Anzeige
powered by Formel1.de

Weltmeister Prost hält nichts von der Idee von Red Bull und Ferrari

Kundenautos in der Formel 1? "Undenkbar!"

20.05.2020 15:01
Alain Prost ist für das Werksteam von Renault tätig
© Alessio De Marco via www.imago-images.de
Alain Prost ist für das Werksteam von Renault tätig

Alain Prost hat Vorschläge über Kundenautos in der Formel 1 zurückgewiesen und wünscht sich, dass kleinere Teams wieder durch clevere Innovationen gewinnen können. Das Thema Kundenautos war von Red-Bull-Teamchef Christian Horner und Ferrari-Teamchef Mattia Binotto aufgeworfen worden, um Kosten in der Coronakrise zu sparen.

Doch das ist für Prost keine Lösung: "Die DNA der Formel 1 sind Konstrukteure", stellt er gegenüber der französischen Zeitung 'L'Equipe' klar. "Ein Team muss sein eigenes Auto bauen, auch wenn wir mit mehr Standardteilen arbeiten."

Kunden-Teams "hätten keine Chance zu gewinnen"

Standardteile sind in der Formel 1 eingeführt worden, um Kosten bei Bauteilen zu sparen, die kaum einen Einfluss auf die Performance haben. Diese sind für Prost auch eine gute Idee, doch bei ganzen Autos hört der Spaß für ihn auf: "Das ist undenkbar", winkt er ab. "Diese Teams hätten keine Chance zu gewinnen."

Der viermalige Weltmeister würde sich stattdessen Regeln wünschen, mit denen kleinere Teams durch clevere Ideen glänzen können - etwa unterschiedliche Aerodynamik-Modelle.

Er erinnert diesbezüglich an das Rennen in Las Vegas 1981, als er vorne mit zwei Qualifying-Reifen ins Rennen gegangen war, weil er seine Rennreifen nicht aufwärmen konnte. "Diese Idee hätte aber keiner nachmachen können, weil es nur mit der Charakteristik meines Autos und meines Fahrstils funktioniert hat."

Heute ist für Prost vieles zu einheitlich und technisch: "Innovationen und Fahrer müssen wieder im Vordergrund stehen", sagt er. "Gleichzeitig müssen wir den Informationsfluss verringern. Der Instinkt des Fahrers sollte wieder eine Rolle spielen."

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Formel 1 2020

Australien
Australien GP
15.03.
Bahrain
Bahrain GP
22.03.
Vietnam
Vietnam GP
05.04.
China
China GP
19.04.
Niederlande
Niederlande GP
03.05.
Spanien
Spanien GP
10.05.
Monaco
Monaco GP
24.05.
Aserbaidschan
Aserbaidschan GP
07.06.
Kanada
Kanada GP
14.06.
Frankreich
Frankreich GP
28.06.
Österreich
Österreich GP
05.07.
Großbritannien
Großbritannien GP
19.07.
Ungarn
Ungarn GP
02.08.
Belgien
Belgien GP
30.08.
Italien
Italien GP
06.09.
Singapur
Singapur GP
20.09.
Russland
Russland GP
27.09.
Japan
Japan GP
11.10.
USA
USA GP
25.10.
Mexiko
Mexiko GP
01.11.
Brasilien
Brasilien GP
15.11.
VA Emirate
Abu Dhabi GP
29.11.
Anzeige