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Angelique Kerber lässt Teilnahme an US Open offen

18.06.2020 19:39
Angelique Kerber lässt Teilnahme an US Open offen
© GEPA pictures/ Matthias Hauer via www.imago-images
Angelique Kerber lässt Teilnahme an US Open offen

Angie Kerber sagt unter Vorbehalt zu, Serena Williams wird auf jeden Fall bei den US Open spielen. Die Hoffnung auf eine Teilnahme der Topstars in New York wächst.

Angelique Kerber hat ihre Zusage erstmal unter Vorbehalt gegeben, Serena Williams wird mit Sicherheit dabei sein, und sogar Novak Djokovic klingt plötzlich gar nicht mehr so skeptisch: In der kontroversen Diskussion um Sicherheit, Hygiene und diverse Restriktionen dürfen die US Open wohl doch auf die Teilnahme der Topstars hoffen.

"Wenn ich den Eindruck habe, dass die Sicherheit aller in New York gewährleistet ist, dass die Rahmenbedingungen stimmen, dann kann es von mir aus losgehen", sagte Deutschlands Nummer eins in ihrem wöchentlichen Podcast "Lunch Break mit Angie Kerber". Es gehe vor allem um die Sicherheit aller Beteiligten: "Dass die gewährleistet ist, hat für mich oberste Priorität."

Serena Williams: "Ich kann es nicht abwarten"

Serena Williams legt sich dagegen schon fest. "Ich kann es nicht abwarten, zu den US Open zurückzukehren", sagte die langjährige Nummer eins in einer Video-Botschaft: "Ich denke, die USTA (der US-Verband, d. Red.) macht einen richtig guten Job, damit jeder sicher sein wird."

Auch ihre letztjährige Finalbezwingerin Bianca Andreescu vertraut den Veranstaltern: "Ich habe an unserer aller Sicherheit keinen Zweifel."

Boris Becker teilt diese Meinung, die Kritik einiger Spieler dagegen offenbar nicht. Dass sich einige Profis, darunter der Weltranglistenerste Djokovic, darüber beschweren, dass nur eine Begleitperson pro Spieler erlaubt sein soll und dass geplant ist, alle Teilnehmer in einem Hotel in der Nähe des Flughafens JFK zu kasernieren, konterte der dreimalige Wimbledonsieger mit den Worten: "Wenn Andrew Cuomo (Gouverneur von New York, d. Red.) diese Regeln aufstellt, werden sie richtig sein."

Nach harscher Kritik: Novak Djokovic rudert zurück

Am Donnerstag nun klang Djokovic' Bewertung der Lage deutlich positiver als zuletzt. "Extrem glücklich" sei er darüber, dass besonders die Grand Slams ihre Turniere umplanen: "Viele, auch ich selbst, waren vor allem bezüglich der Möglichkeit von US-Events skeptisch", sagte der Serbe am Donnerstag im "Eurosport"-Podcast: "Lasst uns hoffen, dass wir ein großartiges Turnier haben." Eine Zusage für die eigene Teilnahme gab Djokovic indes noch nicht.

Auch Kerber will die Entwicklung in diesem Punkt erstmal in aller Ruhe abwarten. "Bis Ende August ist es noch lange hin, mal sehen, wie die Regeln letztlich sein werden, wie viele Personen man mitbringen darf und wie viele auf die Anlage dürfen", sagte sie in dem Podcast ihres Sponsors Generali. Die Bedingungen müssten allerdings fair "und für alle gleich sein".

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