Anzeige

"Wir leben nicht mehr in der Fußballwelt vor Corona"

Kahn stellt klar: Alaba-Verlängerung nicht um jeden Preis

18.09.2020 22:57
Oliver Kahn hat sich zum Vertragspoker mit David Alaba geäußert
© Frank Hoermann/ SVEN SIMON
Oliver Kahn hat sich zum Vertragspoker mit David Alaba geäußert

Seit Monaten sorgt David Alabas möglicher Abschied vom FC Bayern für Wirbel. Während der deutsche Rekordmeister um eine Verlängerung mit seinem Top-Star (Vertrag bis 2021) kämpft, bringt sich die Konkurrenz bereits in Stellung.

  • Flick will "Schärfe" aus Alaba-Zoff nehmen
  • Rummenigge mahnt alle Beteiligten zur Ruhe
  • Salihamidzic bekräftigt Position des FC Bayern im Alaba-Poker
  • Hoeneß-Attacke irritierte Bayern-Bosse
  • Alaba meldet sich zu Wort

Anzeige: Registrieren, Bonus sichern, wetten: Transfer-Wetten bei novibet.de!

Update 18.09.2020, 22:55 Uhr

Vorstandsmitglied Oliver Kahn hat noch einmal deutlich gemacht, dass Triple-Gewinner Bayern München den Vertrag mit Abwehrchef David Alaba nicht um jeden Preis verlängern will.

"Wir leben nicht mehr in der Fußballwelt vor Corona", sagte Kahn nach dem 8:0 (3:0) zum Saisonstart gegen Schalke 04. Man müsse auch die "wirtschaftliche Seite bedenken".

Alabas Vertrag läuft im Juni 2021 aus. Bisher konnten sich beide Seiten noch nicht auf eine Verlängerung einigen. "Wir sind gut beraten, Ruhe zu bewahren. Wir sind weiter mit ihm im Austausch. Er weiß, wie sehr wir ihn als Mensch und Spieler schätzen", sagte Kahn.

Gegen Schalke fehlte der Österreicher aufgrund muskulärer Probleme.

Update 17.09.2020, 15:32 Uhr

Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat die harte Position des FC Bayern im Vertragspoker um David Alaba bekräftigt.

Es gebe in Robert Lewandowski und Manuel Neuer eine "sportliche und finanzielle Obergrenze" im Gefüge des Rekordmeisters, sagte der 43-Jährige dem "kicker".

Er denke nicht, dass Alaba selbst glaube, "über diese zwei Kollegen" zu stehen. Alabas Berater Pini Zahavi dagegen denke "in anderen Dimensionen", so der Bosnier.

"Das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen. Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Klubs kennt, werden wir nicht machen", sagte Salihamidzic, "und schon gar nicht in einer Zeit, in der Umsätze und Gewinne einbrechen, im Fußball wie überall im Wirtschaftsleben."

Inzwischen hat Zahavi auf die Aussagen reagiert: "Über dieses erneute Vorgehen möchte ich keinen Kommentar abgeben. Nur so viel: Herr Salihamidzic hat offenbar vergessen, wer der Berater von Robert Lewandowski ist", erklärte Zahavi bei "Sky". Und weiter: "Ich habe den Vertrag von Robert im vergangenen Jahr verhandelt und weiß logischerweise genau, was er verdient. Was wir für David fordern, liegt deutlich unter dem Gehalt von Robert."

Salihamidzic betonte zuvor: "David ist ein super Spieler und super Typ. Er wird von allen im Klub, von allen in der Mannschaft, vom Trainer, vom Präsidenten geschätzt, vom CEO, von mir, von Oliver Kahn und natürlich von Uli - tatsächlich von allen. Wertschätzung ist im Übermaß vorhanden. Jeder möchte, dass David bleibt."

Alaba habe "unser attraktives Angebot wiederholt abgelehnt, trotzdem versuchen wir noch, ihn zu überzeugen", ergänzte Salihamidzic.

Update 17.09.2020, 14:26 Uhr

Nach Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich nun auch Trainer Hansi Flick für eine Ende der öffentlich ausgetragenen Fehde rund um David Alaba ausgesprochen.

"Ich wünsche mir, dass er weiterhin bei Bayern München spielt und beide Seiten aufeinander zugehen und Schärfe aus der Sache nehmen", sagte Flick auf einer Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Schalke 04: "Diese tolle Beziehung zwischen David und FC Bayern wird dem nicht gerecht. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler."

Update 17.09.2020, 13:08 Uhr

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat ein Ende der öffentlichen Debatten im Vertragspoker mit David Alaba gefordert.

