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Renault-Pilot erwartet enge Rennen

Ricciardo kündigt in verkürzter Saison mehr Risiko an

27.06.2020 10:24
Daniel Ricciardo gibt sich vor dem Saisonauftakt angriffslustig
© MST
Daniel Ricciardo gibt sich vor dem Saisonauftakt angriffslustig

In einer Woche startet die Formel 1 in Spielberg mit großer Verzögerung in die Saison 2020. Noch immer ist nicht klar, wie viele Rennen die neue Saison tatsächlich beinhalten wird. Aktuell sind lediglich acht Rennen in Europa offiziell angekündigt. Klar ist allerdings bereits, dass es 2020 nicht die ursprünglich geplanten 22 Rennen werden.

Renault-Pilot Daniel Ricciardo kündigt daher an, dass er und sein Team in der verkürzten Saison mehr Risiken als üblich eingehen werden. Gegenüber "Sky" erklärt er, dass man als Team im Mittelfeld unter diesen Voraussetzungen "ein bisschen weniger zu verlieren" habe. Da spiele es auch keine Rolle, wie viele Rennen es letztendlich genau werden.

"Ich denke, wir werden Risiken eingehen und hoffentlich einige gute Ergebnisse einfahren", sagt Ricciardo, der zudem erklärt, dass er einen engen Kampf im Mittelfeld erwarte. Die Renault-Analyse nach den Wintertest in Barcelona habe ergeben, dass im Mittelfeld "alle [Teams] innerhalb einer Zehntelsekunde" liegen, so Ricciardo.

"Ich denke, es werden vier oder fünf Teams sehr, sehr eng beieinanderliegen", prophezeit er und nennt unter anderem Racing Point und Kundenteam McLaren als zwei der großen Gegner. "Ich denke, wir werden uns irgendwo dort einsortieren", so Ricciardo, für den es allerdings unmöglich zu sagen sei, wo genau im "engen" Mittelfeld Renault landen wird.

"Ich würde gerne sagen, dass wir die Lücke nach vorne geschlossen haben. Aber natürlich wird es weiterhin sehr schwer werden, sich gegen Teams wie Mercedes durchzusetzen", weiß der Australier, der 2020 seine letzte Saison für Renault fahren wird. 2021 wechselt er zu McLaren. Vor seinem Abschied hofft er aber noch auf das ein oder andere Highlight.

In der vergangenen Woche absolvierte Renault mit dem alten 2018er-Auto bereits einen Test in Spielberg, wo die Saison am 5. Juli auch beginnen wird. "Es war gut, auch wenn es nicht komplett relevant für das war, was in ein paar Wochen passiert", erklärt Ricciardo, für den es wichtig gewesen sei, "ein paar Spinnweben abzuschütteln und wieder mit dem Team zu arbeiten."

"Ich habe in den vergangenen Monaten physisch trainiert, bin aber natürlich kein Formel-1-Auto gefahren", erinnert er. Daher sei es "cool" gewesen, jetzt wieder ein Gefühl für einen Formel-1-Boliden zu kriegen. Für die ersten beiden Saisonrennen in Spielberg hofft Ricciardo auf Wiedergutmachung, nachdem es 2019 in Österreich gar nicht gut für Renault lief.

"Österreich war im vergangenen Jahr unser schlechtestes Rennen", erklärt Ricciardo, der in der Vorsaison nur Zwölfter in Spielberg wurde. Sein damaliger Teamkollege Nico Hülkenberg landete noch einen Platz dahinter und beide Renault-Piloten wurden sogar überrundet. Davon will sich Ricciardo aber nicht herunterziehen lassen - im Gegenteil.

Er sehe den Doppelauftakt in Spielberg sogar positiv, weil man so gleich zu Saisonbeginn die Möglichkeit habe, zu beweisen, dass man sich im Vergleich zu 2019 deutlich verbessert habe.

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