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Coulthard brachte Vettel bei Aston Martin ins Spiel

Vettel zu Aston Martin? Racing Point reagiert auf Gerüchte

05.06.2020 11:58
Sebastian Vettel steht vor einer ungewissen Zukunft
© nph / Bratic via www.imago-images.de
Sebastian Vettel steht vor einer ungewissen Zukunft

Aus Racing Point wird 2021 Aston Martin. Und aus Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel dann vielleicht ein Aston-Martin-Fahrer? Entsprechende Spekulationen gibt es in der Formel 1. Doch aus der Sicht von Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer sind sie genau das: Spekulationen, nichts weiter.

"Für uns ist der [neue Teamname] das, was in der kommenden Saison die Schlagzeilen bestimmen wird, nicht die [Fahrer] in den Cockpits", sagt Szafnauer. Soll heißen: Sergio Perez und Lance Stroll, die beide über gültige Verträge für 2021 verfügen, sitzen vorerst sicher im Sattel.

Alles andere diene lediglich dazu, "die Fans zu unterhalten und die Medien zu beschäftigen", so Szafnauer weiter. Die vergangenen Wochen mit viel Bewegung auf dem Formel-1-Fahrermarkt bezeichnet er aber als "interessant", zumal einige Hochkaräter einen Wechsel angestoßen hätten - wie zum Beispiel Carlos Sainz (zu Ferrari) und Daniel Ricciardo (zu McLaren).

Er selbst, sagt der Teamchef, habe die Nachrichten als Unbeteiligter zur Kenntnis gekommen, weil er mit dem geplanten Aston-Martin-Einstieg ohnehin andere Themen zu bewältigen habe. "Wir schauen nach vorne und freuen uns auf eine neue Ära, die dem Namen Aston Martin gerecht werden soll", meint Szafnauer.

Szafnauer sieht "strahlende Zukunft" für Aston Martin

Die kürzlich vorgestellte Budgetobergrenze biete seinem Rennstall eine hervorragende Ausgangslage: "Wir waren immer gern der Underdog, aber die neuen finanziellen Regeln sorgen für bessere Chancengleichheit unter den Teams. Das kann nur positiv sein für den Sport." Deshalb sieht Szafnauer eine "strahlende Zukunft" für Aston Martin in der Formel 1.

Zuerst allerdings gelte es, die Coronavirus-bedingt verkürzte Saison 2020 zu meistern. "Unterm Strich sind wir ja alle Racer", sagt Szafnauer. "Der vorgestellte Plan klingt machbar. Unser Team freut sich auf diese Herausforderung. Ohne Fans auf den Tribünen wird es zwar nicht das Gleiche sein, aber es ist nur sinnvoll, die Saison hinter verschlossenen Türen zu starten."

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