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Coronavirus sorgt angeblich für Umdenken

BVB-Duo muss Pläne über den Haufen werfen

03.04.2020 11:59
Geht es für Mo Dahoud und Jeremy Toljan (r.) 2020/21 beim BVB weiter?
© Kirchner/Inderlied
Geht es für Mo Dahoud und Jeremy Toljan (r.) 2020/21 beim BVB weiter?

Die Corona-Krise hat das öffentliche Leben und auch das Fußball-Geschäft weitgehend lahmgelegt. Auch bei Borussia Dortmund bekommt man die Auswirkung der Virus-Epidemie zu spüren. Ein BVB-Duo muss seine Pläne angeblich sogar komplett über den Haufen werfen.

Betroffen sind der "WAZ" zufolge vor allem Jeremy Toljan und Mahmoud Dahoud. Toljan, der im Sommer 2017 zum BVB wechselte, jedoch schnell ins Abseits geriet, überzeugte 2019/20 bislang auf Leihbasis beim italienischen Erstligisten Sassuolo Calcio.

Dass der Serie-A-Klub die Kaufoption über fünf Millionen Euro zieht, schien wahrscheinlich, laut "WAZ" kehrt der 25-Jährige nun jedoch nach Dortmund zurück.

Die Corona-Krise zwingt Sassuolo schlicht zu einem strickten Sparkurs, zudem verstarb Sassuolo-Präsident und -Mäzen Giorgio Squinzi vor einem halben Jahr, seine Nachkommen sollen weniger Interesse daran haben, den Klub finanziell zu unterstützen.

In der laufenden Spielzeit bestritt Toljan 23 Ligaspiele, erzielte einen Treffer und bereitete zwei Tore vor. Beim BVB besitzt der Außenverteidiger noch einen bis Ende Juni 2022 gültigen Vertrag.

Werte, von denen Dahoud bei den Borussen derzeit nur träumen kann. Wie Toljan 2017 bei den Schwarz-Gelben gelandet, fand der zentrale Mittelfeldspieler nie wirklich seinen Platz.

Im Winter entschied sich Dahoud dennoch dafür, noch einmal voll anzugreifen und seine Chance suchen zu wollen. Da Einsatzminuten allerdings Mangelware blieben, soll beim 24-Jährigen der Wunsch gereift sein, Dortmund endgültig zu verlassen.

Dem Bericht zufolge zeigten unter anderem Klubs aus Spanien und Italien Interesse, der Ausbruch des Coronavirus hat die Pläne Dahouds nun aber durchkreuzt.

"WAZ" zufolge scheut Dahoud einen Wechsel in eines der vom Virus besonders stark betroffenen Länder. Auch der Deutsch-Syrer ist noch bis 2022 an die Borussen gebunden. 

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