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Hoffnungen des BVB schwinden

Hakimi-Verbleib vom Tisch? Berater-Zitat lässt aufhorchen

22.05.2020 10:00
Wird den BVB wohl verlassen: Achraf Hakimi
© Revierfoto via www.imago-images.de
Wird den BVB wohl verlassen: Achraf Hakimi

Borussia Dortmund will Achraf Hakimi unbedingt über die Saison hinaus halten. Ein Verbleib des Leihspielers beim BVB wird allerdings immer unwahrscheinlicher.

Angesprochen auf Gerüchte um eine Offerte von Inter Mailand für Hakimi antwortete dessen Berater Alejandro Camano gegenüber "Assahifa": "Ein solches Angebot existiert derzeit nicht. Wir werden nach Madrid zurückkehren." 

Der offensivstarke Außenverteidiger werde bald einer der "besten Spieler weltweit auf seiner Position" sein.

Zuletzt hatte die "Gazzetta dello Sport" berichtet, Inter, Dortmunder Gegner in der zurückliegenden Champions-League-Gruppenphase, bereite ein Angebot für Hakimi vor. Die Mailänder seien bereit, mit Hakimis Stammverein Real Madrid über einen Transfer im Sommer zu verhandeln. Im Raum stehe eine Ablösesumme in Höhe von 50 Millionen Euro für den schnellen Rechtsfuß, der in dieser Saison wettbewerbsübergreifend auf 38 Einsätze (sieben Tore, zehn Vorlagen) kommt.

Dass Inter letztlich den Zuschlag im Hakimi-Poker erhält, ist nach den Aussagen Camachos nahezu ausgeschlossen - ebenso, dass es Hakimi nach England oder, wie zuletzt ebenfalls spekuliert, zu Paris Saint-Germain zieht.

Bleibt dem BVB eine kleine Resthoffnung?

Und auch dem BVB bleibt wohl nur eine kleine Resthoffnung: Denn während sich Hakimi bei Real unter Trainer Zinédine Zidane wohl zunächst hinter Routinier Dani Carvajal einordnen müsste, wäre er in Dortmund ohne Wenn und Aber gesetzt.

Immer wieder hatten die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc in der vergangenen Monaten betont, mit Real über eine weitere Vereinbarung in Bezug auf den Leistungsträger sprechen zu wollen. Denkbar wäre beispielsweise eine Verlängerung des jetzigen Leih-Geschäfts um ein weiteres Jahr.

Der Umworbene selbst hatte sich zuletzt weder für die eine, noch für die andere Option deutlich aussprechen wollen.

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