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Spekulationen um einen Abschied des Österreichers halten an

Bayern-Star Alaba hat wohl erste Entscheidung getroffen

30.03.2020 00:00
Der Verbleib von David Alaba beim FC Bayern ist nicht sicher
© ULMER via www.imago-images.de
Der Verbleib von David Alaba beim FC Bayern ist nicht sicher

Seit Monaten sorgt David Alabas möglicher Abschied vom FC Bayern München für Wirbel. Während der deutsche Rekordmeister um eine Verlängerung mit seinem Top-Star (Vertrag bis 2021) kämpft, bringt sich die Konkurrenz bereits in Stellung.

  • Alaba hat wohl grundsätzliche Entscheidung getroffen
  • Rummenigge spricht von "Grimms Märchen"
  • Ex-Profis warnen vor Alaba-Abschied
  • Tausch-Szenario sorgt für Ärger
  • Alaba als Teil eines verrückten Tauschs?

Update 30.03.2020, 17:55 Uhr

Ob David Alaba den Klub verlassen wird, wird sich in diesem Monat wohl nicht mehr final klären. Allerdings soll der Bayern-Star mittlerweile eine Grundsatzentscheidung getroffen haben, wie es in einem "Sport1"-Bericht vom Montag heißt. 

Demnach heißt es aus dem Umfeld des Spielers, dass ein einfaches "Weiter so" auf keinen Fall infrage kommt. Heißt konkret: Entweder, der FC Bayern verlängert mit seinem Defensiv-Allrounder den bis 2021 laufenden Kontrakt noch in diesem Sommer, oder der Österreicher könnte tatsächlich wechseln. Dass Alaba sein Arbeitspapier ohne vorzeitige Verlängerung auslaufen lässt, soll keine Alternative mehr sein.

Neben der Frage nach der möglichen Dauer eines neuen Vertrages dürfte damit auch das Thema Gehalt wieder an Fahrt gewinnen, um Alaba in München zu halten. 

Update 28.03.2020, 08:28 Uhr

Im Gespräch mit der "tz" und dem "Münchner Merkur" hat sich Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge auch noch zur allgemeinen Transfersituation bei den Münchnern geäußert. Der Klubchef stellte klar, dass derzeit keine ernsthaften Transfergespräche laufen - aufgrund der Unsicherheit in Zeiten des grassierenden Coronavirus.

"Keiner weiß heute genau, wie sich die Corona-Krise in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter auf den Fußball auswirken wird. Daher haben wir das Thema Neuzugänge erst einmal auf 'Hold' gestellt", erklärte Rummenigge.

Zudem glaubt der 64-Jährige, dass die teils extrem hohen Ablösesummen und Spielergehälter durch die Folgen der Krise "von allen Vereinen in ganz Europa neu überprüft werden".

Verhandelt würde derzeit nur mit Profis, deren Verträge nach der kommenden Saison auslaufen: Das sind neben David Alaba noch Kapitän Manuel Neuer, Thomas Müller, Jérôme Boateng, Javi Martinez, Thiago und die beiden Ersatztorhüter Sven Ullreich und Ron-Thorben Hoffmann.

Update 27.03.2020, 18:35 Uhr

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Medienberichte über einen angedachten Weggang von Abwehrspieler David Alaba vom FC Bayern dementiert.

"Wie ich gehört habe, kursieren gerade Gerüchte, dass wir David Alaba gerne im Tausch gegen Leroy Sané an Manchester City abgeben wollen würden. Dazu sage ich klar und deutlich: Das ist Grimms Märchen und hat nichts mit der Realität zu tun", berichtete der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeister dem "Münchner Merkur" und der "tz".

Der österreichische Nationalspieler Alaba hat in München einen Vertrag bis 2021. Sané galt im Sommer 2019 als Wunschspieler bei Bayern, riss sich dann aber das Kreuzband. Es wird spekuliert, dass die Münchner den DFB-Star nun in diesem Sommer verpflichten wollen.

Update 27.03.2020, 8:40 Uhr

Ein Abschied von David Alaba aus München ist in den letzten Wochen zu einem durchaus denkbaren Szenario geworden. Zwei ehemalige Profis des Rekordmeisters raten allerdings dringend davon ab, den Österreicher ziehen zu lassen.

"Es wäre ein Riesenverlust, wenn Alaba wechselt. Aktuell ist er einer der wichtigsten Spieler überhaupt bei Bayern. Einen Ersatz zu finden, wäre fast unmöglich, so vielseitig wie Alaba ist", erklärte TV-Experte Dietmar Hamann gegenüber der "AZ". Gleichzeitig kann der Ex-Nationalspieler aber auch Alaba verstehen: "Er ist jetzt 27 Jahre alt. Wahrscheinlich ist es jetzt die letzte Möglichkeit für ihn, auf absolutem Topniveau ins Ausland zu gehen."

