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KSC kämpft gegen Insolvenzverfahren

22.04.2020 11:55
Der KSC berichtet von "positiven Signalen"
© firo Sportphoto/firo Sportphoto/SID/firo Sportphoto/ Jürgen Fromme
Der KSC berichtet von "positiven Signalen"

Der hoch verschuldete Fußball-Zweitligist Karlsruher SC will seine Mitglieder über die geplante Insolvenz in Eigenverwaltung abstimmen lassen.

Die KSC-Mitglieder werden zu einer außerordentlichen Versammlung am 15. Mai eingeladen, wie der Klub mitteilte. Wegen der Coronavirus-Pandemie soll die Versammlung online stattfinden, die Mitglieder können auch vorab per Brief abstimmen.

Trotzdem will die KSC-Führung gemeinsam mit ihrem Rechtsberater bis zum 15. Mai versuchen, die Insolvenz doch noch abzuwenden. "Die in den vergangenen Tagen bereits aufgenommenen Gespräche mit Gläubigern und Partnern verliefen in eine gute Richtung. Es gab positive Signale, den KSC weiter zu unterstützen", heißt es in der Mitteilung weiter. "Sollten die Gespräche bis zum 15. Mai 2020 erfolgreich zum Wohle des KSC verbindlich beendet werden, wäre die Eigenverwaltung damit hinfällig."

Bei einer Insolvenz in Eigenverwaltung könnte der finanziell angeschlagene Verein unter der Kontrolle eines Sachwalters selbstständig Lösungen mit seinen Gläubigern herbeiführen.

 

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