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Vertrauen "stark erschüttert" - platzt die Verlängerung?

Neuer sauer wegen Gehaltsforderungs-Leak

14.04.2020 06:04
Manuel Neuer und der FC Bayern: Endet die Ehe im Sommer 2021?
© ULMER via www.imago-images.de
Manuel Neuer und der FC Bayern: Endet die Ehe im Sommer 2021?

Eigentlich hätte Manuel Neuer schon längst ein neues Arbeitspapier beim FC Bayern unterschreiben sollen. Allerdings liegen Klub und Spieler offenbar bei Weitem nicht auf einer Wellenlänge.

Nachdem es in den letzten Wochen immer wieder hieß, die Vertragslaufzeit sei die entscheidende Hürde auf dem Weg zu einer Vertragsverlängerung von Neuer beim deutschen Fußball-Rekordmeister, bestätigt der "kicker" nun einen Bericht von "Bild", dass der Torhüter und der Rekordmeister auch finanziell noch weit auseinander liegen.

Seit Tagen macht ein Gerücht die Runde, Neuer fordere ein Jahresgehalt von rund 20 Millionen Euro vom Verein. Eine Summe, die bei den Verantwortlichen auf Unverständnis gestoßen sein soll.

Dass die Spekulationen über diese hohe Summe auf wahren Tatsachen beruhen, legt nun der "kicker" nah. Laut dem Magazin soll Neuer verärgert gewesen sein, dass Informationen über diesen Betrag an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Vertrauen zwischen FC Bayern und Manuel Neuer "stark erschüttert"?

Deshalb soll die Vertrauensbasis zwischen dem Bayern-Kapitän und dem Klub "stark erschüttert" sein, so der "kicker" weiter.

Dabei hat Neuer offenbar gute Gründe, das Mega-Gehalt von den Münchnern zu fordern. Innerhalb der Mannschaft wird laut "Bild" spekuliert, dass Spieler wie Philippe Coutinho und auch Lucas Hernández bereits mehr als 20 Millionen Euro jährlich einstreichen.

Dem will Neuer offensichtlich in nichts nachstehen. Auf Nachfrage wollte sich der Klub dazu allerdings nicht äußern. Auch die Vertreter des Nationaltorhüters gaben zunächst keine Wasserstandsmeldung ab.

Das Gehalt und die Vertragslaufzeit - Neuer hätte gerne einen Vertrag bis 2025, der FC Bayern bietet allerdings nur einen Kontrakt bis 2023 plus Option auf ein weiteres Jahr - sind nach den beiden übereinstimmenden Berichten nicht die einzigen Faktoren, die einer Verlängerung im Weg stehen.

Neuer "stört" Nübel-Klausel

Auch die Tatsache, dass die Münchner Neuzugang Alexander Nübel Einsätze in Aussicht gestellt haben, soll bei Neuer nicht auf Gegenliebe stoßen. Der "kicker" geht sogar so weit, dass es Neuer "stört", dass Nübel zehn Pflichtspiele pro Saison zugesichert worden sein sollen.

Allerdings soll Neuer laut dem Bericht von den FCB-Bossen informiert worden sein, als sie seinerzeit Gespräche mit der Nübel-Seite aufnahmen.

So oder so: Die Fronten scheinen verhärtet, die Bereitschaft zu Gesprächen sei, so der "kicker", "eher gering". Bis es eine Entscheidung gibt, könnte es noch Wochen oder sogar Monate dauern.

Gut möglich sei zudem, dass der Keeper seinen Vertrag im Sommer 2021 auslaufen lässt - ein Verkauf 2020 jedenfalls sei für den FC Bayern ausgeschlossen.

Dann wäre er in gut einem Jahr kostenlos für andere Top-Klubs zu haben und könnte ab 1. Januar 2021 Gespräche mit Interessenten führen. Das Fußball-Fachmagazin bringt dabei Manchester City mit Teammanager Pep Guardiola ins Spiel, zu dem Neuer immer noch eine gute Beziehung haben soll. Auch der FC Chelsea soll Interesse zeigen.

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