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"Er ist ein Rottweiler"

Briatore: Alonso zu "100 Prozent" bereit für F1-Comeback

10.04.2020 10:38
Flavio Briatore und Fernando Alonso verstehen sich bis heute blendend
© Frdric Le Floch via www.imago-images.de
Flavio Briatore und Fernando Alonso verstehen sich bis heute blendend

Fernando Alonso hat sich vor rund anderthalb Jahren aus der Formel 1 verabschiedet. Der zweimaliger Weltmeister fuhr Ende November 2018 sein letztes Rennen in der Königsklasse. Offiziell zurückgetreten ist er allerdings nie, er hat sich immer eine Tür für ein Comeback offen gelassen. Flavio Briatore glaubt, dass sein langjähriger Schützling das Zeug das hätte, noch einmal ganz oben anzugreifen.

"Zu 100 Prozent! Er ist ein Rottweiler", erklärt Briatore im Podcast 'Beyond the Grid' auf Nachfrage, ob Alonso bei einem möglichen Comeback konkurrenzfähig wäre. "In seinem letzten Jahr in der Formel 1 war Fernando sehr unglücklich", verrät Briatore und ergänzt: "Jetzt ist er glücklich. Er genießt das Rennfahren. Wenn ich mit ihm rede, dann ist er immer glücklich und lacht."

"In seinen letzten Jahren in der Formel 1 waren das Auto und der Motor nicht konkurrenzfähig. Er wollte nicht mehr warten, und McLaren war auch nicht gerade die beste Organisation auf der Welt", übt Briatore Kritik an Alonsos ehemaligen Arbeitgeber. Nach seinem Abschied aus der Formel 1 war der Spanier unter anderem erfolgreich in der Langstrecken-WM (WEC) aktiv und nahm auch an der Rallye Dakar teil.

Briatore würde Alonso gerne bei Ferrari, Mercedes oder Red Bull sehen

Briatore hätte aber nichts dagegen, Alonso noch einmal in der Königsklasse zu sehen. "Ich würde Fernando gerne in einem Team sehen, in dem er mindestens 50 Prozent der Rennen gewinnen kann", so der Italiener, der aber auch weiß: "Da gibt es nicht so viele [Möglichkeiten]. Mercedes, Ferrari oder Red Bull." Und es erscheint unwahrscheinlich, dass Alonso 2021 in einem der drei Teams unterkommen wird.

Der zweimalige Champion selbst erklärte ebenfalls bereits mehrfach, dass er nur dann Interesse an einem Comeback hätte, wenn er dabei konkurrenzfähig sein könnte. Und weil das neue Reglement im Zuge der Coronakrise von 2021 auf 2022 verschoben wurde, dürfte sich auch im kommenden Jahr nichts daran ändern, dass in der Formel 1 aktuell maximal drei siegfähige Teams gibt.

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