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Abwehrchef macht sich derzeit "keine Gedanken"

Alaba-Verbleib beim FC Bayern nicht sicher - Pep lockt

02.07.2020 10:33
David Alaba steht beim FC Bayern nur noch bis 2021 unter Vertrag
© Cathrin Mller/M.i.S./Pool
David Alaba steht beim FC Bayern nur noch bis 2021 unter Vertrag

David Alaba gehört seit 2010 zum Profi-Team des FC Bayern München, ist eine der Identifikationsfiguren der Münchner und bis heute das letzte Eigengewächs, das einen Stammplatz ergattern konnte. Nun hat sich der 28-Jährige zu Meilensteinen, seiner neuen Rolle als Abwehrchef und seiner ungeklärten Zukunft geäußert.

Alabas Vertrag beim FC Bayern endet im Sommer 2021, der deutsche Rekordmeister möchte den Österreicher unbedingt halten, bislang konnte man sich jedoch noch nicht auf eine Verlängerung einigen. Ein Umstand, der wohl noch etwas anhalten könnte. Er wisse schlicht nicht, wie lange es bis zu einer endgültigen Entscheidung dauern werde, werde diese aber "irgendwann treffen müssen", erklärte Alaba im Gespräch mit dem "kicker". 

Derzeit mache er sich aber ohnehin "keine Gedanken" über seine Zukunft, da der Fokus eher auf den sportlichen Aufgaben liege. Zudem belaste ihn die Ungewissheit nicht.

Sportlich steht für Alaba und den FC Bayern in Kürze das Finale des DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen (Samstag, 20:00 Uhr) sowie ab Mitte August das Finalturnier der Champions League auf dem Programm. In München darf man also weiterhin auf das zweite Triple der Vereinsgeschichte hoffen. Auch dank Coach Hansi Flick, der das Team im November von Niko Kovac übernahm und zu ungeahnter Dominanz führte.

"Er vermittelt diesen Hunger, wir saugen es auf. Er hat eine Mannschaft geformt, in der gute Stimmung ist. Wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen. Jedem einzelnen Spieler ist bewusst, dass wir der FC Bayern sind, jeder will das verkörpern", erklärt Alaba, wie Flick den Münchnern wieder Beine gemacht hat.

Flick verleiht den FC Bayern "seine eigene Philosophie"

Man habe während der zwischenzeitlichen Krise im Herbst zwar nie gezweifelt und "niemals aufgegeben", habe "aber auch gesehen, dass an ein paar Schrauben gedreht werden muss, was rückblickend sehr gut funktioniert hat. Hansi Flick ist Trainer geworden und hat innerhalb kürzester Zeit den Schalter umlegen können, sein Anteil ist sicher groß." Alaba sieht sogar Parallelen zu Bayerns Trainer-Legende Jupp Heynckes, stellt aber klar: "Hansi hat seine eigene Philosophie" und "eine sehr positive Art, die Mannschaft zu führen, wie ich es zuvor noch nicht gesehen habe."

Flick war es auch, der Alaba fest in die Innenverteidigung beorderte und damit einen Coup feierte. "Ich fühle mich dort hinten wohl, habe als Person auf dem Platz nochmals einen Schritt nach vorne gemacht, weil ich die Mannschaft anders führen kann. Es war immer mein Anspruch, Verantwortung auf und neben dem Platz zu übernehmen und mich zu entwickeln. Das hat ganz gut funktioniert", kommentiert Alaba seine neue Rolle. 


Mehr dazu: Flicks genialer Titel-Schachzug mit Alaba beim FC Bayern


Medienberichten zufolge könnte es gerade die neue Rolle im Spiel sein, die Alaba letztlich davon überzeugt, beim FC Bayern zu verlängern. Einfach dürften sich Verhandlungen allerdings auch weiterhin nicht gestalten. Mit 28 Jahren ist der Österreicher im besten Fußball-Alter, hat mit Bayern alles erreicht und in der Vergangenheit mehrfach durchklingen lassen, dass er einen Tapetenwechsel nicht ausschließt.

Pep Guardiola lockt David Alaba

Diesen Tapetenwechsel könnte Alaba mit einem Wechsel zu Manchester City vollziehen. Laut dem "Guardian" soll der Österreicher eine zentrale Rolle bei der Neustrukturierung der Sky Blues spielen.

Dem Bericht zufolge ist Teammanager Pep Guardiola auf der Suche nach Verstärkung für die Innenverteidigung und die linke Abwehrseite. Mit Alaba, der auf beiden Positionen spielen kann, würden die Citizens somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Unter Guardiola trainierte Alaba bereits von 2013 bis 2016 beim FC Bayern. Die Gerüchte um einen Alaba-Wechsel zu ManCity sind allerdings nicht neu. Der 28-Jährige wird schon länger mit dem Premier-League-Klub in Verbindung gebracht.

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