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Premiere für den Mercedes-Piloten

Bottas und Ex-BVB-Star duellieren sich bei virtuellem GP

21.05.2020 13:12
Valtteri Bottas ist zum ersten Mal bei einem virtuellen Formel-1-Rennen dabei
© Octane via www.imago-images.de
Valtteri Bottas ist zum ersten Mal bei einem virtuellen Formel-1-Rennen dabei

Der virtuelle Monaco-GP bietet die bislang vielleicht prominenteste Startaufstellung: Neben acht Formel-1-Piloten sind auch zahlreiche namhafte Gaststarter dabei.

Sie hätten sich durchaus eine leichtere Strecke für ihr Debüt aussuchen können. Valtteri Bottas (Mercedes) und Esteban Ocon (Renault) nehmen am Wochenende erstmals an einem Rennen der virtuellen Grand-Prix-Serie der Formel 1 teil - und das ausgerechnet in Monaco. Wie in der echten Welt wird auch dort ein gutes Qualifying wichtig sein.

Weil bei den Events allerdings ohne Schadensmodell gefahren wird, bleiben Fehler - anders als in der echten Welt - ohne große Folgen. Umso größer könnte dafür der Unterhaltungsfaktor für die Zuschauer werden. Mit dabei sind neben den beiden Neulingen auch wieder die bekannten Gesichter um Barcelona-Sieger George Russell (Williams).

Ebenfalls am Start sind erneut Alex Albon (Red Bull), der im virtuellen Brasilien die Nase vorne hatte, Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo), Nicholas Latifi (Latifi), Lando Norris (McLaren) und Charles Leclerc (Ferrari), der mit bislang zwei Siegen der erfolgreichste virtuelle Formel-1-Pilot ist. Dazu kommen erneut einige ziemlich bekannte Gaststarter.

Ex-BVB-Star fährt ebenfalls mit

Angeführt wird die Prominentenliste von Fußballer Pierre-Emerick Aubameyang (McLaren), der ehemals für Borussia Dortmund spielte und aktuell beim FC Arsenal unter Vertrag steht. Torhüter Thibaut Courtois (Alfa Romeo) von Real Madrid war bereits bei einigen virtuellen Events dabei und ist auch dieses Mal wieder mit von der Partie.

Sänger Luis Fonsi erlangte durch seinen Hit Despacito internationale Bekanntheit und wird am Sonntag für Racing Point starten. Für AlphaTauri fahren Ex-Formel-1-Pilot Vitantonio Liuzzi und Motorradpilot Luca Salvadori und an der Seite von Ocon wird Nicolas Prost, Sohn von Ex-Weltmeister Alain und dreimaliger Formel-E-Rennsieger, an den Start gehen.

Das virtuelle Rennen beginnt am Sonntag um 19:00 Uhr MESZ und kann wie gewohnt über die Social-Media-Kanäle der Formel 1 verfolgt werden. Die Übertragung besteht aus einem Qualifying und einem Rennen über 39 Runden. Insgesamt soll die Veranstaltung rund 90 Minuten dauern.

Auch die deutschen Formel-1-Sender übertragen das Event erneut. RTL überträgt im Livestream auf RTL.de. Für alle eSport-Fans gibt es bereits ab 18:00 Uhr die Pro Exhibition, bei der professionelle eSportler an den Start gehen. Und davor gibt es schon ab 17:00 Uhr ein virtuelles Formel-2-Rennen.

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