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Etliche Familienväter in Sorge

Medien: Dynamo-Stars drohten mit Streik

13.05.2020 08:31
Bei Dynamo Dresden gab es gleich mehrere Corona-Fälle
© Roger Petzsche via www.imago-images.de
Bei Dynamo Dresden gab es gleich mehrere Corona-Fälle

Der Re-Start der 2. Bundesliga läuft so gar nicht nach Maß: Nach zwei positiven Coronavirus-Tests musste Dynamo Dresden am Wochenende sein komplettes Team für zwei Wochen in Quarantäne schicken. Nun wird klar: Aufgrund der Vorfälle drohten gleich mehrere Profis der SGD mit Streik.

Nach Informationen der "Sport Bild" spielte Fußball am Wochenende keine Rolle mehr, als die Verantwortlichen die Stars des Zweitligisten in einer Mannchaftssitzung über die Corona-Fälle informierte.

Mindestens sechs Spieler wollten nicht mehr trainieren, sie fürchteten, dass die Lage in Dresden außer Kontrolle gerät. Unter ihnen sollen Familienväter gewesen sein.

Der Verdacht: Möglicherweise gibt es einen unbemerkten Viren-Verbreiter innerhalb des Teams, der das Risiko auf eine Infektion erhöhe - obwohl bei einem früheren Test eigentlich kein Ergebnis positiv war.

Dynamo-Profis hatten "mulmiges Gefühl"

Schon vor der Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings soll es unter einigen Spielern ein "mulmiges Gefühl" gegeben haben, so die Fachzeitschrift.

Dass am vergangenen Freitag dann Standardsituationen trainiert wurden, mit engem Körperkontakt und vielen Personen auf engem Raum, dürfte die Sorgen nicht verbessert haben.

Aufgrund dieser Trainingsform ordnete das Gesundheitsamt Dresden am Ende auch die Team-Quarantäne für 14 Tage an. Heißt: Kein Spieler darf das Haus verlassen, Läufe sind auf diese Weise kaum bis gar nicht möglich. Die Profis sollen deshalb an Spinning-Rädern arbeiten, bekommen zudem einen Einkaufsservice gestellt. Auch für diejenigen, die einen Hund haben, ist mit einem Hunde-Sitter gesorgt.

Eigentlich hätte Dynamo am Sonntag gegen Hannover 96 den Re-Start angehen sollen. Doch sowohl das Auswärtsspiel in Niedersachsen als auch das folgende Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth fallen aufgrund der Ereignisse vom Wochenende flach.

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