Für Hamann steht außer Frage, dass der FC Bayern David Alaba eine Gehaltserhöhung zugestehen sollte: "Er gehört zu den Top-5-Spielern im Team, dementsprechend muss er auch bezahlt werden."

Auch Klaus Augenthaler warnt den Rekordmeister vor einem Verlust des Österreichers: "Man kann sich Bayern momentan gar nicht ohne Alaba vorstellen. Er spielt ja nicht nur auf der linken Seite gut, sondern mittlerweile auch in der Abwehrmitte. Dort übernimmt er viel Verantwortung und ist ganz wichtig für die Mannschaft."

Update 26.03.2020, 15:03 Uhr

Am Mittwoch geisterte das Gerücht durch den medialen Äther, der FC Bayern München strebe an, David Alaba im Rahmen des Kaufs von Leroy Sané zu Manchester City ziehen zu lassen. Der Deal soll Alaba und dessen Berater Pini Zahavi allerdings übel aufgestoßen sein. Das berichtet der "kicker".

Demnach habe Zahavi "im kleinen Kreis" "arg verärgert" reagiert, da sein Mandant "auf keinen Fall" plane, Teil des Tausch-Szenarios zu werden. 

Wo die Zukunft des 27-Jährigen liegt, steht derweil in den Sternen. "kicker" berichtet, dass Alaba für einen Verbleib an der Isar ein deutliches Gehaltsupdate fordert, angesichts der Corona-Krise sei man in München derzeit jedoch nicht bereit, "Verrücktheiten" zu machen, heißt es.

Das Fachmagazin will zudem erfahren haben, dass ein Kauf Alabas beim FC Barcelona aktuell nicht diskutiert wird, Real Madrid soll allerdings weiterhin die Fühler nach dem Österreicher ausstrecken. Alabas Vertrag an der Isar endet im Sommer 2021.

Update 25.03.2020, 22:22 Uhr

Laut "Bild" ist die Sachlage in der Tauschfrage (siehe 19:57 Uhr) etwas anders. Nach Informationen der Zeitung soll die Idee für das Tauschgeschäft nicht von Zahavi, sondern von den beiden Klubs selbst stammen. Demnach sahen sowohl FC Bayern als auch Manchester City die Chance auf diese Modell, da sowohl der Vertrag von Alaba als auch der Kontrakt von Sané 2021 auslaufen.

Jedoch waren wohl weder Zahavi noch Alaba angetan, weil der Österreicher gern nach Spanien wechseln möchte, falls er sich gegen einen Verbleib in München entscheidet.

Update: 25.03.2020, 19:57 Uhr

Jetzt wird es kurios: Nach Informationen der "tz" hat Pini Zahavi, der neue Berater von David Alaba, versucht, den Österreicher in einen Tausch-Deal zu involvieren an dessen Ende kein Geringerer als Leroy Sané in München gelandet und sein Mandant zu Manchester City gewechselt wäre.

Dort trainiert mit Pep Guardiola jener Coach, der Alaba schon während seiner Jahre in München unter seinen Fittichen hatte und den 27-Jährigen dazu noch eine ganze Saison im defensiven Mittelfeld, der Lieblingsposition Alabas, eingesetzt hatte.

Win-Win-Situation also für Bayern und vor allem für Alaba? Weit gefehlt! Laut dem Bericht war Alaba gar nicht angetan von den Bemühungen Zahavis.

Denn der österreichische Nationalspieler will internationale Titel gewinnen, was mit den Citizens aufgrund der Financial-Fairplay-Verstöße und der damit zusammenhängenden Sperre für internationale Wettbewerbe gar nicht möglich ist.

Update: 25.03.2020, 09:18 Uhr

Wie die "Sport Bild" berichtet, haben die Wechselgedanken von David Alaba entscheidend mit einem Wortbruch der Bayern-Verantwortlichen zu tun.

Demnach soll bei seiner letzten Verlängerung im März 2016 besprochen worden sein, dass der Österreicher zukünftig Bewährungschancen auf seiner Lieblingsposition im Mittelfeld erhält. Diese Zusage sehe er als "nicht erfüllt" an, heißt es.

Besonders sauer sei er, da in Joshua Kimmich ein anderer Außenverteidiger vorgezogen wurde und mittlerweile fast ausschließlich als Sechser zum Einsatz kommt. Alaba hingegen musste in der Innenverteidigung aushelfen.

