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Gienger rechnet mit Insolvenzen von Vereinen

08.05.2020 13:47
Macht sich um einige Vereine Sorgen: Eberhard Gienger
© Schreyer
Macht sich um einige Vereine Sorgen: Eberhard Gienger

Der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eberhard Gienger macht sich Sorgen um Sportarten wie Handball, Basketball und Volleyball, sollte die Coronakrise noch länger anhalten.

"Ich rechne fest damit, dass hier in absehbarer Zeit, wenn die Krise nicht bald zu Ende geht, einige Vereine in die Insolvenz gehen werden", so der 68-Jährige im Interview mit dem Magazin "SPONSORs".

Finanzielle Hilfen soll es vom Bundesministerium des Inneren (BMI) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geben.

"Der DOSB hat einen Notfonds in Höhe von einer Million Euro aufgelegt". Das BMI habe angekündigt, "seine bereits geplanten Unterstützungen für den Spitzensport sowie den DOSB weiterhin ausschütten zu wollen", sagte Gienger.

Trotzdem müsse es noch weitere Hilfsfonds geben. "Hier sind gerade die Länder gefordert", so der ehemalige Weltklasse-Turner.

Und auch Hilfe vom Bund sei wichtig: "Der Ruf danach wird lauter." So soll in Bayern eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 200 Millionen Euro nötig sein "während der Hilfsfonds lediglich eine Höhe von rund 90 Millionen betrage."

In anderen Bundesländern sei die Situation ähnlich. Die Höhe der benötigten Gelder soll nun in einer vom DOSB und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte in Auftrag gegebenen Studie ermittelt werden, sagte Gienger. Die Ergebnisse dieser Studie sollen in zwei Wochen vorliegen.

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