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Trotz Gladbach-Aus: Raffael denkt noch nicht ans Ende

27.06.2020 12:11
Raffael (l.) spielt seit 2013 für Mönchengladbach
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Raffael (l.) spielt seit 2013 für Mönchengladbach

Für Routinier Raffael soll der Abschied vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach nach dem kommenden Wochenende nicht das Karriere-Ende bedeuten.

"Ich möchte noch weiter spielen, das ist mein Wunsch, hier in Deutschland oder woanders", sagte der 35-Jährige dem Nachrichtenportal "t-online.de". Am Donnerstag hatte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl angekündigt, dass der am 30. Juni auslaufende Vertrag des Brasilianers nicht verlängert wird.

Wie der Kreativspieler gegenüber der "Rheinischen Post" bestätigte, habe es innerhalb Deutschlands auch schon erste Gespräche gegeben. Ein konkretes Angebot von einem anderen Verein habe es allerdings noch nicht gegeben.

Die Borussia spielt am Samstag (15:30 Uhr) gegen Hertha BSC um den Einzug in die Champions League, ein Unentschieden dürfte bereits genügen, um Platz vier vor Bayer Leverkusen zu verteidigen. Ein möglicher letzter Einsatz Raffaels ist allerdings noch fraglich.

Raffael kam 2013 nach Mönchengladbach und prägte das Spiel des Teams lange Zeit. In der aktuellen Saison reichte es auch verletzungsbedingt allerdings nur noch zu sieben Liga-Einsätzen.

"Ich bin nicht traurig, es war die beste Lösung für beide Seiten", sagte Raffael, der dem Klub gerne auch nach dem Ende seiner Laufbahn verbunden bleiben würde: "Wenn ich noch diese Möglichkeit habe, etwas für den Verein zu machen, wäre das schön."

Zunächst soll es aber noch auf dem Rasen weitergehen. Wenn möglich, noch mehrere Jahre: "Ich liebe den Fußball immer noch sehr. Ich bin gesund, die Muskeln machen gut mit. Ich bin einfach glücklich, jeden Tag mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Ich möchte noch ein, zwei Jahre Fußball spielen.“", so der Routinier in dem Zeitungsinterview. 

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