"Ich bitte wirklich darum, dass man jetzt ganz einfach Ruhe gibt, die Gespräche intern führt", sagte Rummenigge bei "Bild live". Zuletzt hatte es einigen Wirbel gegeben, nachdem der Münchner Ehrenpräsident Uli Hoeneß den Berater des Abwehrspielers heftig attackiert und damit auch Alaba verärgert hatte.

"Erstmal empfehle ich wirklich allen Parteien, keine Kommentare mehr in der Öffentlichkeit abzugeben", sagte Rummenigge und schloss dabei ausdrücklich auch die Vertreter des deutschen Fußball-Rekordmeisters ein.

Vertragsverhandlungen müssten "vertraulich und diskret" geführt werden, mahnte der Vorstandsvorsitzende. Der zum Abwehrchef aufgestiegene Alaba spiele eine "wichtige und bedeutende Rolle" für die Bayern. Der Klub und Trainer Hansi Flick wollen den 28 Jahre alten Österreicher unbedingt halten, wie Rummenigge versicherte. Er hoffe auf eine zeitnahe Lösung. Alabas Vertrag in München läuft am Ende der neuen Saison aus.

Hoeneß hatte verraten, dass der seit dem 16. Lebensjahr für den FC Bayern auflaufende Alaba einen Vier- oder Fünfjahresvertrag erhalten soll. Der Verein will ihn aber nicht zum Spitzenverdiener machen, was wohl ein Jahressalär von über 20 Millionen Euro bedeuten würde. Über Alabas Berater Pini Zahavi sagte Hoeneß, dieser sei ein "geldgieriger Piranha".

Zahavi und Alabas Vater George hatten die Geldgier-Vorwürfe von Hoeneß zurückgewiesen. Alaba selbst zeigte sich "verwundert und durchaus auch verletzt" über den jüngsten Wirbel.

Update 16.09.2020, 13:16 Uhr

Die öffentliche Attacke von Ehrenpräsident Hoeneß gegen Pini Zahavi, Berater von David Alaba, ist in der Führungsetage des FC Bayern offenbar alles andere als gut angekommen.

Laut "Spox" und "Goal" waren die Bayern-Bosse nach Hoeneß' Rundumschlag im "Doppelpass" "irritiert". Demnach sei keine Aussage des Ex-Präsidenten mit der Führungsebene abgesprochen worden.

Gerade die Aussagen über Alabas Vater George haben für "Verwunderung" und "Unverständnis" gesorgt, heißt es in dem Bericht. Schließlich pflege der FC Bayern seit Jahren ein gutes Verhältnis zu Alaba senior.

"Ich habe nicht damit gerechnet, dass der FC Bayern jetzt in der Öffentlichkeit schmutzige Lügen über Gehalts- und Provisionsforderungen streut", zeigte sich auch Alabas Vater bei "Sky" verwundert: "Über all die Jahre hinweg hatte ich mehrmals die Möglichkeit, David zu einem anderen Verein zu transferieren. Aber wir waren loyal und haben uns immer für einen Verbleib entschieden."

Dem Bericht zufolge sind Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic nun darum bemüht, die Wogen zu glätten.

Update 15.09.2020, 07:07 Uhr

Fußball-Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat mit Blick auf die Vertragsverhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern München wenig Verständnis für den Poker des Österreichers um mehr Geld.

"Sollte es wirklich so sein, dass es ihm und seinem Berater nur noch darum geht, mehr Gehalt zu bekommen, wäre das in meinen Augen nicht die klügste Entscheidung", schrieb der 59-Jährige in seiner Kolumne für den TV-Sender "Sky". Auch er hätte zu seiner Zeit bei einigen Verträgen mehr Geld herausholen können. "Aber ich kann David versichern, dass es am Ende seiner Karriere nicht das sein wird, was ihn noch glücklicher macht."

Der Weltmeister von 1990 sieht beim Champions-League-Sieger Torhüter Manuel Neuer und Stürmer Robert Lewandowski an der Spitze des Gehaltsgefüges. Wenn Alaba durch seinen neuen Vertrag bei Bayern in die Top 3 oder Top 5 aufsteige, sei das völlig in Ordnung. "Vor allem in der heutigen Zeit und bei einer Verbindung wie die von David und den Bayern sollte Geld nicht das wichtigste Kriterium sein", schrieb Matthäus.

Verständnis hingegen hätte der "Sky"Experte, wenn Alaba den Verein verlassen wollte, um etwas Neues kennenzulernen. "Sollte er den großen Wunsch haben, für einen Verein wie Real (Madrid) spielen zu wollen, die Premier League Woche für Woche zu erleben oder mit Messi zu zaubern, wären das Argumente, die ich nachvollziehen kann", sagte Matthäus. Der 28-jährige Alaba ist seit 2010 beim deutschen Rekordmeister. Sein Vertrag bei den Bayern läuft im kommenden Sommer aus.

