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VfB zieht am HSV vorbei auf Rang 2 - Sandhausen gerettet

17.06.2020 20:46
Nicolas Gonzalez traf doppelt für den VfB Stuttgart
© Tom Weller / Eibner-Pressefoto via www.imago-image
Nicolas Gonzalez traf doppelt für den VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart hat sich im Dreikampf um den zweiten direkten Aufstiegsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga die beste Ausgangsposition verschafft. Am drittletzten Spieltag bezwang der Erstliga-Absteiger den SV Sandhausen mit 5:1 (4:0) und übernahm wieder den zweiten Tabellenplatz vom Hamburger SV, der tags zuvor gegen den VfL Osnabrück (1:1) gepatzt hatte.

Nicolas Gonzalez (12., 31./Foulelfmeter), Gonzalo Castro (20.), Tim Kister per Eigentor (28.) und Hamadi Al Ghaddioui (90.+4) sorgten in einer einseitigen Partie für den höchsten Saisonsieg des VfB. Enrique Pena Zauner (69.) verkürzte für die Gäste.

Hinter Tabellenführer Arminia Bielefeld (61 Punkte), dessen achter Bundesliga-Aufstieg seit Dienstag feststeht, geht es allerdings weiter eng zu. Der VfB (55) liegt nur einen Zähler vor dem HSV, der am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim Vierten 1. FC Heidenheim (52) antritt.

Die dritte Bundesliga-Rückkehr nach 1977 und 2017 kann die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo, die zeitgleich beim Mitabsteiger 1. FC Nürnberg gefordert ist, dann allerdings noch nicht perfekt machen.

Gonzalez trifft doppelt für den VfB - Sandhausen gerettet

Sandhausen (40) hat den Klassenerhalt trotz der deutlichen Niederlage hingegen schon sicher.

Der Anstoß verschob sich witterungsbedingt um 15 Minuten, doch die VfB-Kicker ließen sich davon überhaupt nicht aus dem Konzept bringen. Die Mannschaft zeigte ein vollkommen anderes Gesichts als bei der peinlichen 1:2-Derbyniederlage in Karlsruhe, agierte spielfreudig und zielstrebig.

Nach einer Ecke von Philipp Klement köpfte Gonzalez wuchtig zur beruhigenden Führung ein, Castro erhöhte per Volley aus 20 Metern. Nach einer starken Einzelleistung von Silas Wamangituka beförderte der unglückliche Kister den Ball mit dem Knie ins eigene Tor, erneut Gonzalez nahm noch vor der Pause viel Luft aus der Partie.

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