welt am Sonntag".

Bei dem 29-Jährigen sehe "es so aus, dass er uns verlassen möchte", sagte Rummenigge im Interview der "Welt am Sonntag".

Für den Mittelfeldspieler "war es wichtig, dass er gezeigt hat, dass er in den großen Spielen sehr wohl top spielen kann. Wenn es so kommt, ist es ein Abgang, der schon etwas schmerzt."

Spekuliert wird über einen Wechsel des Mittelfeldspielers zum FC Liverpool. Der Vertrag des Triple-Gewinners läuft noch bis 2021.

Update 25.08.2020, 14:51 Uhr

Der FC Bayern wartet in der Transfer-Debatte um Thiago weiter auf ein Zeichen des FC Liverpool. "Wir haben immer viel gelesen über Liverpool, aber gemeldet haben sie sich bisher auch noch nicht", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge gegenüber "Bild".

Der 64-Jährige geht weiter fest davon aus, dass der Mittelfeldspieler die Münchner verlässt. Bei einer internen Veranstaltung einen Tag nach dem Champions-League-Triumph sei Thiagos ganze Familie in der Arena dabei gewesen. Diese sei "in wirklich großer Nostalgie, Romantik über den Platz gelustwandelt. Das sah schon sehr nach Abschied aus", befand Rummenigge.

Thiago hat noch einen Vertrag bis zum Sommer 2021 beim FC Bayern. Der gebürtige Brasilianer sucht wohl noch einmal eine neue Herausforderung, Jürgen Klopps FC Liverpool soll Interesse haben. "Jetzt liegt es daran, dass der Verein, den er sich auserkoren hat, auf den FC Bayern zukommt", sagte Rummenigge und wies auf eine angemessene Ablöse für den Edel-Techniker hin: "Alle Spieler des FC Bayern sind durch den Europapokalsieg am Sonntag nicht preiswerter geworden."

Update 24.08.2020, 8:11 Uhr

Aller Wechselwünsche und -spekulationen zum Trotze! Im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain war Thiago einer der besten Spieler auf dem Platz und war Motor und Antreiber des Bayern-Spiels. 

Cheftrainer Hansi Flick umarmte seinen Mittelfeldregisseur nach der erfolgreichen "Mission Triple" innig und sprach mit dem Spanier auf dem Rasen des "Stadion des Lichts" über dessen Zukunft. "Er hat mir gesagt, dass er bleibt", sagte Flick nach dem Finale der Champions League in Lissabon auf die Frage, ob es denn das Abschiedsspiel von Thiago bei Bayern München gewesen wäre.

Flick behielt für einige Sekunden sein Pokerface, und lachte dann laut los. "Ich habe ihm einfach gedankt für die Zeit, wie jedem anderen Spieler auch", sagte Flick und klärte auf: "Ich weiß es nicht, er weiß es selbst auch noch nicht, weil wir uns alle auf dieses Champions-League-Finale konzentriert haben zu 100 Prozent."

Man müsse jetzt abwarten, "was die nächsten Tage ergeben", sagte Flick. Thiago hatte nach sieben Jahren in München bereits seinen Wechselwunsch geäußert, der englische Meister FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp gelten als größter Interessent.

Update 23.08.2020, 7:55 Uhr

Sollten sich der FC Bayern und der FC Liverpool nicht schnell auf einen Thiago-Transfer einigen, könnte ein anderer Klub dazwischen funken. Wie die "Daily Mail" erfahren haben will, bemüht sich nun auch der FC Arsenal um den spanischen Spielmacher.

Allerdings sollen auch die Gunners noch nicht bereit sein, die vom deutschen Rekordmeister geforderte Ablöse in Höhe von knapp 26 Millionen Euro zu zahlen. Ein Transfer käme zudem nur infrage, wenn sich die Londoner zuvor von einem anderen Mittelfeldspieler trennen. Als Kandidaten nennt das Blatt Lucas Torreira und Mohamed Elneny

Update 20.08.2020, 20:45 Uhr

Hakt der Thiago-Wechsel tatsächlich an der Ablöse? Während der "kicker" am Donnerstag berichtete, die Finanzen seien die größte Hürde auf dem Weg zu einem Transfer des Spielmachers an die Anfield Road, will der "Independent" erfahren haben, dass andere Gründe die Verhandlungen erschweren.