Update 14.09.2020, 19:57 Uhr

Nur wenige Stunden nach den vielbeachteten Aussagen von Alaba-Berater Pini Zahavi und dem Vater des Verteidigers (siehe einen Beitrag unter diesem) meldet sich nun David Alaba selbst zu Wort.

"Ich wünsche mir, dass meine vertragliche Situation nicht in der Öffentlichkeit geklärt wird. Daher haben mich ein paar Aussagen und Berichte der letzten Wochen verwundert und durchaus auch verletzt. Viele Dinge, die im Moment geschrieben und gesagt werden, stimmen einfach nicht und entsprechen nicht der Wahrheit", sagte Alaba gegenüber "Bild". Er wolle allen Beteiligten eine öffentliche Diskussion ersparen, sagte der Österreicher weiter,  "auch wenn nicht alle Details bekannt sind".

Außerdem wünscht sich Alaba eine schnelle Klärung seiner Zukunft. "Damit der Klub, die Verantwortlichen, meine Mitspieler aber auch die Fans wissen, woran sie sind", begründete der 28-Jährige.

Dass er selbst zuletzt so ruhig war, erklärte Alaba folgendermaßen: "Ich habe mich bisher nie groß zu diesem Thema geäußert, weil ich mich ausschließlich auf unsere wichtigen Aufgaben mit dem FC Bayern fokussiert habe. Und das war auch gut so, denn letztendlich haben wir das Triple gewonnen. Das war alles, was die letzten Wochen und Monate gezählt hat. Dass ich diese einzigartige Geschichte aktiv mitgestalten durfte, macht mich jeden Tag aufs Neue stolz."

Den FC Bayern bezeichnete der vielseitiger Defensivmann als "Zuhause, Familie und Heimat". Und "in einer Familie ist man durchaus mal anderer Meinung, man streitet sich vielleicht auch, aber es bleibt immer innerhalb der Familie. Das werde ich auch weiter beherzigen", schloss Alaba.

Update 14.09.2020, 16:08 Uhr

Jetzt wird es unschön. Nach den Aussagen von Uli Hoeneß im "Doppelpass", dass David Alabas Berater Pini Zahavi ein "geldgieriger Piranha" sei (siehe 13.09.2020, 11:30 Uhr), haben sich sowohl Zahavi als auch Alabas Vater George zu Wort gemeldet und die Vorwürfe zurückgewiesen.

"Ich habe zu keinem Zeitpunkt detailliert über eine etwaige Provisionszahlung mit den Bayern-Verantwortlichen gesprochen. Das einzige Mal, dass dieses Thema auf den Tisch kam, war bei unserem Treffen in Lissabon. Dort fragte mich Hasan Salihamidzic, wie ich mir das vorstellen würde. Ich sagte ihm, dass wir zunächst an einer Einigung mit dem Spieler arbeiten sollten, ich aber nicht mehr als das Übliche fordern werde, erklärte Zahavi gegenüber "Sky" und fügte an: "Ich will nicht mehr bekommen, als andere Berater, die von Bayern Provisionszahlungen erhalten haben." Bislang seien aber ohnehin noch gar keine konkreten Zahlen auf den Tisch gekommen.

Alabas Vater George merkte man noch deutlicher an, dass ihn und seinen Sohn die Interview-Aussagen von Hoeneß verletzt haben. "Ich habe David als Jugendlichen zum FC Bayern gebracht. Über all die Jahre hinweg hatte ich mehrmals die Möglichkeit, David zu einem anderen Verein zu transferieren. Aber wir waren loyal und haben uns immer für einen Verbleib entschieden", sagte der 60-Jährige dem TV-Sender.

Er habe nicht damit gerechnet, "dass der FC Bayern jetzt in der Öffentlichkeit schmutzige Lügen über Gehalts- und Provisionsforderungen streut", so George weiter.

"Zu behaupten, dass wir wegen einer solchen Zahlung bei Vertragsunterschrift nicht zu einer Einigung kommen, ist eine von diesen dreckigen Anschuldigungen. Und das alles nur, weil wir die von ihnen vorgelegten Zahlen nicht akzeptieren. Wir haben unsere eigenen Vorstellungen", gab der Alaba-Vater Einblicke in die Verhandlungen, die nach aktuellem Stand zu platzen drohen.

Nach Informationen von "Sky" wollen die Bayern-Bosse dem 28-Jährigen "nur" einen Vierjahresvertrag bieten, während die Alaba-Seite fünf Jahre fordert.

