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Von Dortmund "kann man viel lernen"

VfB Stuttgart setzt auf BVB-Modell: "Das ist der Weg"

06.07.2020 07:04
Sven Mislintat und der VfB orientieren sich am BVB
© Pressefoto Rudel/Robin Rudel via www.imago-images.
Sven Mislintat und der VfB orientieren sich am BVB

Der VfB Stuttgart orientiert sich auf seinem Weg am damaligen Aufschwung von Borussia Dortmund unter Trainer Jürgen Klopp.

"Der VfB hat mich auch ausgewählt, um mit einer ähnlichen Philosophie unsere eigenen Ziele zu erreichen", sagte der heutige VfB-Sportdirektor und ehemalige BVB-Chefscout Sven Mislintat im Interview der "Deutschen Presse-Agentur". "Das ist ja auch etwas, für das ich stehe und dessen Teil ich war. Ich habe 2006 beim BVB angefangen. 2008 kam mit Jürgen der entscheidende Erfolgsfaktor hinzu."

Damals hatte der BVB auf junge Spieler wie Mats Hummels, Neven Subotic oder Sven Bender gesetzt. "Unsere Voraussetzungen sind andere als die des BVB damals. Aber das ist der Weg, den wir konsequent gehen wollen: Mut zu haben, jungen Talenten eine Plattform zu geben, sie weiter zu entwickeln und an sie zu glauben", sagte Mislintat.

Vom BVB "kann man viel lernen"

Nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga wollte Mislintat VfB-Coach Pellegrino Matarazzo nicht mit Klopp vergleichen. "Es wäre nicht fair, diesen Vergleich jüngeren Trainern zuzumuten. Was ich aber sagen kann: Von dem Weg, den Dortmund und Liverpool unter Klopp gegangen sind, kann man viel lernen", sagte er. Auch darum hält der Kaderplaner unerschütterlich zu Matarazzo.

"Unser Weg ist nicht in einem Jahr gegangen, sondern frühestens in drei. Und Rino wird der Trainer sein, mit dem wir dabei zusammen arbeiten werden", sagte Mislintat. "Ich persönlich werde diesen Trainer selbst im Falle eines schlechten Saisonstarts oder bei einem möglichen Abstiegskampf nicht in Frage stellen."

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