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Werder verkündet Ergebnisse der Saisonanalyse am Freitag

Nach Horror-Saison: Kohfeldt und Baumann machen weiter

09.07.2020 17:01
Florian Kohfeldt (l.) ist seit knapp drei Jahren Cheftrainer bei Werder
© nordphoto /Kokenge via www.imago-images.de
Florian Kohfeldt (l.) ist seit knapp drei Jahren Cheftrainer bei Werder

Trotz des nur hauchdünn vermiedenen Abstiegs aus der Fußball-Bundesliga setzt Werder Bremen weiter auf Trainer Florian Kohfeldt. Auch die Zukunft von Manager Frank Baumann wurde offenbar entschieden.

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der 37 Jahre alte Coach seinen bis zum 30. Juni 2023 laufenden Vertrag an der Weser erfüllen. Das berichteten am Donnerstag unter anderem der "Weser Kurier", die "Bild" und "Sport1".

Offiziell verkünden will der Fußball-Bundesligist die Ergebnisse der großen Saisonanalyse nach Informationen der "Deutschen Presse-Agentur" am Freitag auf einer Pressekonferenz. 

Zwar spielte Werder mit mickrigen 31 Punkten aus 34 Spielen die schlechteste Spielzeit der Bundesliga-Geschichte, allerdings wollen die Klubbosse dennoch mit Kohfeldt weitermachen. Vor allem Manager Frank Baumann soll daran gelegen sein, den Übungsleiter auf seinem Posten zu belassen. Laut "Deichstube" soll auch Baumann weiterhin im Amt bleiben.

In den Gesprächen ging es neben der Zukunft von Kohfeldt auch um viele weitere Fragen. Im Bereich der medizinischen Betreuung soll neues Personal geholt werden, auch im Trainerteam muss nach Informationen des Portals "Deichstube" der eigens für die Standards verpflichtete Ilia Gruev schon wieder gehen. Auch eine Art Teammanager könnte geschaffen werden. Als Kandidat gilt Clemens Fritz, der als Leiter der Scouting-Abteilung tätig ist.

Grätscht die TSG Hoffenheim Werder dazwischen?

Kohfeldt soll trotz seiner Erfolglosigkeit in dieser Saison mit Werder Bremen großes Interesse bei Ligakonkurrent TSG 1899 Hoffenheim geweckt haben. Die Kraichgauer suchen noch nach einer langfristigen Lösung, nachdem sich der Klub kurz vor Saisonende überraschend von Alfred Schreuder getrennt hatte.

Der Traditionsverein aus der Hansestadt hatte in den vergangenen Monaten immer wieder betont, die Arbeit von Kohfeldt und seinem Trainerteam zu schätzen. Der sportliche Absturz wurde vor allem mit dem großen Verletzungspech begründet. Bei Bremen fielen in 2019/2020 mit einigem Vorsprung so viele Spieler aus wie bei keinem anderen Klub im deutschen Fußball-Oberhaus.

Geht es nach Manager Baumann, steht Kohfeldt zu seinem bis 2023 laufenden Vertrag an der Weser. Danach soll sich vor allem um eine Umstrukturierung des medizinisch-athletischen Bereichs gekümmert werden und die Kaderplanung für eine möglichst sorgenfreie Spielzeit 2020/2021 vorangetrieben werden.

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