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"Einzig Ayrton Senna hat mich inspiriert"

Hamilton wollte "Superman oder Senna" sein

09.04.2020 10:56
Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton hatte in der Kindheit einen Helden: Ayrton Senna
© via www.imago-images.de
Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton hatte in der Kindheit einen Helden: Ayrton Senna

"Ich war wohl fünf oder sechs Jahre alt, als ich Ayrton [Senna] fahren sah. Das war damals offenbar das einzige, bei dem ich stillsitzen konnte", sagt Lewis Hamilton. Knapp 20 Jahre später bewegte der Brite erstmals ein Formel-1-Auto, heute ist er mit sechs WM-Titeln einer der erfolgreichsten Rennfahrer überhaupt.

In einem Kurzinterview auf Twitter erklärte Hamilton, wie er sich motiviert: "Ich glaube fest daran, Dinge zu manifestieren. Wenn du ein Ziel hast oder einen Traum, dann musst du es herbeireden. Und dann musst du darauf hinarbeiten", sagt der Mercedes-Fahrer. So habe er es in die Formel 1 und zu WM-Ehren gebracht.

Ein Traum von Kindheitstagen an? Hamilton: "Superman oder Ayrton [Senna], einer von beiden wollte ich sein." Es wurde der Rennfahrer, aus gutem Grund: "Ich denke, ich war fünf oder sechs Jahre alt, als ich Ayrton fahren sah. Das war damals offenbar das einzige, bei dem ich stillsitzen konnte."

Hamiltons Faszination für Ayrton Senna

Die Faszination Senna ist für Hamilton bis heute ungebrochen. "Es gibt keinen Rennfahrer da draußen, der mich inspiriert", meint Hamilton. "Einzig Ayrton Senna hat mich inspiriert."

Mit einem möglichen weiteren Titelgewinn in einem Atemzug mit Rekordchampion Michael Schumacher genannt zu werden, das sei für ihn kein Ziel. Seine persönliche Philosophie dazu: "Jeder einzelne Sportler glaubt von sich, der Beste zu sein. Wenn du einmal damit anfängst, dich mit jemand anderem zu vergleichen, dann kommen schnell mal Zweifel auf."

Und so denkt Hamilton lieber über andere Dinge nach, zum Beispiel über seine eigene To-Do-Liste, mutmaßlich für die Zeit nach seiner aktiven Formel-1-Karriere. Und er hat Großes vor: "Den Mount Everest besteigen. Eine Sprache erlernen. In den Weltraum fliegen." Und lachend fügt er hinzu: "Den Moonwalk schaffen!"

Wie Achterbahnfahren

Vorerst aber fühle er sich pudelwohl im Formel-1-Auto - und vergleicht sich als Rennfahrer mit dem Titelhelden Neo aus der Filmreihe "Matrix".

Hamilton sagt dazu: "Eines Tages stellt er fest, er ist der Auserwählte. Er erkennt die Matrix. Das ist meine Welt im Auto. Nichts, was ich tue, kommt da auch nur annähernd heran." Für Hamilton fühlt sich Formel-1-Fahren an "wie Achterbahnfahren", so sagt er. "Nur, dass du die Kontrolle hast."

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