Alabas Vertrag in München läuft 2021 aus. Gibt es keine Einigung im Poker, planen die Münchner den Verteidiger noch in dieser Transferperiode zu verkaufen. Der Rekordmeister hat laut dem TV- Sender auch schon ein Preisschild festgelegt: 60 Millionen Euro! Ob ein Klub bereit ist, diese Summe zu zahlen, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

Update 14.09.2020, 08:14 Uhr

Einen Tag nach der Attacke von Uli Hoeneß gegen David Alabas Berater Pini Zahavi werden neue Details zu den Forderungen des Israelis bekannt.

Einem "Bild"-Bericht vom Montag zufolge, will Zahavi in den Verhandlungen mit dem FC Bayern über eine Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags seines Schützlings nicht weniger als 20 Millionen Euro Provision einstreichen.

Hoeneß hatte im "Sport1"-Doppelpass lediglich bestätigt, der umtriebige Berater fordere "eine zweistellige Millionen-Summe" für sich selbst.

Für Alaba soll Zahavi ein Jahresgehalt von mehr als 20 Millionen Euro fordern. Der FC Bayern bietet nach Informationen von "Sport Bild" bislang lediglich ein Grundgehalt von elf Millionen Euro, das durch Prämien auf bis zu 17 Millionen Euro anwachsen kann.

Update 13.09.2020, 11:39 Uhr

Ehrenpräsident Uli Hoeneß vom FC Bayern hat im seit Monaten andauernden Transferpoker mit Abwehrchef David Alaba dessen Berater Pini Zahavi scharf kritisiert.

"David hat einen geldgierigen Piranha als Berater. Sein Vater (George, d. Red.), den ich sehr mag, lässt sich von ihm auch sehr beeinflussen", sagte Hoeneß im "Sport1"-Doppelpass.

Zahavi fordere "eine zweistellige Millionen-Summe" für sich selbst in den Gesprächen mit den Münchnern. Der Israeli erzähle zudem öffentlich "viel Schmarrn".

Der 68-Jährige hofft deshalb, "dass es David schafft, sich durchzusetzen. Er ist jetzt 29 und muss letztendlich selbst entscheiden. Es geht nur ums Geld. Er ist ja schon beim besten Verein der Welt", sagte Hoeneß.

Zahavi hat laut "kicker" 25 Millionen Euro Jahresgage für seinen Mandanten gefordert. Alaba wäre damit der Topverdiener beim Triplesieger - noch vor Torjäger Robert Lewandowski, Kapitän Manuel Neuer oder Thomas Müller. Die Bayern bieten angeblich 15 Millionen plus Boni.

Bei den bisherigen Verhandlungen sei man "zu keinem Ergebnis gekommen", so Hoeneß: "Wir wünschen uns alle nichts sehnlicher, als dass er bleibt."

Aber, so der langjährige Manager, Klub-Präsident und Aufsichtsratschef im Hinblick auf das Münchner Gehaltsgefüge: "Manuel Neuer und Robert Lewandowski sind das Maß der Dinge. Darüber gibt es nichts". Der FC Bayern müsse in dieser Sache "hart" bleiben.

Ein ablösefreier Abgang Alabas im kommenden Sommer wäre der "Super-GAU", so Hoeneß. "Das will der FC Bayern auf jeden Fall verhindern."

Update 10.09.2020, 07:19 Uhr

Eine Einigung über eine Verlängerung von David Alaba beim FC Bayern ist dem Vernehmen nach noch nicht erzielt worden, da die Gehaltsforderungen des Innenverteidigers zu hoch seien.

Der "kicker" enthüllte nun, wie viel Alaba von seinem Arbeitgeber fordert. Demnach pocht Berater Pini Zahavi auf ein Jahressalär in Höhe von 25 Millionen Euro bei einem Vertrag über fünf Jahre. Eine Alaba-Verlängerung würde den FC Bayern also 125 Millionen Euro kosten. Aktuell soll der Österreicher rund 15 Millionen Euro kassieren.

Sollten die Münchner auf diese Forderungen eingehen, wäre Alaba Topverdiener an der Säbener Straße. Dieser ist aktuell Robert Lewandowski mit 19,5 Millionen Euro im Jahr.

Dass die Münchner Alaba rund fünf Millionen Euro mehr als Lewandowski zahlen und damit das Gehaltsgefüge durcheinanderwirbeln, ist nicht sehr wahrscheinlich. Präsident Herbert Hainer sagte jedenfalls zum "kicker", dass der FC Bayern Alaba "ein Angebot gemacht" hat, "das fair und wettbewerbsfähig ist".