Auch die englische Zeitung berichtet, dass Klopp den Spanier gerne in seinem Team begrüßen und Thiago gleichzeitig gerne für den FC Liverpool auflaufen würde. Allerdings sind laut "Independent" weder Ablöse noch Gehalt aktuell das Zünglein an der Waage.

Vielmehr ist der große Kader der Reds das entscheidende Problem. Derzeit stehen sieben Mittelfeldspieler im Aufgebot des englischen Meisters. Da Jürgen Klopp aber großen Wert auf einen ausgewogenen Kader und eine gute Teamchemie legt, ist es dem Bericht zufolge unwahrscheinlich, dass Thiago noch verpflichtet wird.

Ändern würde sich dies nur, sollte der FC Liverpool auf der anderen Seite mindestens einen Mittelfeldspieler aus dem aktuellen Team verkaufen, heißt es. 

Update 20.08.2020 07:44 Uhr

Nach dem Champions-League-Finale am Sonntag, dem vermutlich letzten Spiel von Thiago im Dress des FC Bayern München, könnte alles ganz schnell gehen.

Laut einem Bericht des "kicker" rückt der Wechsel des Mittelfeldspielers zum FC Liverpool immer näher. Das Fachmagazin hat sogar erfahren, dass die Verantwortlichen des deutschen Serienmeisters mit dem FC Liverpool "in Kontakt stehen". Derzeit geht es in den Verhandlungen wohl vor allem um die Ablösesumme.

Zuletzt hieß es in englischen Medien, dass der Klub von Teammanager Jürgen Klopp nicht bereit sein soll, mehr als 30 Millionen Euro für den Spanier zu überweisen.

Einigen sich die Schwergewichte des europäischen Fußballs schnell, könnte Thiago - nach einem kurzen Urlaub - schon bald beim amtierenden englischen Meister mittrainieren.

Update 18.08.2020, 13:39 Uhr

Der Transfer von Thiago ist zwar noch nicht in trockenen Tüchern, dennoch beschäftigt man sich beim FC Bayern offenbar schon mit einem geeigneten Nachfolger für den Spanier.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge ließ nun durchblicken, dass es nicht zwangsläufig sein müsse, "dass wir auf der Position noch etwas machen", wie die "AZ" den Vorstandsvorsitzenden zitiert.

Vielmehr könne Corentin Tolisso in Thiagos Fußstapfen treten. "Er ist Weltmeister, ein Spieler, der die Rolle anders interpretiert als Thiago oder Martínez. Coco ist sehr gefährlich vor dem Tor. Wir haben die Hoffnung, dass Coco viel Qualität in unser Spiel bringt", so Rummenigge.

Update 18.08.2020, 08:35 Uhr

Der Transferpoker um Thiago zwischen dem FC Bayern München und dem FC Liverpool könnte sich möglicherweise noch etwas ziehen.

Nach einem Bericht aus England haben die Reds ein neues Kapitel in den Verhandlungen aufgemacht und wollen den anberaumten Preis für den Spanier drücken.

Laut "Guardian" ist der Klub von Teammanager Jürgen Klopp nicht bereit, kolportierte 30 bis 40 Millionen Euro auf den Tisch zu legen, die an der Säbener Straße gefordert werden.

Im Gegenteil: Die Verantwortlichen des englischen Meisters wollen ihr Geld zusammenhalten und planen offenbar, weniger als 30 Millionen Euro für Thiago zu investieren und setzen dabei wohl auch darauf, dass der Mittelfeldspieler unbedingt nach Liverpool wechseln möchte.

Sollten die Reds mit ihrer Preisdrück-Strategie nämlich nicht erfolgreich sein, haben sie wohl schon einen Plan B in der Tasche.

Davon ausgehend, dass kein anderer Top-Klub bei Thiago zuschlägt, plant der Klopp-Klub, den 29-Jährigen im Januar einen Vorvertrag unterschreiben zu lassen und ihn dann im Sommer 2021 ablösefrei zu verpflichten.

Ob alle Seiten am Ende nicht besser damit fahren würden, wenn Thiago schon im aktuellen Transferfenster wechselt, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Genauso wie die Frage, wie viel Verhandlungsstrategie in dem Vorgehen des LFC steckt.

