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Trotz Interesse aus La Liga und Serie A

Darum wechselt Werner nicht nach Spanien oder Italien

19.06.2020 12:20
Timo Werner wechselt im Sommer von RB Leipzig zum FC Chelsea
© Roger Petzsche
Timo Werner wechselt im Sommer von RB Leipzig zum FC Chelsea

Im Sommer wechselt Timo Werner nach vier Jahren im Trikot von RB Leipzig zum FC Chelsea. Dabei waren die Londoner bei Weitem nicht die einzigen, die Interesse am Nationalspieler zeigten. Am Ende sorgte vor allem die Corona-Pandemie dafür, dass ein Transfer nach Italien oder Spanien keine Option mehr war.

Das Interesse des FC Liverpool an Timo Werner galt schon lange vor dem Transfer des 24-Jährigen zum FC Chelsea als verbrieft. Auch die Gründe, warum der Transfer des Stürmers zu Jürgen Klopp letztlich platzte, sind bekannt. Allerdings waren die Reds nicht die einzige, die den deutschen Nationalspieler gerne verpflichtet hätten.

Laut "Sky"-Infos wurde Werner in den vergangenen Monaten auch bei Manchester United, Real Madrid, Juventus Turin und Inter Mailand gehandelt.

Letztlich war der FC Chelsea aber der einzige Interessent, der das nötige Geld zahlte, um die Ausstiegsklausel zu ziehen. Warum sich die anderen Klubs aus dem Rennen zurückzogen und auf die hohen Ausgaben verzichteten, hat offenbar verschiedene Gründe.

Real, Barca und Co. fahren neue Transferstrategie

United lehnte einen Werner-Wechsel angeblich nur ab, um ausreichend Mittel für einen Transfer von Jadon Sancho in der Hinterhand zu haben. Der BVB fordert für den jungen Engländer laut übereinstimmenden Meldungen eine Ablöse jenseits der 100 Millionen Euro. 

"Sky" zufolge hätten die Klubs aus Spanien und Italien unter normalen Umständen nicht gezögert, die geforderten 53 Millionen Euro für Werner auf den Tisch legen. "Normal" sind die Umstände aber seit dem Ausbruch der Pandemie nicht mehr.

Barca, Real Madrid und Co. werden daher in diesem Sommer einen anderen Transfer-Kurs fahren. Statt Spieler teuer zu verpflichten, werden sie ihr Augenmerk verstärkt auf Tauschgeschäfte legen, um die Ablösesummen zu drücken, spekuliert der Sender.

Auf diese Art Deal hätten sich die Leipziger aber wohl nicht eingelassen, schließlich sind Transfers junger Spieler Teil der Geschäftsphilosophie. Und die eigenen Talente hätten weder die Klubs aus Spanien noch die aus Italien abgegeben.

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