Andere Optionen als eine Verlängerung in München hat Alaba derzeit ohnehin nicht. "Uns hat noch keiner kontaktiert", bestätigte Hainer.

Update 09.09.2020, 05:55 Uhr

Seit Monaten zieht sich der Poker zwischen David Alaba und dem FC Bayern München bereits in die Länge: Der deutsche Rekordmeister will mit seinem Eigengewächs über den Sommer 2021 verlängern, auf ein neues Arbeitspapier konnte man sich jedoch bislang nicht einigen. "Sport Bild" zufolge liegt das unter anderem am lieben Geld.

Demnach fordern die Vertreter des 28-jährigen Abwehrchefs im Falle einer Verlängerung "über 20 Millionen Euro" Jahresgehalt, der FC Bayern soll elf Millionen Euro plus sechs Millionen Euro an möglichen Prämien bieten. Immerhin ein Plus von zwei Millionen Euro pro Saison für Alaba, der derzeit angeblich maximal auf 15 Millionen Euro im Jahr kommen kann.

Die Seite des Verteidigers um Vater George und Star-Berater Pini Zahavi argumentiert dem Bericht zufolge damit, dass Bayern für Alaba, der 2010 vom Nachwuchs der Münchner zu den Profis aufstieg, nie eine millionenschwere Ablöse zahlen musste. Zudem soll man darauf verweisen, dass Alaba bei einem ablösefreien Abschied im Sommer 2021 neben einem stattlichen Jahressalär Handgeld im zweistelligen Millionenbereich kassieren könnte.

Laut "Sport Bild" strebt allerdings keine der beiden Seiten dieses Szenario an. Sollte eine Einigung weiterhin ausbleiben, erwartet Alaba von seinem Arbeitgeber hingegen die sofortige Freigabe für einen Verkauf, heißt es.

Neben dem Gehaltspoker soll Alaba allerdings noch mit einem weiteren Punkt hadern: Bei seiner letzten Verlängerung 2016 wurde dem Wiener angeblich eine Chance auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld zugesagt, die Umsetzung des Versprechens blieb jedoch aus. Ein Umstand, der Alaba sehr schmerzen soll. 

Zwei Verhandlungsrunden am 24. Juli und 14. August brachten bislang keine Lösung. Ein dritter Anlauf soll noch nicht konkret terminiert sein. Bei einem passenden Angebot soll der FC Bayern inzwischen auch einen Verkauf nicht mehr ausschließen.

Update 30.08.2020, 09:22 Uhr

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat gegenüber der "Welt am Sonntag" noch einmal betont, dass Abwehrchef David Alaba gehalten werden soll.

"Es wäre sehr schade, wenn wir zu keiner Einigung kommen würden. David ist zwölf Jahre bei uns und passt wie die Faust aufs Auge zum FC Bayern." 

Alabas derzeitiger Vertrag läuft im nächsten Jahr aus. Verpflichtet werden soll in diesem Sommer noch ein Rechtsverteidiger. "Das ist der Wunsch des Trainers. Er möchte einen Backup für Benjamin Pavard", sagte Rummenigge.

Update 25.08.2020, 14:21 Uhr

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist sehr optimistisch, David Alaba beim FC Bayern halten zu können. "Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass David den FC Bayern verlassen will", sagte Rummenigge bei "Bild live".

Beim Finalturnier der Champions League in Lissabon habe es ein weiteres, "grundsätzlich gutes" Gespräch mit Alabas Berater gegeben, berichtete Rummenigge.

Alaba habe auf ihn nach dem Triple-Triumph "richtig ausgelassen, glücklich, happy, wie ich selten einen Menschen gesehen habe" gewirkt: "Wir haben großes Interesse, dass er bleibt, und ich glaube, auch er fühlt sich beim FC Bayern wohl."

Update 20.08.2020, 13:36 Uhr

David Alaba hat nach dem 3:0-Erfolg gegen Olympique Lyon, der für den FC Bayern den Einzug ins Finale der Champions League bedeutete, Stellung zu den Vertragsverhandlungen bezogen, sich aber gleichzeitig bedeckt gehalten.

"Der Fokus liegt voll und ganz auf dem Turnier hier. Wir sind ins Finale eingezogen. Darauf versuche ich mich zu 100 Prozent vorzubereiten", sagte der Österreicher nach dem Spiel.

Der Poker um seine Zukunft spielt derzeit offenbar keine Rolle für den Verteidiger. "Davon habe ich mich komplett abgekapselt. Ich konzentriere mich auf meine Aufgabe hier in Lissabon", so der 28-Jährige weiter.

Kahn bei Alaba "sehr optimistisch"

Vorstand Oliver Kahn zeigte sich derweil "sehr optimistisch", dass Alaba seinen 2021 auslaufenden Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister verlängert.

