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Spätestens 2022 geht die reise weiter

Darts-Boss: "Wollen den Sport nicht sterben lassen"

17.04.2020 11:57
2021 soll beim Darts alles ein wenig kleiner gefahren werden.
© dpa
2021 soll beim Darts alles ein wenig kleiner gefahren werden.

Darts-Chef Werner von Moltke glaubt in der derzeitigen Coronavirus-Pandemie nicht an langfristige Konsequenzen für seinen Sport.

"Vielleicht sagt man, im nächsten Jahr macht man alles ein bisschen kleiner, um zu schauen, ob alles wieder funktioniert. Aber spätestens in 2022 wird die Reise weitergehen. Das ist aber nur meine persönliche Einschätzung", sagte der Geschäftsführer der PDC Europe in einem Interview mit "ntv.de". Wegen der Krise sind derzeit alle Wettbewerbe gestoppt, in Deutschland werden Turniere in Hallen mit Publikum wohl noch monatelang nicht stattfinden können. 

"PDC-Chef Barry Hearn war immer bestrebt, das Preisgeld immer weiter auszuweiten und immer mehr Turniere für Neueinsteiger anzubieten. Er hat immer gesagt: Du musst den Leuten die Möglichkeit geben, Geld zu verdienen. Dann organisieren sie sich schon selbst und machen den Sport größer. Das wird auch weiterhin der Anspruch sein, denn wir wollen den Sport nicht sterben lassen, ganz im Gegenteil", beteuert Moltke.

"Wir wissen nicht, wann es weitergeht. Wir wissen nur, dass es noch sehr lange dauern wird", sagte von Moltke. Als Konsequenz der derzeitigen Richtlinien kann sich der Funktionär auch vorstellen, Darts-Turniere in nächster Zeit ohne Publikum auszutragen. "Darüber denken wir nach, um den Spielern nach wie vor Einkommensmöglichkeiten zu geben. Die PDC hat eine Verantwortung gegenüber den Spielern, die ihr Geld verdienen müssen. Und natürlich wird es deshalb, wenn gar nichts mehr geht, Alternativen geben müssen", sagte von Moltke. Die derzeitigen "Darts-at-home"-Turniere, bei denen Spieler zuhause gegeneinander spielen, seien für die Rangliste aber keine Option.

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