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FIS verschiebt umstrittenen Kongress in Pattaya

27.03.2020 17:09
Kasper ist seit 1998 Präsident der FIS
© EXPA/EXPA/SID/JOHANN GRODER
Kasper ist seit 1998 Präsident der FIS

Der Ski-Weltverband FIS hat wegen der Coronakrise seinen vom 17. bis 23. Mai in Pattaya/Thailand geplanten Kongress verschoben. Dort sollte unter anderem ein Nachfolger für den scheidenden Präsidenten Gian Franco Kasper gewählt werden. Zudem sollte eine Entscheidung über den Ausrichter der Alpine-WM 2025 fallen, für die sich Garmisch-Partenkirchen beworben hat. Der Kongress soll nun im Herbst dieses Jahres stattfinden.

Am Austragungsort Pattaya hatte es zum Teil heftige Kritik gegeben. Ein Kongress in dem einstigen Fischerdorf, das unter anderem für die dortige Sex-Industrie bekannt ist, schade dem Ruf der FIS, hatte Norwegens Verbandspräsident Erik Röste erklärt.

Der 76 Jahre alte Kasper, der dem Weltverband seit 1998 vorsteht, hatte die Wahl des Veranstaltungsortes in Thailand, der für das abgesprungene Marrakesch/Marokko eingesprungen war, verteidigt. "Pattaya ist nicht nur Sextourismus, sondern auch normaler Tourismus", sagte der Schweizer: "Ich bin Demokrat. Wenn es eine Wahl gibt, dann akzeptiere ich diese Wahl. So war die Entscheidung."

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