Es habe zuletzt "häufig Gespräche mit David und seinen Beratern gegeben. Die Atmosphäre war sehr angenehm. Wir nähern uns an", sagte Kahn am Donnerstag.

Update, 19.08.2020, 05:22 Uhr

Geklärt ist die Zukunft von David Alaba zwar noch nicht, Fans und Verantwortliche des FC Bayern dürfen sich aber langsam immer größere Hoffnungen darauf machen, dass der Österreicher seinen Vertrag in München über den Sommer 2021 hinaus verlängert. Das berichtet die "Sport Bild".

Demnach sind Gespräche zwischen der Bayern-Führung und Alaba-Berater Pinhi Zahavi zuletzt zumindest "freundlich" verlaufen. Eine Einigung soll zwar weiterhin ausstehen, Alaba könne sich einen Verbleib jedoch "sehr gut vorstellen", heißt es. 

Knackpunkt bleibt wohl das liebe Geld. Seit Wochen wird vermutet, Alaba fordere rund 20 Millionen Euro pro Jahr, die Bayern zögern offenbar, diese Summe auf den Tisch zu blättern.

Update, 15.08.2020, 07:56 Uhr

Noch vor dem historischen 8:2-Kantersieg des FC Bayern am Freitagabend gegen den FC Barcelona trafen sich die Münchner Klubbosse mit Alabas Berater Pini Zahavi, um weitere Gespräche zu führen (wir berichteten). Wie "Sport1" vermeldete, sollen die Verhandlungen positiv verlaufen sein.

Klar ist mittlerweile, dass beide Seiten den 2021 auslaufenden Kontrakt Alabas beim Rekordmeister weiter ausdehnen wollen. Ein Klubwechsel nach England, Spanien oder Frankreich wäre demnach vom Tisch. Einen bereits unterschriftsreifen Vertrag soll es aber noch nicht geben.

Zunächst mal stehen die im besten Falle zwei weiteren Aufgaben in der Champions League an, auf die sich sowohl Bayerns Abwehrchef als auch der Klub fokussieren wollen. Weitere, möglicherweise finale Gespräche sollen dann im Anschluss an das Finalturnier der Königsklasse stattfinden.

Update, 14.08.2020, 09:22 Uhr

Beim Champions-League-Finalturnier in Lissabon wollen sich die Verantwortlichen des FC Bayern mit David Alabas Berater Pini Zahavi treffen, um über die Zukunft des Österreichs zu entscheiden.

Im Poker um Alaba greift Zahavi offenbar auf eine trickreiche Verhandlungstaktik zurück. Zumindest erkennt die "tz" ein altbekanntes Muster bei dem Berater.

Schon bei mehreren Klienten, die sich gen Ende der Vertragslaufzeit Zahavis Agentur anschlossen, keimten zunächst Gerüchte über einen Wechsel zu Real Madrid oder den FC Barcelona auf. Schließlich pflegt der 76-Jährige beste Kontakte zu den spanischen Topklubs.

Wenn sich dann herausstellt, dass sich ein Wechsel zu Real oder Barca nicht realisieren lässt, sprießen Gerüchte über Interesse aus der englischen Premier League.

Dieses Muster ist nicht nur bei David Alaba zu erkennen, sondern war im Sommer 2018 schon bei Robert Lewandowski so. Der Pole wollte damals zu den Königlichen wechseln und schloss sich Zahavi an. Nachdem der Wechsel scheiterte, folgten Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum FC Chelsea.

Das Blatt aus München spekuliert nun, dass Zahavis Verhandlungstaktik nichts anderes als eine Masche ist, um die Gehälter seiner Klienten in die Höhe zu treiben.

Bei Lewandowski hatte der Israeli mit diesem Modell bereits Erfolg, der Stürmer stieg zum Topverdiener des FC Bayern auf. Ähnlich soll es auch bei Alaba laufen.

Update, 13.08.2020, 13:01 Uhr

In den Vertragsverhandlungen mit David Alaba will sich der FC Bayern München am Rande des Champions-League-Finalturniers in Lissabon mit dessen Berater Pini Zahavi treffen.

"Wir haben uns jetzt verabredet vor ein paar Wochen, wenn wir uns für Lissabon qualifizieren, dass wir uns denn dort treffen. Ob es dann am Ende des Tages ein finales Gespräch sein wird, weiß ich nicht", sagte Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge dem TV-Sender "Sky".

"Wir haben immer kundgetan, dass wir Interesse haben, dass David bei Bayern München bleibt. Ich glaube, David weiß auch, was Bayern München für ihn wert ist", sagte Rummenigge vor seinem Abflug nach Portugal.

