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Witsel fällt weiter aus, Can vor Rückkehr

Saison-Aus für Reus? Favre äußert sich

22.05.2020 18:08
BVB-Coach Lucien Favre muss derzeit auf Marco Reus verzichten
© TEAM2 via www.imago-images.de
BVB-Coach Lucien Favre muss derzeit auf Marco Reus verzichten

Vizemeister Borussia Dortmund muss auch im Bundesliga-Spiel beim VfL Wolfsburg am Samstag (15:30 Uhr) auf Axel Witsel verzichten, Emre Can steht hingegen vor seinem Comeback.

Der Nationalspieler hat seine muskulären Probleme auskuriert und stieg am Freitag wieder voll ins Mannschaftstraining ein. Das teilte Trainer Lucien Favre mit. Ebenso wie Can steht auch Giovanni Reyna dem BVB wieder zur Verfügung.

Ob Favre seine Startelf gegenüber dem überzeugenden Derbysieg gegen Schalke 04 (4:0) ändern wird, ließ er aber offen.

Es sei angesichts der wochenlangen Einschränkungen im Trainingsbetrieb "keine Überraschung" für ihn, dass es nun einige Ausfälle gebe, so Favre. "Es war eingeplant, dass sich ein paar Spieler verletzen."

Keine guten Nachrichten hatte der 62-Jährige für Dauerreservist Mario Götze: "Wir spielen momentan 3-4-3 und ich habe mit ihm gesprochen. Es ist nicht das ideale System für ihn. Da muss man einfach die Wahrheit sagen."

Duell mit dem FC Bayern (noch) kein Thema beim BVB

Der Schweizer mahnte, sich voll auf das Spiel in Wolfsburg zu konzentrieren und noch nicht an den Liga-Gipfel gegen Bayern München am Dienstag zu denken. "Sie sind sehr stabil", sagte Favre über den seit sieben Spielen ungeschlagenen VfL (vier Siege).

Der Coach hofft zudem, in dieser Saison noch auf Kapitän Marco Reus zurückgreifen zu können. "Er hat noch nicht mit der Mannschaft trainiert. Wir hoffen, dass er so schnell wie möglich zurückkommt und uns noch helfen kann", sagte Favre.

Reus hatte sich Anfang Februar beim Pokal-Aus in Bremen eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen. Zuletzt war in den Medien über das Saison-Aus des Nationalspielers spekuliert worden.

Lob zollte Favre dem zuletzt formstarken Reus-Vertreter Julian Brandt: "Er kann mehre Positionen spielen in mehreren Systemen. Der macht das sehr, sehr gut. Das habe ich sehr gern. Er bietet mehr Lösungen für die Trainer. Er muss seine Entwicklung so weiter machen."

Sportdirektor Michael Zorc ergänzte: "Ich habe selten einen Spieler gesehen, der so viel Potenzial hat. Ich habe aber auch klar gesagt, dass er noch besser werden kann."

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