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"Er tut alles, um seine Karriere zu ruinieren"

Ex-Eintracht-Trainer schießt gegen Jovic

29.03.2020 09:34
Luka Jovic hat die Quarantäne-Auflagen von Real Madrid ignoriert
© Jack Abuin via www.imago-images.de
Luka Jovic hat die Quarantäne-Auflagen von Real Madrid ignoriert

Luka Jovic von Real Madrid sorgte zuletzt für Negativschlagzeilen. Trotz der von seinem Klub verhängten Quarantäne flog der Angreifer in seine serbische Heimat, um den Geburtstag seiner Freundin zu feiern. Zu zahlreichen Kritikers gesellt sich nun Dragoslav Stepanovic, ehemaliger Trainer von Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen.

"Er tut alles, um seine Karriere zu ruinieren", sagte Stepanovic in einem Interview mit der serbischen Zeitung "Kurir" und ergänzte: "Ich kann nicht glauben, was der Junge sich selbst antut. Jovic arbeitet gegen sich selbst."

Auf großes Unverständnis stößt Jovics Verhalten gerade mit Blick auf seine Vergangenheit. "Als Kind schlief er mit seinem Vater in seinem Auto, um morgens wieder trainieren zu können", blickte Stepanovic zurück: "Was für Opfer er gebracht hat ... und dann das jetzt. Ich weiß nicht, Luka denkt offensichtlich nicht über die Folgen für ihn nach."

Der 71-Jährige riet seinem Landsmann außerdem dazu, sein Verhalten nicht zu rechtfertigen: "Wenn Real ein Verbot ausspricht, tust du so, als hättest du nichts verstanden. Du solltest besser den Mund halten und nicht reden!"

Nach seinem skandalösen Verhalten hatte Jovic die Schuld bei anderen gesucht. "Einige Menschen haben ihren Job nicht professionell gemacht und mir keine speziellen Anweisungen gegeben",  hatte der ehemalige SGE-Stürmer gesagt.

Serbische Medien reagieren empört

Auch die serbischen Medien zeigten sich empört über die Ignoranz des Nationalspielers und WM-Teilnehmers von 2018. "Hey Junge, willst du uns alle töten?", fragte das Belgrader Boulevardblatt "Kurir", Meinungsführer in Serbien.

Nach seiner Rückkehr in die spanische Hauptstadt dürfte Jovic eine saftige Geldstrafe drohen. Bei Real hat der Torjäger ungeachtet seines Vertrags bis 2025 ohnehin schlechte Karten.

Erwartet wurde von Jovic, mittelfristig Karim Benzema als zentralen Stürmer abzulösen. Diesem Druck jedoch hielt er in seiner ersten Saison bei den Spaniern nicht stand.

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