Update, 16.08.2020, 12:47 Uhr

Der Wechsel von Thiago vom FC Bayern zum FC Liverpool befindet sich offenbar auf der Zielgeraden. Wie "RMC Sport" berichtet, haben sich die Reds und der Spanier auf einen Vierjahresvertrag geeinigt.

Demnach soll Thiago seine Teamkollegen beim FC Bayern bereits über seine Entscheidung informiert haben.

Zuletzt stellte die Ablöse für den Mittelfeldmann einen Knackpunkt in den Verhandlungen dar. Der FC Bayern verlangt angeblich zwischen 30 und 40 Millionen Euro für Thiago, Liverpool hatte bislang wohl "nur" 30 Millionen Euro geboten.

Update, 14.08.2020, 10:16 Uhr

Macht der FC Liverpool nun im Werben um Thiago vom FC Bayern ernst? "Bild" will erfahren haben, dass es in dieser Woche "zu einer ersten offiziellen Kontaktaufnahme Liverpools mit Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic gekommen" sein soll. 

Zwischen Thiago und den Reds besteht demnach ohnehin bereits Einigkeit. 

Einen Knackpunkt soll weiterhin die Ablöse darstellen. Der FC Bayern verlangt dem Bericht zufolge zwischen 30 und 40 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler. Die angeblich gebotenen 30 Millionen Euro sollen den Rekordmeister noch nicht zufriedenstellen.

Am Freitag widersprach "Sky" der Behauptung der "Bild" allerdings. Der FC Liverpool habe noch "keinen Anlauf" unternommen, Thiago zu verpflichten, so der TV-Sender. Auch Gespräche hat es demnach noch nicht gegeben. "Totaler Blödsinn. Nur, weil die Medien schreiben, dass etwas passieren wird, heißt das nicht, dass es auch passieren wird", wird eine nicht näher genannte Quelle zitiert.

Ohnehin sei Liverpool im zentralen Mittelfeld gut besetzt. Man scheue sich zudem, 30 Millionen Euro auf den Tisch zu blättern, zumal Thiago im kommenden Sommer ablösefrei wäre.

Update, 12.08.2020, 06:57 Uhr

"Thiago hat in Barcelona gespielt, sieben Jahre bei Bayern. Nun will er die neue Herausforderung, was meiner Meinung nach die Premier League sein müsste. Das würde noch in seinen Karriereweg passen", äußerte sich Bayern-Coach Hansi Flick offen zur Zukunft seines (Noch)-Schützlings.

Worte, die sich mit der Einschätzung von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge decken, der im Gespräch mit der "Abendzeitung" ebenfalls einen Wechsel Thiagos nach England ins Spiel bringt: "Thiago ist jetzt 29, sobald die '3' vorne steht, wird es schwieriger, einen Topklub in Europa zu finden. Deshalb muss man ein bisschen Verständnis dafür haben. Thiago hatte einen Top-Klub in Spanien, einen Top-Klub in Deutschland. Vielleicht möchte er noch zu einem Top-Klub in England."

Die Informationen, die die "Sport Bild" enthüllt, passen da nur zu gut ins Bild.

Demnach buhlen sowohl der FC Liverpool um Teammanager Jürgen Klopp als auch Manchester City um die Dienste des 29-jährigen Mittelfeldstrategen. Vieles spricht dem Bericht zufolge allerdings für ein Engagement bei den Reds. Klopp sei überzeugt von dem Deal, Liverpool bereit, "maximal 30 Millionen Euro" für Thiago nach München zu überweisen, heißt es. Eine Summe, die "nicht mehr weit weg ist von den Vorstellungen der Bayern-Verantwortlichen".

Bei Manchester City soll Trainer Pep Guardiola Thiago als Nachfolger für David Silva auserkoren haben. Es wäre nach dem FC Barcelona und dem FC Bayern der dritte Klub, bei dem Pep und Thiago Seite an Seite arbeiten würden.  

Update, 08.08.2020, 13:58 Uhr

Noch steht Thiago beim FC Bayern unter Vertrag und möchte mit den Münchnern am liebsten das Triple gewinnen. Danach will der Spanier dem "kicker" zufolge zum FC Liverpool wechseln, auch Reds-Teammanager Jürgen Klopp soll einen Transfer befürworten.

