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Ringer-Weltmeisterin schickt Ehemann auf die Matte

17.06.2020 09:04
Ex-Weltmeisterin Rotter-Focken nutzt familiäres Netzwerk
© Kadir Caliskan/Kadir Caliskan/SID/Kadir Caliskan
Ex-Weltmeisterin Rotter-Focken nutzt familiäres Netzwerk

Ex-Weltmeisterin Aline Rotter-Focken hat sich in der Coronakrise einen naheliegenden, aber doch ungewöhnlichen Trainingspartner gesucht.

In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Quarantäne schickte die Freistil-Ringerin ihren Ehemann Jan auf die Matte.

"Das ein oder andere Mal gab es aber auch einen Unfall. Da bleiben blaue Flecken eben nicht aus", sagte die 29-Jährige im Interview mit der Sportagentur "24passion".

Die Olympia-Teilnehmerin von Rio 2016 nutzte für ihre Einheiten das familiäre Netzwerk: "Dadurch, dass meine Schwiegermutter ein Fitnessstudio hat, konnte ich dort auf einer geliehenen Ringermatte trainieren."

Ihr Partner, mit dem sie seit 2018 verheiratet ist, kämpft im griechisch-römischen Stil und steht im nationalen B-Kader.

Die gebürtige Krefelderin, hauptberuflich als Gesundheitsmanagerin tätig, sieht sich durch die Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 sogar im Vorteil: "Ich konnte in den letzten Monaten, im Gegensatz zu meinen Konkurrentinnen, sehr gut trainieren, konnte mich auch mental weiterentwickeln. (...) Die Verschiebung war für mich, sportlich gesehen, ein Segen."

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