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Vater des Ex-Schalkers sorgt für Wirbel

"Lambo"-Protz-Video: Max Meyer "zutiefst schockiert"

29.05.2020 07:55

Max Meyer, der ehemalige Mittelfeldspieler des FC Schalke 04, hat mit deutlichen Worten ein Video des eigenen Vaters kritisiert. Darin zu sehen ist Achim Meyer, der über den Revierklub ablästert.

"Besser geht nicht, Männer. Durch die verbotene Stadt, Gelsenkirchen, zum Steuerberater. Schön mit dem bezahlten Lambo vom Pleite-Klub. Herrlich", so die Worte im Clip, der auf Twitter schnell Verbreitung fand. 

Am Donnerstagabend bezog sein Sohn Max umgehend Stellung: "Ich bin gerade auf ein Video meines Vaters aufmerksam gemacht worden. Ich bin zutiefst schockiert über dieses Video. Das passt nicht in meine Welt, das passt nicht in diese Zeit, das passt in gar keine Zeit."

Er habe "Schalke 04 sehr sehr viel zu verdanken" und distanziere sich "entschieden von der Art und dem Inhalt dieses Videos", schrieb Meyer in dem Instagram-Post.

Das Schalker Eigengewächs war im Sommer 2018 ablösefrei von Schalke zu Crystal Palace in die Premier League gewechselt. Zuvor hatten sich der Mittelfeldspieler und die Knappen nicht über einen neuen Vertrag einigen können.

Max Meyer über "unschönen Abschied" vom FC Schalke 04

Zuletzt blickt Meyer gegenüber "Sport1" zurück auf die Zeit seitdem: "Ich wollte nur einfach meine Ruhe. Es wurde viel Unsinn geschrieben nach dem unschönen Abschied von Schalke."

Er "bereue nichts", so der heute 24-Jährige. "Ich denke nicht, dass ich mich damals falsch verhalten habe. Ich habe zu Beginn der Saison 2017/18 schon gesagt, dass ich nach dem Jahr gerne gehen möchte. Man wollte mich ja eigentlich schon im Sommer verkaufen, doch ich entschied mich, noch zu bleiben."

Die Verhandlungen mit dem damaligen Manager Christian Heidel seien "für alle sehr aufreibend" gewesen, hinsichtlich seines Wechsels seien viele Dinge "aufgebauscht" worden", so Meyer rückblickend: "Ich kann jetzt sagen, dass es damals nicht so dramatisch war."

Er habe seit seinem Abgang aus der Bundesliga "50 Spiele in der besten Liga der Welt gemacht, das ist keine Selbstverständlichkeit", gab Meyer zu Protokoll.

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