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IOC prüft Kürzungen des Olympia-Programms

10.06.2020 19:06
IOC um Bach plant weitere Einsparungen für Tokio 2020
© AFP/SID/DENIS BALIBOUSE
IOC um Bach plant weitere Einsparungen für Tokio 2020

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) prüft nach der Verlegung der Olympischen Spiele von Tokio ins Jahr 2021 weitere Einsparungen und Kürzungen des Programms.

"Es bleibt kein Stein auf dem anderen", kündigte IOC-Sportdirektor Christopher Dubi nach der Sitzung der IOC-Exekutive in Lausanne an.

Nahezu in allen Bereichen werde versucht, Kosten einzusparen, so Dubi. Das betreffe den Transport, die Wettkampfstätten, die Testevents sowie alle Servicebereiche. "Das kostet viel Zeit, doch es wird sich am Ende lohnen", sagte Dubi.

IOC-Präsident Thomas Bach sprach von einer guten Zusammenarbeit zwischen dem Organisationskomitee von Tokio 2020 und dem IOC. "Wir haben großen Fortschritt", sagte der IOC-Chef. Er sei sich sicher, dass Japan im kommenden Jahr gute Spiele organisieren werde. 

Die Sommerspiele mussten wegen der weltweiten Corona-Pandemie um nahezu ein Jahr verlegt werden. Der neue Startschuss für Tokio 2020 soll nun am 23. August 2021 fallen.

Auch die Vorbereitungen für die Sommerspiele 2024 in Paris würden plangemäß verlaufen, sagte Bach, nachdem die IOC-Exekutive dazu einen Bericht angehört hatte. Die Zahl der Athleten soll auf 10.500 festgelegt werden.

Wie Bach erklärte, werde neben der Athletenanzahl auch das Veranstaltungsprogramm im Dezember 2020 beschlossen. Dieses schließe die Wettkämpfe in den vier neuen Sportarten (Klettern, Skateboard, Surfen, Breakdance) ein.

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