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"Richtig Bammel": So erlebte Dickel das Geisterderby

20.05.2020 09:35
BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel saß beim Geisterderby nicht am Spielfeldrand
© Revierfoto via www.imago-images.de
BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel saß beim Geisterderby nicht am Spielfeldrand

Das Geisterderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 (4:0) war für alle Beteiligten eine neue Situation - auch für BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel. In einem Interview mit der "Sport Bild" blickte der 58-Jährige nun auf den skurrilen Spieltag zurück.

"So komisch wie Samstag hat sich ein Derby noch nie angefühlt. Die Fans, die Stimmung, die Emotionen – all das, was unser Duell gegen die Blauen ausmacht, hat gefehlt", so Dickel, der ergänzte: "Fußball ohne Zuschauer - da fehlt etwas ganz Entscheidendes. Ich freue mich jetzt schon, wenn wir die Blauen das nächste Mal wieder mit unseren Fans im Rücken schlagen."

Anders als bei den sonstigen Spielen saß Dickel am vergangenen Samstag nicht am Spielfeldrand, sondern in einer Loge auf Nordwest-Ecke des Stadions.

"Ein Unterschied zu normalen Spielen gefiel mir allerdings schon: In meiner Loge hatte ich eine Couch, die war an diesem Tag tatsächlich perfekt. Selten habe ich die letzten 20 Minuten eines Derbys so entspannt verfolgen können wie diesmal", erzählte der Stadionsprecher.

Allerdings habe er vor Spielbeginn "richtig Bammel" gehabt: "Beim Aufwärmen habe ich deshalb mehr vom Gegner gesehen als gewöhnlich. Beim Warmmachen haben die Schalker das Tor aus allen Lagen getroffen. Oh Gott, dachte ich da nur. Zum Glück sah das im Spiel dann anders aus."

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