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Kurios und clever: Absage beschert Wimbledon Rekordgewinn

09.04.2020 10:37
Dürfen sich die Wimbledon-Veranstalter über Millionen-Einnahmen freuen?
© SVEN SIMON via www.imago-images.de
Dürfen sich die Wimbledon-Veranstalter über Millionen-Einnahmen freuen?

Die Corona-Krise hat in der Sportwelt bislang fast ausschließlich Verlierer hervorgebracht. Das Tennis-Turnier in Wimbledon gehört trotz Absage offenbar nicht dazu. Der All England Club in London darf sich stattdessen über einen satten Gewinn freuen.

Wie der bekannte Sport-Business-Analyst Darren Rovell berichtet, dürfen sich die Veranstalter des renommiertesten Tennis-Turniers der Welt in diesem Jahr über einen neuen Rekordgewinn freuen - trotz Corona-Krise.

Rovell schreibt, dass sich die Wimbledon-Macher seit 2003 gegen einen Ausfall durch eine Pandemie versichert haben. Kostenpunkt: zwei Millionen US-Dollar (rund 1,8 Mio. Euro) jährlich. Aus diesen Investitionen in Höhe von 34 Millionen US-Dollar wird nun dank des Ausfalls 2020 ein kleines Vermögen.

Es heißt, dass Wimbledon aufgrund der Absage unglaubliche 141 Millionen US-Dollar (rund 130 Mio. Euro) von der nicht genannten Versicherung kassiert. Dies wäre sogar für das noble Turnier in London ein neuer Rekordgewinn. In den letzten Jahren kassierten die Veranstalter jährlich ein Plus, das stets bei rund 30 Millionen Euro gelegen haben soll.

Ob sich Wimbledon speziell gegen eine Pandemie oder generell gegen Ausfälle versichert hat, ist nicht klar. Einigen Kommentaren zufolge soll es sich um eine weitreichende Ausfall-Versicherung gehandelt haben. So oder so haben die Verantwortlichen den Schaden dank ihrer cleveren Entscheidung Anfang des Jahrtausends mehr als nur in Grenzen gehalten. 

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