Anzeige

"Zeichen der Solidarität zu allen Klubs"

Fix: Quartett um BVB und Bayern richtet Solidar-Topf ein

26.03.2020 17:22
BVB und FC Bayern haben mit zwei weiteren Klubs einen Solidar-Topf eröffnet
© unknown
BVB und FC Bayern haben mit zwei weiteren Klubs einen Solidar-Topf eröffnet

BVB, FC Bayern, Bayer Leverkusen und RB Leipzig zeigen sich solidarisch: Mit rund 20 Millionen Euro unterstützen die vier deutschen Champion-League-Klubs die finanziell notleidenden Fußballvereine der 1. und 2. Liga.

Diese einmalige Solidaraktion in Zeiten der Corona-Krise wurde am Donnerstag offiziell bestätigt. Die vier Klubs verzichten auf 12,5 Millionen Euro, die ihnen aus dem aktuellen TV-Vertrag zustünden. Das Geld fließt nun in den Solidartopf.

Zudem stocken sie diese Summe mit eigenen Mitteln um insgesamt 7,5 Millionen Euro auf - somit stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich zur Hilfsaktion: "Zusammen mit den anderen drei Champions-League-Teilnehmern wollen wir mit dieser Aktion ein Zeichen der Solidarität zu allen Klubs der Bundesliga und der zweiten Bundeliga setzen. In diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass die stärkeren Schultern die schwächeren Schultern stützen. Damit wollen wir auch zeigen, dass der Fußball gerade jetzt zusammensteht."

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ergänzte: "Wir haben immer gesagt, dass wir uns solidarisch zeigen werden, wenn Klubs unverschuldet durch diese absolute Ausnahmesituation in eine Schieflage geraten, die sie alleine nicht mehr beherrschen können. Der BVB wirkt aktuell durch vielfältige Aktionen tief in die Gesellschaft hinein. Und natürlich sind wir auch bereit, im Profifußball zu helfen, wenn es am Ende darum geht, wirtschaftliche Konsequenzen der Pandemie ein Stück weit aufzufangen."

Die DFL reagierte mit großer Dankbarkeit. "Diese Aktion unterstreicht, dass Solidarität in der Bundesliga und 2. Bundesliga kein Lippenbekenntnis ist", betonte DFL-Boss Christian Seifert: "Das DFL-Präsidium ist den vier Champions-League-Teilnehmern sehr dankbar im Sinne der Gemeinschaft aller Klubs."

Anzeige
Anzeige
Anzeige
2. Bundesliga 2. Bundesliga
Anzeige
Anzeige