Dabei träumt der 27-Jährige seit Jahren davon, endlich auch beim FC Bayern eine kreativere Rolle spielen zu dürfen. In der Nationalmannschaft ist Alaba Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld.

Laut "Sport Bild" wurde Berater Pini Zahavi "über die enttäuschende Entwicklung in Kenntnis gesetzt". Dieser könne nun seine Verbindungen zu Real Madrid nutzen.

Update: 24.03.2020, 08:51 Uhr

Nachdem der österreichische Nationalspieler seinen Verbleib in München zuletzt offen ließ, behaupten spanische Medien, der 27-Jährige habe bereits Kontakt zu Barca aufgenommen. Ein anstehender Berater-Wechsel heizt die Gerüchteküche zusätzlich an.

Unter Berufung auf "Vereinskreise" berichtete "Sky" zuletzt, dass Alaba seinen Berater gewechselt hat. Der Defensiv-Allrounder wird demnach künftig von Star-Agent Pini Zahavi vertreten.

Laut "Bild" ist der Deal allerdings noch nicht fix. Alabas Vater George - bislang Hauptberater seines Sohnes - verhandelt noch letzte Details mit dem Israeli. Einem Abschluss soll aber nichts mehr im Wege stehen. Ein Angebot der Agentur "Sports Total", die unter anderem Marco Reus und Toni Kroos vertritt, soll der Bayern-Profi zuvor abgelehnt haben.

Außerdem will "Sky" erfahren haben, dass "die Zeichen bei Alaba auf Abschied" stehen. Das hat der TV-Sender aus dem Umfeld des Abwehrspielers erfahren.

FC Barcelona nimmt offenbar Abstand von Alaba-Transfer

Update: 22.03.2020, 19:38 Uhr

Zahlreiche Stars aus der Bundesliga werden mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Doch nun ziehen sich die Katalanen offenbar aus nahezu sämtlichen Transfer-Verhandlungen zurück.

Durch die Corona-Pandemie droht Barca - ähnlich wie allen Klubs - ein riesiges Minus. 60 Millionen Euro könnten dem aktuellen Tabellenführer der La Liga im Sommer fehlen, wenn die Saison nicht weitergespielt wird.

Ein solches Szenario hätte auch drastische Auswirkungen auf die Transferbemühungen der Katalanen. Wie "Mundo Deportivo" berichtet, will Barca von vielen möglichen Neuzugängen Abstand nehmen. Demnach steht ein Wechsel von David Alaba nicht mehr zu Debatte.

Update: 20.03.2020, 07:31 Uhr

David Alaba lässt sich für seine weitere Karriere mehrere Optionen offen. "Ich fühle mich in München sehr wohl. Aber ich kann mir grundsätzlich auch vorstellen, einen anderen Weg einzuschlagen. Das wird sich irgendwann zeigen. Darüber mache ich mir im Moment keine Gedanken", sagte der österreichische Nationalspieler dem Magazin "GQ Gentlemen's Quarterly".

Wie es für ihn eines Tages nach der Karriere weitergehen werde, sei "schwierig zu sagen", erklärte Alaba. "Ich weiß ja, wie schnelllebig der Fußball ist und es mein bisheriges Leben ebenso war. Aber ich kann mir vorstellen, mal für ein, zwei Jahre weiter weg zu gehen, zum Beispiel in den USA zu leben und die Kultur dort kennenzulernen. Oder ich bin in Österreich, in Wien, in meiner Heimat. Oder auch in München. Schauen wir mal", sagte der Verteidiger.

Update: 07.03.2020, 13:40 Uhr

Gleich acht Stars könnten den FC Bayern im kommenden Sommer verlassen, weil ihre Verträge nur noch bis 2021 laufen - darunter auch David Alaba. Der Allrounder wird in Spanien erneut mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Alaba sei nach wie vor Wunschspieler des mächtigen Real-Präsidenten Florentino Pérez, berichtet das Portal "Don Balon".

Der 27-jährige Österreicher werde demnach seit Jahren von den Scouts der Königlichen beobachtet. Die herausragenden Leistungen auf der für ihn zuvor eher ungewohnten Position des Innenverteidigers in dieser Saison unter Hansi Flick sollen das Interesse des spanischen Rekordmeisters noch einmal befeuert haben - auch im Hinblick auf einen möglichen Abschied des inzwischen 33 Jahre alten Kapitäns Sergio Ramos, dessen Vertrag nach der Saison 2020/2021 ausläuft.

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