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Wegen Coronakrise: Klitschko macht Rathaus zum Schlafplatz

25.04.2020 07:45
Klitschko macht das Rathaus zu seinem Schlafplatz
© AFP/SID/STR
Klitschko macht das Rathaus zu seinem Schlafplatz

Der frühere Box-Weltmeister Vitali Klitschko wird in seiner Funktion als Bürgermeister von Kiew von der Coronakrise zu ungewöhnlichen Maßnahmen gezwungen.

"Ich schlafe in meinem Büro, ich arbeite von morgens bis abends" sagte der 48-Jährige bei "RTL" und "ntv": "Bei sehr vielen Sachen müssen wir sehr schnell reagieren. Wir sehen die Gefahren von anderen europäischen Städten."

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie berät sich der einstige Schwergewichtsboxer auch immer wieder mit dem Robert Koch-Institut, Bürgermeistern anderer europäischer Städte oder Experten aus Kiews Partnerstadt Wuhan, wo das Virus ausgebrochen war. "Wir vergleichen unsere Zahlen, wir tauschen die ganzen Informationen, was andere machen. Auf keinen Fall wollen wir die Fehler machen, die andere Städte – besonders in Italien und Spanien – gemacht haben."

Deshalb hat Klitschko in Absprache mit der Landesregierung in Kiew auch strikte Maßnahmen eingeführt. Die öffentlichen Verkehrsmittel haben ihren Betrieb längst komplett eingestellt, auch die Schule waren früher als in vielen anderen Städten geschlossen worden.

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