Alabas Vertrag ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. Bislang konnten sich der deutsche Fußball-Rekordmeister und der 28-Jährige nicht auf eine Verlängerung einigen. Rummenigge hatte sich zuletzt "vorsichtig optimistisch" im Vertragspoker mit dem österreichischen Nationalspieler gezeigt.

Update, 12.08.2020, 17:33 Uhr

Alaba soll dem Klub mittlerweile signalisiert haben, dass er sich vorstellen kann, mit Hansi Flick als Trainer und auf der Innenverteidigerposition, weiter in München zu bleiben.

Update, 11.08.2020, 12:54 Uhr

Geht er oder bleibt er? Rund um die Zukunft von David Alaba gibt es immer noch keine handfesten Hinweise.

Zuletzt deutete jedoch vieles auf einen Verbleib beim FC Bayern München hin. Nun hat auch FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge sich in diese Richtung geäußert.

"Ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir uns einigen können", erklärte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Serienmeisters am Dienstag in einer Medienrunde. Genaueres, geschweige denn einen Zeitplan, wollte Rummenigge nicht verraten.

Update, 09.08.2020, 07:34 Uhr

Die Situation von David Alaba beim FC Bayern München bleibt auch nach dem Einzug des deutschen Rekordmeisters ins Finalturnier der Champions League ein heiß diskutiertes Thema. Während die Experten von einer Verlängerung des Österreichers über den Sommer 2021 hinaus ausgehen, gibt sich Alaba eher zurückhaltend.

"Ich bin überzeugt, dass Alaba bleibt", ließ DFB-Legende Lothar Matthäus gegenüber "Sky" keine Zweifel daran, wo die Zukunft des Verteidigers liegt. "Im Endeffekt haben andere Vereine finanziell nicht mehr die Möglichkeiten. Beide Parteien wissen, was sie aneinander haben und ich glaube, zur Zeit gibt es keinen, der dieses Gehalt und die Ablöse zahlen möchte und deswegen wird er hoffentlich in den nächsten Wochen verlängern", konkretisierte Matthäus seine Vermutung.

Ex-Bayern-Spieler Tobias Schweinsteiger glaubt auch, dass der Markt nicht viel hergeben und es auf einen "Verbleib hinauslaufen" wird, es werde aber "definitiv gezockt".

Auch die Führungsriege der Münchner betonte einmal mehr, das sie sich eine Verlängerung des Urgesteins wünscht: "David ist ein Bayern-Kind. Er hat seine ganze Karriere bei uns gespielt. Er hat eine tolle Entwicklung, gerade in der Saison, genommen. Wir alle wünschen es uns", so Präsident Herbert Hainer.

Wesentlich zurückhaltender klang hingegen der Umworbene selbst. Mit der Frage nach seiner Zukunft konfrontiert, wich Alaba eher aus: "Mein Fokus liegt auf den nächsten Wochen und deswegen lasse ich mich von allem anderen nicht ablenken."

Update, 05.08.2020, 22:39 Uhr

An Interessenten für David Alaba mangelt es nicht. Allen voran Manchester City mit Teammanager Pep Guardiola soll ernsthaft über eine Verpflichtung des Bayern-Stars nachdenken, schreibt der "kicker".

Dennoch zeige der Trend beim Österreicher mittlerweile eher in Richtung Verbleib in München, wie aus seinem Umfeld zu entnehmen sei. Dem Fachblatt zufolge neige er immer mehr dazu, über 2021 hinaus beim FC Bayern bleiben zu wollen. 

Update, 05.08.2020, 14:21 Uhr

Der FC Bayern kämpft um einen Verbleib von David Alaba - auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß legt sich ins Zeug.

Im Interview mit "DAZN" erklärte der langjährige Erfolgsmanager, dass er es "extrem schade" finden würde, wenn der Österreicher gehen sollte.

Hoeneß hofft, dass Geld am Ende nicht den Ausschlag gibt. "Für ihn wäre ein Wechsel finanziell vielleicht ein Fortschritt, aber in allen anderen Bereichen ein Rückschritt. Zum Glück haben die Vereine, zu denen er gerne hinginge, bisher nicht angeklopft. Deswegen habe ich immer noch eine Hoffnung, dass er bleibt", so der 68-Jährige.

Abwerbungsversuche der schwerreichen Konkurrenz aus England (Manchester City) und Frankreich (Paris Saint-Germain) bringen Hoeneß ohnehin nicht aus der Ruhe.

"Bis jetzt habe ich noch keinen erlebt, der (wegen des Geldes, Anm. d. Red.) von uns weggegangen ist. Er wäre der Erste. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die letzte Million nicht so wichtig ist", betonte Hoeneß.