Dennoch sieht der neue englische Meister dem Fachblatt zufolge zwei Probleme. Zum einen muss Liverpool laut Vorgabe der Teambesitzer der Fenway Sports Group zunächst einmal Transfererlöse erzielen. Zum anderen gibt es bei Liverpool wohl auch kritische Stimmen, nach denen Thiago zu alt und zu verletzungsanfällig sei.

Update 01.08.2020, 22:43 Uhr

Zuletzt deuteten alle Anzeichen daraufhin, dass Thiago den FC Bayern im Falle eines Wechsel zum FC Liverpool verlassen wird.  Reds-Teammanager Jürgen Klopp soll intern bereits grünes Licht für einen Transfer gegeben haben.

Doch laut einem Bericht aus Frankreich könnte es sein, dass der ehemalige BVB-Coach seinen Wunschspieler nicht bekommt - und zwar wegen des Interesses eines anderen ehemaligen Dortmund-Trainers.

Glaubt man "Le10Sport" ist nämlich Paris Saint-Germain mit Coach Thomas Tuchel in den Poker um Thiago eingestiegen.

Angeblich hat PSG sogar bereits ein Angebot an den FC Bayern gerichtet, das nah an den geforderten 30 Millionen Euro Ablöse sein soll. Die Verhandlungen sind offenbar bereits in vollem Gange.

Update 29.07.2020, 07:55 Uhr

Klubboss Karl-Heinz Rummenigge hat in den letzten Tagen mehrere Male erklärt, dass der Wunsch Thiagos, sich sportlich noch einmal zu verändern und möglichst noch vor seinem letzten Vertragsjahr den FC Bayern München zu verlassen, feststehe. 

Der Vorstandsvorsitzende hatte zuletzt in Aussicht gestellt, einem Verkauf des Starspielers zuzustimmen, allerdings nur bei einem passenden Angebot. "Einen Corona-Rabatt wird es nicht geben", ließ Rummenigge wissen.

Wie die "Sport Bild" jetzt vermeldete, soll die Schmerzgrenze für Thiago bei 30 Millionen Euro liegen. Ist ein Klub bereit, diese Summe für den 29-Jährigen, der noch ein laufendes Arbeitspapier bis zum Sommer 2021 beim FC Bayern hat, zu zahlen, darf er gehen.

Angesichts der zweifelsohne großen fußballerischen Qualitäten Thiagos, der mit den Münchnern sieben Meisterschaften feierte, scheint dies eine moderate Ablöseforderung des Klubs zu sein. Zuletzt wurde vor allem der FC Liverpool immer wieder mit dem Edeltechniker in Verbindung gebracht. Eine Entscheidung soll aber noch nicht gefallen sein.

Update 24.07.2020, 21:30 Uhr

Jürgen Klopp, der Meistercoach des FC Liverpool, hat Thiago als tollen Spieler bezeichnet, aber gleichzeitig auf den laufenden Vertrag des Spaniers beim FC Bayern München verwiesen.

Medienberichten zufolge soll Fußballprofi Thiago auf der Wunschliste des neuen englischen Meisters stehen. "Ich habe keine Ahnung, wer nächstes Jahr für mich spielt", sagte Klopp dem TV-Sender "Sky".

"Wir werden das sehen, es gibt dazu im Moment nichts zu sagen", meinte der 54-Jährige. "Thiago Alcántara ist ein toller Spieler, aber ein Spieler von Bayern München. Es gibt dazu nichts zu sagen - das habe ich jetzt mit viel zu vielen Worten getan", meinte Klopp.

Der FC Bayern war bezüglich Thiago nach eigener Aussage am Tag zuvor noch von keinem möglichen neuen Verein kontaktiert worden. "Bis dato hat uns noch kein Klub kontaktiert", sagte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag. Ihm sei noch nicht bekannt, ob "Thiago mit diesem möglichen neuen Klub seine Dinge schon geregelt hat".

Für einen Wechsel müsste Liverpool eine Ablöse zahlen, denn der 29-jährige Thiago steht bei den Münchnern noch bis zum Sommer 2021 unter Vertrag. Rummenigge zufolge will der Mittelfeldspieler "zum Abschluss seiner Karriere gerne was Neues machen".

