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Erst 6:0, dann 0:6 - Nürnberg muss weiter zittern

Gala beim Club: Stuttgart kann für die Bundesliga planen

21.06.2020 17:22
Der VfB Stuttgart steht vor dem Aufstieg
© Pressefoto Rudel/Robin Rudel via www.imago-images.
Der VfB Stuttgart steht vor dem Aufstieg

Dem VfB Stuttgart ist die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga kaum noch zu nehmen. Die Schwaben behaupteten dank eines 6:0 (3:0) beim desolaten 1. FC Nürnberg den zweiten Tabellenplatz und können im Saisonfinale nur noch theoretisch auf den dritten Platz zurückfallen.

Der 1. FC Heidenheim auf Rang drei hat drei Punkte weniger auf dem Konto und besitzt ein um elf Treffer schwächeres Torverhältnis.

Silas Wamangituka (11.), Atakan Karazor (26., 64.), Sasa Kalajdzic (41.) und Nicolás González (52., 76.) besserten die Tordifferenz der Gäste-Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo deutlich auf.

Bundesliga-Absteiger Nürnberg droht auf Platz 15 damit weiter der ungebremste Absturz in die 3. Liga: Vor dem 34. Spieltag ist die Mannschaft von Jens Keller noch nicht gerettet.

Beide Teams hatten zuletzt Kantersiege eingefahren - Nürnberg siegte 6:0 bei Wehen Wiesbaden, der VfB 5:1 gegen den SV Sandhausen.

Und auch die Partie im Max-Morlock-Stadion startete furios: Georg Margreitter verlor in den Nürnberger Innenverteidigung den Ball gegen den störenden Wamangituka, der FCN-Schlussmann Christian Mathenia keine Chance ließ.

Der VfB, der zunächst ohne Mario Gomez und Holger Badstuber angetreten war, kontrollierte anschließend die Begegnung. Im Anschluss an eine Ecke nahm Karazor die nächste Einladung der Gäste an und stocherte den Ball nach einer Ecke aus kürzester Distanz über die Linie.

Es blieb ein einseitiges Spiel. Die Nürnberger setzten kaum Nadelstiche und produzierten selbst schlimme individuelle Fehler. Die Gäste nutzten diese eiskalt.

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