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EuroLeague soll an neutralem Ort zu Ende gespielt werden

23.04.2020 20:04
Die EuroLeague soll im Juli zu Ende gespielt werden
© AFP/GETTY IMAGES/SID/Kent Horner
Die EuroLeague soll im Juli zu Ende gespielt werden

Die Saison in der Basketball-EuroLeaguesoll mit einem Mammutprogramm im Juli doch noch zu Ende gespielt werden.

Wie der Veranstalter ECA am Donnerstag nach einer Videokonferenz mit allen Vereinen mitteilte, sollen die restlichen Spiele vom 4. bis 26. Juli an einem neutralen Ort hinter verschlossenen Türen stattfinden. Zunächst sollen die Mannschaften ihre restlichen sechs Vorrundenpartien bestreiten, anschließend spielen die besten acht Teams in einem Final-Eight-Turnier im K.o.-System den Sieger aus.

Die Klubs stimmten diesem Vorschlag mit insgesamt 61 Begegnungen in 23 Tagen einstimmig zu, der Austragungsort soll erst später benannt werden. Dieses Vorhaben würde allerdings die nationalen Ligen in noch größere Schwierigkeiten als ohnehin schon bringen, da diese derzeit auch pausieren und ebenfalls kleinere Zeitfenster haben. In der deutschen Bundesliga ruht der Spielbetrieb vorerst bis zum 30. April, in der kommenden Woche soll über das weitere Vorgehen beraten werden.

In der EuroLeague soll die Wiederaufnahme des Wettbewerbs aber nur erfolgen, wenn die nationalen Gesundheitsbehörden und Regierungen dafür grünes Licht geben, hieß es in der Erklärung weiter. Eine abschließende Entscheidung über das vereinbarte Modell oder einen Abbruch soll bis zum 24. Mai fallen. 

Die EuroLeague-Saison war am 12. März nach 28 von 34 Spieltagen wegen der Coronakrise unterbrochen worden. Die deutschen Klubs Alba Berlin und Bayern München hätten bei einer Fortsetzung als Tabellen-16. und -17. eigentlich keine Chancen mehr auf die Teilnahme am Final-Eight-Turnier. Ursprünglich hätte das Endturnier als Final Four in Köln (22. bis 24. Mai) ausgespielt werden sollen.

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