Update 23.07.2020, 14:23 Uhr

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat in der Causa Thiago einmal mehr Klartext geredet. Im Rahmen der Vorstellung von FCB-Neuzugang Leroy Sané führte der 64-Jährige aus, dass Sportvorstand Hasan Salihamidzic bereits Gespräche mit dem Mittelfeldmann aus Spanien geführt hat.

"Kurioserweise waren die im Grundsatz eigentlich immer sehr optimistisch und positiv. Aber er hat Hasan dann vor einiger Zeit mitgeteilt, dass er zum Abschluss seiner Karriere noch einmal etwas anderes machen möchte", so Rummenigge. Thiago wolle seinen bis 2021 gültigen Vertrag beim FC Bayern nicht verlängern.

Gleichzeitig bestätigte Rummenigge aber auch: "Bis dato hat uns noch kein Klub kontaktiert, der in konkrete Gespräche mit uns eintreten möchte. Ich weiß auch nicht, ob Thiago mit diesem möglichen neuen Klub seine Dinge schon geregelt hat. Wichtig ist, dass wir mit Thiago, aber auch mit David Alaba, die noch ausstehenden Champions-League-Spiele bestreiten wollen." Daran bestehe "kein Zweifel". 

Update 22.07.2020, 16:44 Uhr

Die Spekulationen um die Zukunft von Thiago nehmen wohl bald ein Ende. Wie die "Abendzeitung" berichtet, hat sich der Spanier für einen Abschied aus München entschieden. Der 29-jährige Mittelfeldstratege wolle nach sieben Jahren an der Säbener Straße "unbedingt weg".

Demnach hat sich Thiago bereits von seinen Mitspielern verabschiedet. Wohin es den langjährigen Münchner zieht, ist noch unklar. Der FC Liverpool gilt als Favorit.

Update 18.07.2020, 15:28 Uhr

Neben dem FC Liverpool wird dieser Tage auch Manchester City immer wieder als möglicher neuer Verein von Bayern-Star Thiago gehandelt. Bei den Sky Blues träfe der Spanier auf seinen einstigen Trainer Pep Guardiola.

Vor dem Halbfinale im FA Cup gegen den FC Arsenal wurde Guardiola während einer Presserunde auf die anhaltenden Spekulationen angesprochen. "Er ist ein außergewöhnlicher Spieler", lobte er seinen Ex-Schützling, "aber ich weiß nicht, was er vorhat". 

Darüber, dass sich Thiago in der Premier League durchsetzen kann, bestehe laut Guardiola "kein Zweifel". Ein Spieler, "der in Barcelona und bei Bayern München spielt, kann in der Premier League spielen."

Update 17.07.2020, 07:15 Uhr

Eine Vertragsverlängerung von Thiago beim FC Bayern München über den Sommer 2021 hinaus ist angeblich in weite Ferne gerückt, stattdessen soll ein Abschied des 29-jährigen Spielmachers in Bälde erfolgen. Abnehmer: Der FC Liverpool.

Laut "Bild" hat Teammanager Jürgen Klopp grünes Licht für den Deal gegeben. Über ein Interesse der Reds wurde bereits seit Wochen spekuliert, an der Anfield Road soll man jedoch gezweifelt haben, da Thiago mit 29 Jahren bei einem eventuellen Wiederverkauf wohl keinen Gewinn generieren dürfte. Die Entscheidung ist nun aber wohl zu Gunsten des Spaniers ausgefallen.

Zwischen Thiago und Liverpool besteht dem Bericht zufolge "weitgehend" Einigkeit, der Ablösepoker birgt jedoch noch einige Hürden. Bayern verlangt angeblich 40 Millionen Euro, Liverpool will lediglich 25 Millionen Euro zahlen.

Update 15.07.2020, 17:08 Uhr

Steigt ein weiterer Interessent in den Poker um Thiago vom FC Bayern ein? Glaubt man "Sport Bild"-Reporter Christian Falk, kursieren auf den Fluren der Geschäftsstelle der Münchner Gerüchte, Manchester United werde die Fühler nach dem Spanier ausstrecken.

Update 15.07.2020, 07:01 Uhr

Wie die "Sport Bild" berichtet, bereit sich Thiago mittlerweile intensiv auf seinen Abschied aus München vor. Demnach steht seine Luxusvilla in Grünwald bereits zum Verkauf.

