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Spitzenklub in der Pole Position

Medien: BVB und Bayern weiter im Rennen um Camavinga

27.07.2020 10:27
Der FC Bayern ist weiterhin an Eduardo Camavinga (re.) interessiert
© Gwendoline Le Goff via www.imago-images.de
Der FC Bayern ist weiterhin an Eduardo Camavinga (re.) interessiert

Eduardo Camavinga wird bereits seit mehreren Monaten mit Top-Teams aus ganz Fußball-Europa in Verbindung gebracht. Aus der Fußball-Bundesliga gelten der FC Bayern München und Borussia Dortmund als interessiert. Vor allem der Deutsche Meister soll an dem Youngster des französischen Erstligisten Stade Rennes dran sein. 

Das große Problem könnte die Ablösesumme werden, welche der Klub aus dem Nordwesten Frankreichs für sein 17-jähriges Juwel ausruft. Laut übereinstimmenden Medienberichten will Stade Rennes 80 Millionen Euro für Camavinga haben, der vertraglich noch bis 2022 an den Verein gebunden ist.

Aus gutem Grund: Trotz seines jungen Alters war der Linksfuß in der abgelaufenen Saison unumstrittener Stammspieler in Rennes und hatte als defensiver Mittelfeldspieler großen Anteil daran, dass der Klub die Spielzeit sensationell auf dem dritten Platz in der Ligue 1 beendete, was zur Champions-League-Qualifikation berechtigt. 

Der FC Bayern könnte dennoch Anwärter auf einen Transfer bleiben, sollte es tatsächlich zur Trennung von Mittelfeldstratege Thiago kommen. 

Der großen Konkurrenz aus Spanien müssten sich die Bayern dabei wohl nicht mehr erwehren. Real Madrid galt lange Zeit ebenfalls als interessiert, da die Königlichen langsam, aber sicher einen Nachfolger für den 34-jährigen Luka Modric aufbauen wollen. 

Auch Paris Saint-Germain wohl an Camavinga dran

Aber laut einem Bericht der spanischen Sportzeitung "as" wollen die Madrilenen nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise in diesem Sommer von Mega-Transfers in der Größenordnung um die 80 Millionen Euro absehen, weshalb sie sich aus dem Rennen um den Youngster heraushalten könnten.

Wie die spanische Sportzeitung weiter berichtet, sollen die Bayern hingegen "viel Kraft aufgewendet" haben, um den französischen U-Nationalspieler von einem Wechsel in die Bundesliga zu überzeugen.

Neben dem FC Bayern wird auch der Ligue-1-Champion Paris Saint-Germain als potenzieller Abnehmer für Camavinga genannt.  

In der aufgrund der Coronakrise abgebrochenen Saison der Ligue 1 bestritt Camavinga 25 Ligaspiele für Rennes. Zudem stand das Top-Talent fünfmal im Pokal, einmal im Liga-Pokal und viermal im Rahmen der Europa League auf dem Rasen. In der Liga erzielte er einen Treffer und bereitete zwei Tore vor. 

Mit seinem Debüt am 6. April 2019 avancierte Camavinga zudem zum jüngsten Profi-Spieler in der Geschichte von Stade Rennes.

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