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"3+2-Modell" wie schon bei Sancho

Geheim-Verlängerung mit BVB-Juwel Reyna

07.05.2020 06:53
Giovanni Reyna Vertrag beim BVB läuft wohl bis 2023
© Christopher Neundorf/Kirchner-Media via www.imago-
Giovanni Reyna Vertrag beim BVB läuft wohl bis 2023

Giovanni Reyna ist eigentlich noch bis 2021 an Borussia Dortmund gebunden. Inoffiziell läuft der Vertrag des 17-jährigen BVB-Youngsters aber wohl deutlich länger.

Wie der "kicker" berichtet, hat sich der BVB die Dienste des US-Amerikaners per Anschlussvertrag bis 2023 gesichert. Demnach haben Sportdirektor Michael Zorc und Co. von dem sogenannten "3+2-Modell" Gebrauch gemacht.

Dieses Konzept ermöglicht es Vereinen, die maximale Vertragslaufzeit von drei Jahren für U18-Spieler zu umgehen.

Auch bei Jadon Sancho soll der BVB dieses Modell bereits angewendet haben. Der Engländer kam 2017 von Manchester City nach Dortmund und wurde zunächst bis 2020 gebunden. Allerdings einigten sich Verein und Spieler auf einen Folgevertrag um zwei Jahre, der griff, als Sancho 18 Jahre alt wurde.

Die Verlängerung mit Reyna darf der BVB laut "kicker" erst offiziell am 13. November, mit der Vollendung seines 18. Lebensjahres, kommunizieren.

Reyna wechselte im Sommer 2019 vom New York City FC zu den Schwarz-Gelben. Im Winter wurde der Teenager zu den Profis beordert und stand seitdem elf Mal auf dem Platz.

Seine Tor-Premiere feierte er im DFB-Pokal bei der 2:3-Pleite gegen Werder Bremen. In der Champions League bereitete er gegen Paris Saint-Germain (2:1) ein Tor vor.

Die Verantwortlichen des BVB halten große Stücke auf Reyna und haben keine Zweifel mehr, dass der U18-Nationalspieler eine feste Größe in Dortmund wird.

Zorc: Reyna ist "nicht mehr wegzudenken"

Laut Zorc ist Reyna "nicht mehr wegzudenken", er versuche "immer in den Abschlussbereich zu kommen, er macht oft intuitiv das Richtige." Außerdem bringe der Youngster "sehr viel Robustheit mit" und lasse sich nicht "unterkriegen".

Auch von Shootingstar Erling Haaland strich Reyna zuletzt Komplimente ein. "Gio ist schon sehr abgezockt am Ball, er spielt völlig befreit auf", schwärmte der Norweger bei "ESPN".

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