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Rebensburg fürchtet Nachteile durch Corona-Zwangspause

18.05.2020 10:15
Viktoria Rebensburg fürchtet Nachteile durch Zwangspause
© Alexander Hassenstein, getty
Viktoria Rebensburg fürchtet Nachteile durch Zwangspause

Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg fürchtet wegen der andauernden Ski-Zwangspause in der Coronakrise Nachteile in der kommenden WM-Saison.

"Einschränkungen im Mai sind noch okay. Aber wenn das länger dauert und ein Ungleichgewicht zu anderen Ländern entsteht, dann kann das schon so sein, ja", sagte die beste deutsche Skirennläuferin dem "kicker": "Ich hoffe einfach auf Chancengleichheit."

Rebensburg stand nach ihrer Anfang Februar erlittenen Verletzung im linken Knie (Tibiakopfimpressionsfraktur mit Innenbandüberdehnung) noch nicht wieder auf Ski. "Für mich wäre es wichtig, Ende Mai, Anfang Juni mit dem Skifahren zu beginnen. Natürlich auch vor dem Hintergrund meiner Verletzung. Deshalb hoffe ich, dass wir schnellstmöglich wieder ins Ausland, sprich nach Österreich, reisen dürfen", sagte sie.

Die Verletzung sei inzwischen komplett ausgeheilt. "Ich bin schmerzfrei und darf alles machen. Der Schwerpunkt liegt auf der Beseitigung einer Disbalance in den Beinen, mein linkes ist noch nicht wieder so stark wie das rechte." Sie arbeite aktuell "viel im Kraftraum und auch draußen in der Natur", ergänzte die 30-Jährige aus Kreuth am Tegernsee.

Rebensburg will beim Weltcup-Auftakt am 24. Oktober in Sölden/Österreich in die neue Saison starten. Höhepunkt des Winters ist die WM im italienischen Cortina d'Ampezzo (8. bis 21. Februar).

In der Vorbereitung sollte Rebensburg mit dem deutschen Team Ende August, Anfang September zum Schneetraining nach Chile reisen, doch "das schaut derzeit nicht gut aus", meinte sie. Andere Nationen wie Österreich oder Norwegen dagegen können aktuell in heimischen Sommer-Skigebieten trainieren.

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