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Experte glaubt nicht an Hernández-Abgang

28.05.2020 21:24
Derzeit nur Bankdrücker beim FC Bayern: Lucas Hernández
© Markus Fischer via www.imago-images.de
Derzeit nur Bankdrücker beim FC Bayern: Lucas Hernández

80 Millionen Euro überwies der FC Bayern München im Sommer 2019 für Lucas Hernández an Atlético Madrid - die höchste Ablösesumme der Vereinsgeschichte. Weil der französische Weltmeister unter Trainer Hansi Flick aber auch nach der Corona-Pause nur eine Nebenrolle spielt, kursieren inzwischen erste Gerüchte über einen Abgang nach der laufenden Saison - zu Recht?

Keine Einsatzzeit bei Union Berlin, 17 Minuten gegen Eintracht Frankfurt, fünf beim BVB - die Bilanz von Lucas Hernández im Trikot des FC Bayern liest sich auch nach dem Bundesliga-Restart weiter desaströs.

In der Innenverteidigung hat der einst fast schon aussortierte Jérôme Boateng die Nase im Konkurrenzkampf mit dem Münchner Rekord-Transfer deutlich vorn, links auf Hernández' Zweitposition ist der junge Kanadier Alphonso Davies nach bärenstarken Leistungen ohne Wenn und Aber gesetzt.

Und mit Niklas Süle scharrt ein weiterer arrivierter Defensivspezialist trotz seines Trainingsrückstands nach überstandenem Kreuzbandriss schon mit den Hufen.

Das letzte Mal in der Startelf der Bayern stand Hernández am 21. Februar - und erwies sich beim 3:2-Heimerfolg gegen den SC Paderborn als Unsicherheitsfaktor. Obwohl Flick Hernández' Mentalität im Training zuletzt lobte ("Er gibt immer 100 Prozent"), ist klar: Der 24-Jährige muss sich gewaltig strecken, will er in absehbarer Zeit vom Neben- zum Hauptdarsteller avancieren.

FC Bayern: Abgang von Lucas Hernández im Sommer?

Angesichts dieser Situation werden Spekulationen um ein schnelles Ende des Kapitels FC Bayern für Hernández laut: Nach einem kolportierten Interesse von Real Madrids Coach Zinédine Zidane, soll "Bild"-Informationen zufolge auch der neureiche englische Erstligist Newcastle United seine Fühler nach Hernández ausgestreckt haben.

Newcastle wird in Kürze wohl von einem Investoren-Konsortium aus Saudi Arabien übernommen. Das nötige Kleingeld, um einen Transfer des 80-Millionen-Manns zu ermöglichen sollte dann vorhanden sein.

Aber wäre ein solcher Wechsel überhaupt denkbar? Nicht, wenn es nach Cyril Morin geht. Der Frankreich-Experte von "Eurosport" glaubt nicht an einen Abgang von Hernández im kommenden Sommer. "Er ist nicht der Typ, der aufgibt. Vielmehr wird er zeigen wollen, dass Flick danebenliegt. Hernández ist ein Gladiator, ein echter Kämpfer", so Morin.

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