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Leclerc überschlägt sich bei virtuellem Rallycross-Debüt

31.05.2020 18:43
Charles Leclerc legte seinen virtuellen Peugeot 208 spektakulär aufs Dach
© HOCH ZWEI via www.imago-images.de
Charles Leclerc legte seinen virtuellen Peugeot 208 spektakulär aufs Dach

Shane van Gisbergen, ehemaliger Meister der australischen Supercars-Serie, hat den ersten Lauf zur WRX-E-Sport-Serie auf dem virtuellen Yas Marina Circuit in Abu Dhabi gewonnen. Charles Leclerc, Ferrari-Star in der Formel 1, legte bei seinem virtuellen Rallycross-Debüt eine ganze Reihe wilder Einlagen hin, darunter einen Überschlag.

In seinem ersten Qualifying-Rennen wurde Leclerc in der ersten Kurve in einen Unfall verwickelt und fing sich eine 10-Sekunden-Zeitstrafe ein. Er fuhr so auf die Strecke zurück, dass das Spiel ein Abkürzen erkannte.

Im zweiten Qualifying-Rennen drehte sich der Monegasse in seinem Peugeot 208, als er nach Absolvieren seiner Joker-Runde in das Heck des zweimaligen DTM-Meisters Timo Scheider knallte.

In Q3 legte er dann einen spektakulären Überschlag hin, als er auf einem Randstein abhob. Vor dem letzten Qualifying war er damit 15. Nur die besten zehn Fahrer des Qualifyings ziehen ins Halbfinale ein.

Van Gisbergen schlägt im Finale zurück

Im vierten und letzten Qualifying-Rennen konnte Leclerc endlich dem Chaos entgehen und gewann sein Rennen. Über alle Q4-Rennen hinweg holte er die siebtschnellste Zeit der Session, eine respektable Leistung. Das spülte ihn aber nur auf Platz zwölf nach vorn. Damit schied er gemeinsam mit Scheider und dem amtierenden WRX-Vizemeister Andreas Bakkerud aus.

Van Gisbergen setzte sich in jeder der vier Qualifying-Runden durch. Im Halbfinale musste er sich knapp dem ehemaligen BMW-Werksfahrer Tom Blomqvist geschlagen geben, dem Sohn von Rallyelegende Stig Blomqvist. 

Im Finale schlug van Gisbergen dann aber auf überzeugende Art und Weise zurück. Er ging frühzeitig in Führung, während dahinter drei Fahrzeuge miteinander kollidierten - darunter Blomqvist. Drei von fünf Autos hatten damit schlagartig keine Chance mehr auf den Sieg.

Nur noch der amtierende Rallycross-Weltmeister Timmy Hansen konnte van Gisbergen damit noch abfangen. Die starke Pace des Neuseeländers konnte er allerdings nicht mitgehen. Dieser war so schnell, dass er das Finalrennen über sechs Runden sogar schneller absolvierte als der Sieger in der E-Sport-Kategorie.

Kelvin van der Linde mit virtuellem WRC-Debüt

Hansen wurde Zweiter gefolgt vom norwegischen RX2-Piloten Henrik Krogstad, Blomqvist und seinem jüngeren Bruder Kevin Hansen.

Zu den Fahrern, für die im Halbfinale Endstation war, gehört GT-Masters-Champion Kelvin van der Linde. Für war es ebenfalls das virtuelle WRX-Debüt. Rokas Baciuska, nach dem Qualifying noch Vierter, kam mit seinem CGK Clio ebenfalls nicht ins Finale.

In der E-Sport-Kategorie siegte Quentin Dall'olmo gefolgt von Lukas Mateja und seinem Bruder Killian Dall'olmo, dem Meister der DiRT-Rallye-2.0-Weltserie.

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