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Wachablösung bei der virtuellen Formel-1-WM

Russell holt dritten Sieg in Folge - Debakel für Leclerc

07.06.2020 20:41
George Russell gewann die virtuellen Grand Prix von Baku
© Stephen Blackberry via www.imago-images.de
George Russell gewann die virtuellen Grand Prix von Baku

Wachablösung in der "Konsolen"-WM: Beim siebten virtuellen Grands Prix hat George Russell Charles Leclerc vom Thron gestoßen.

Nach seinen Siegen zuletzt in Barcelona und Monte Carlo fuhr der Williams-Pilot auch beim Virtual GP Aserbaidschan alles in Grund und Boden und jubelte über einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg. Leclerc, Simulator-Dominator der ersten Rennen, erlebte auf dem virtuellen Parcours in Baku ein Desaster und kann sich den anvisierten WM-Sieg wohl von der Baku putzen.

Der Monegasse verkorkste schon das Qualifying, auch weil ihm Jimmy Broadbent in die Parade fuhr, und startete nur von Platz 10. Doch wer dachte, der Noch-Teamkollege des scheidenden Ferrari-Stars Sebastian Vettel würde das Feld wie ein wutschnaubender Feldherr von hinten aufrollen, sah sich getäuscht.

Leclerc kam zu keinem Zeitpunkt mit seinem Lenkrad zurecht – und verbrachte fast die Hälfte der 26 Runden mit Rumgurken und Wehklagen. Am Ende wurde der Monegasse sogar nur Vierzehnter.

Vorentscheidung in Sachen Virtual-WM

Durch das Debakel ging der Brite Russell in der Fahrer-Gesamtwertung mit 121 in Führung. Dahinter stagniert Leclerc mit 99 Zählern vor Alex Albon (90), der am digitalen Kaspischen Meer knapp vier Sekunden hinter Russell Zweiter wurde und 18 WM-Punkte mitnahm.

Damit dürfte die WM bei nur noch einem ausstehenden Virtual GP in Kanada so gut wie entschieden sein.

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