Dass der Spanier sich gegen den FC Bayern entschieden hat, macht die Chefetage dem Bericht zufolge "gar nicht mehr so unglücklich". Denn mit seinem Verhalten bei den Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung soll Thiago den Zorn der Bayern-Bosse auf sich gezogen haben.

Angeblich haben der Spielgestalter und seine Berater auf einen Vierjahresvertrag gepocht, die Münchner ihm aber zunächst nur ein Drei-Jahres-Angebot unterbreitet. Letztendlich seien die Verantwortlichen Thiago aber doch entgegengekommen und legten ihm ein unterschriftsreifes Arbeitspapier mit vier Jahren Vertragslaufzeit vor.

Das wiederum wollte der 29-Jährige dann nicht unterschreiben und bat um weitere Bedenkzeit. Nach Rücksprache mit seiner Familie soll er den Bayern-Bossen dann mitgeteilt haben, dass er nicht verlängern wird und eine neue Herausforderung suchen will. Diese Verhalten habe intern für Verärgerung gesorgt.

Wohin es Thiago zieht ist allerdings noch unklar. Laut "Sport Bild" liegt den Münchnern noch kein konkretes Angebot vor - auch keins von Jürgen Klopp und den Reds. Offenbar liegen die Preisvorstellung des FC Liverpool und die der Münchner weit auseinander. Die Reds wollen wohl rund 20 Millionen Euro für Thiago zahlen, der FC Bayern ruft allerdings mindestens das Doppelte auf.

"ESPN" hatte zuvor berichtet, der neue englische Meister wolle Thiago nicht verpflichten, sofern kein Leistungsträger das Team verlässt.

Update 12.07.2020, 10:06 Uhr

Nachdem Jürgen Klopp und der FC Liverpool Thiago eine Absage erteilt haben sollen, stehen dem Bayern-Profi nun offenbar zwei weitere lukrative Möglichkeiten zur Wahl.

Wie der "Mirror" berichtet, steigen Manchester City und Juventus Turin in den Poker um Thiago ein. Demnach ist Citizens-Coach Pep Guardiola, der Thiago einst zum FC Bayern lotste, treibende Kraft hinter den Bemühungen der Sky Blues.

Juventus bereitet dem Bericht zufolge sogar schon ein Angebot für Thiago vor. Der Spanier ist noch bis 2021 an den FC Bayern gebunden, als Ablösesumme stehen mindestens 30 Millionen Euro im Raum.

Update 10.07.2020, 15:10 Uhr

Der FC Liverpool wird sich in diesem Sommer nicht um Thiago bemühen. Das will der US-Sender "ESPN" erfahren haben. Demnach würden die Reds nur in den Poker um den Spanier einsteigen, sollte auf der anderen Seite einer der Leistungsträger das Team von Jürgen Klopp verlassen. Danach sieht es aktuell aber nicht aus. 

Laut "ESPN" plant der FC Liverpool auch in der kommenden Transferperiode keine signifikanten Einkäufe. Schon in den letzten Monaten hatte sich der neue englische Meister auf dem Markt stark zurückgehalten. 

Sollte wider Erwarten doch ein aktueller Liverpool-Profi wechseln, könnte der Klub seine Meinung bezüglich Thiago allerdings noch mal ändern, berichtet "ESPN". In diesem Fall würden die Reds die eingenommene Ablöse in den Kader reinvestieren.

Generell passe der Spanier schlicht nicht in das Anforderungsprofil des FC Liverpool. Sein fortgeschrittenes Alter (29) in Verbindung mit einer Ablöse, die trotz kurzer Restlaufzeit des Vertrags bei über 30 Millionen Euro liegen soll, entspräche nicht der Philosophie der Reds unter Jürgen Klopp, heißt es.

Update 09.07.2020, 18:50 Uhr

Christian Ziege, der in der Saison 2000/01 für den FC Liverpool die Schuhe schnürte, rät Bayern-Spielmacher Thiago von einem Wechsel zu den Reds ab. "Ich muss sagen: Ich liebe diesen Spieler, er ist ein fantastischer Spieler. Aber ich bin nicht sicher, ob er in die Premier League und zum Stil von Jürgen Klopp passt", führte Ziege gegenüber "Caughtoffside.com" aus.

Dort, wo Thiago aktuell ist, sei er am besten aufgehoben. Auch ein spanisches Team würde zu seiner Spielweise passen. Beim FC Liverpool sei sich Ziege "nicht zu 100 Prozent sicher", ob ein Wechsel die richtige Entscheidung ist.


Mehr dazu: Thiagos Abschied vom FC Bayern: Fluch oder Segen?


Update 06.07.2020, 12:45 Uhr

Der Pokal 2020 könnte der letzte Titel gewesen sein, den Thiago in seinen bislang sieben Jahren mit dem FC Bayern gewonnen hat. Der Spanier steht vor dem Absprung. Der FC Liverpool gilt als möglicher Abnehmer. Trainer Jürgen Klopp hat sich nun zu einem Transfer des Mittelfeldspielers geäußert.

"Wären Sie überrascht, wenn ich darauf nicht antworte? Weil ich diese Art von Fragen nie beantworte", hielt sich der Deutsche gegenüber "Sky Sports" mit einer klaren Aussage zurück.

Was Klopp aber sagte: "Thiago Alcántara ist ein sehr guter Spieler. Wie viele andere Spieler da draußen, mag ich ihn sehr. Aber das ist alles, was ich darüber zu sagen habe."

Update 04.07.2020, 10:07 Uhr

Die Zeit von Mittelfeldstratege Thiago beim FC Bayern geht offenbar nach der Saison zu Ende. Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich ungewohnt offen über die Sachlage, ein Verbleib käme beinahe einer Überraschung gleich. 

"Wenn er das machen will, müssen wir uns damit auseinandersetzen", so Rummenigge gegenüber "Bild". Der FC Bayern habe "mit ihm seriös verhandelt und haben ihm alle seine Wünsche erfüllt", erklärte der Klub-Boss über den Spanier, der sich auf und außerhalb des Platzes "immer erstklassig verhalten" habe.

Die Münchner scheinen den Kampf um den Mittelfeld-Strategen aber nun aufgegeben zu haben: "Es sieht jetzt so aus, dass er zum Ende seiner Karriere noch einmal etwas Neues machen möchte."

Das Arbeitspapier des 29-Jährigen beim deutschen Rekordmeister ist nur noch bis zum Sommer 2021 gültig. Für Rummenigge und den FC Bayern steht daher fest: "Wir wollen keinen Spieler im nächsten Jahr kostenlos verlieren. Das sage ich auch klar und deutlich."

Update 27.06.2020, 16:02 Uhr

Trainer Hansi Flick hat seinen Wunsch bekräftigt, dass der FC Bayern München Spielmacher Thiago über 2021 hinaus halten möge.

"Wir wissen, dass wir mit Thiago verlängern möchten, dass wir ihn gerne im Verein haben wollen und ich ihn in der Mannschaft haben will. Aber letztendlich entscheidet der Spieler", sagte Flick vor dem Bundesliga-Finale beim VfL Wolfsburg bei "Sky".

Thiago hat seit Wochen ein unterschriftsreifes Angebot zur Verlängerung seines im kommenden Sommer auslaufenden Vertrages vorliegen, erwägt aber offenbar einen Wechsel nach England oder zurück nach Spanien.

Update 24.06.2020, 11:53 Uhr

Noch Anfang Mai hieß es, die Verlängerung von Thiago beim FC Bayern München über 2021 hinaus sei nur noch Formsache. Ein neuer Vertrag war ausgehandelt, beide Seiten eigentlich zufrieden mit den Inhalten des Arbeitspapiers. Nicht einmal zwei Monate später stehen die Zeichen plötzlich auf Abschied.

Warum Thiago einen Rückzieher machte und in den Gesprächen zwischen Klub und Spieler seit Wochen "Stillstand" herrscht, wie der "kicker" zuletzt vermeldete, war bislang unbekannt.

Ein aktueller Bericht von "Sport Bild" bringt nun etwas Licht ins Dunkel. Demnach liebäugele Thiago mit einem Abschied aus München, weil er mit seinen inzwischen 29 Jahren die letzte Chance wittert, noch einmal zu einem Top-Klub ins Ausland zu wechseln - oder in seine spanische Heimat zurückkehren.

Ein Angebot für den Spielmacher soll dem FC Bayern bislang aber nicht vorliegen. Im Mannschaftskreis werde jedoch über ein Interesse des FC Liverpool an Thiago spekuliert, heißt es.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Bundesliga Bundesliga
Anzeige
Anzeige