Update, 05.08.2020, 07:50 Uhr

Eine Entscheidung in der Causa David Alaba wird es vor dem Ende der Champions-League-Saison (im besten Falle am 23. August) wohl nicht geben. Die Verhandlungen über eine mögliche Vertragsverlängerung liegen zunächst auf Eis, erst einmal soll der Blick nun voll auf das Sportliche rund um das Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea gerichtet werden.

Danach könnte die Sache jedoch schnell an Brisanz gewinnen. Im Hintergrund arbeitet Alabas Berater nach Informationen der "Sport Bild" nämlich mit Nachdruck daran, seinem Klienten eine Alternative zu den Bayern anzubieten. Laut dem Medienbericht will Pini Zahavi den FCB-Star beim französischen Krösus Paris Saint-Germain unterbringen. 

Beim Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel soll Alaba die Nachfolge von Kapitän Thiago Silva antreten, der vor dem Ende seiner Ära bei PSG steht. Berater Zahavi zeigt den Parisern angeblich sogar zwei Szenarien auf: Neben einem womöglich kostspieligen Transfer noch in diesem Sommer soll auch ein ablösefreier Wechsel im nächsten Jahr eine Variante sein. In diesem Falle wohl einhergehend mit einem millionenschweren Handgeld für Alaba. 

Update, 02.08.2020, 17:49 Uhr

Der Vertragspoker von David Alaba beim FC Bayern München sorgt derzeit beinahe täglich für neue Schlagzeilen, nun soll allerdings ein Ende in Sicht sein. Das will die "Bild" erfahren haben.

Nach Informationen der Zeitung gibt es "deutliche Anzeichen" dafür, dass Alaba seinen 2021 endenden Kontrakt in München verlängert.

Ausschlaggebend soll unter anderem ein Sechs-Augen-Gespräch Alabas mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Karl-Heinz Rummenigge gewesen sein. Zudem überzeugt Alaba angeblich, dass er weiterhin Chef der Abwehr des deutschen Rekordmeisters bleiben soll.

"David ist derjenige, der das Spiel eröffnet und dirigiert, der die Kommandos gibt. Er ist der Chef der Abwehr. Gerade in der Corona-Zeit ist das nochmal sehr deutlich geworden, weil man auf der Tribüne alles hört. Wie David da lautstark das Heft in die Hand nimmt, das ist klasse", untermauerte Rummenigge gegenüber "Bild" die Führungsrolle des Österreichers.

Update, 02.08.2020, 09:23 Uhr

Karl-Heinz Rummenigge hofft weiterhin, David Alaba von einem Verbleib beim FC Bayern überzeugen zu können. Dafür rührt der Münchner Boss kräftig die Werbetrommel. Unlängst bezeichnete er den Österreicher gar als "schwarzen Beckenbauer".

Nun hat das Original via "Bild am Sonntag" auf den Vergleich reagiert. "Ich weiß auch nicht so genau, wie der Kalle das meint. Bestimmt war es als Kompliment gedacht", schmunzelte der Kaiser.

Fakt ist aber: Im Poker über eine Verlängerung hat es zwischen dem hochgelobten Alaba und dem Rekordmeister noch keinen Durchbruch gegeben. Ausgang offen ...

Update, 31.07.2020, 19:53 Uhr

Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat sich erneut zur derzeit wohl spannendsten Personalie bei den Münchnern geäußert. Gegenüber der "Bild" klärte er über den weiteren Zeitplan auf, der zunächst einmal mit Alaba-Berater Pini Zahavi verabredet wurde. 

Demnach sind die Gespräche über eine Vertragsverlängerung des Bayern-Stars zunächst einmal auf Eis gelegt - allen voran aus sportlichen Gründen. Im Fokus steht jetzt erst das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Chelsea, welches die Bayern am 8. August (ab 21 Uhr) austragen. Alaba gilt in dieser Partie als gesetzt und soll sich voll auf seine fußballerische Leistung fokussieren.

Rummenigge bestätigte, dass im Falle des Weiterkommens - Bayern geht mit einem 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel in die Partie - ein nächstes Treffen mit dem Alaba-Agenten geplant ist: "Wir haben uns in Lissabon verabredet – so wir uns denn nächsten Samstag für Lissabon qualifizieren."

Das Finalturnier der Champions League, welches in der portugiesischen Hauptstadt ausgetragen wird, beginnt am 12. August. Bis dahin wird es also auf keinen Fall eine Entscheidung geben, ob der Österreicher seinen 2021 auslaufenden Vertrag in München noch einmal verlängert oder nicht. 

Bereits zuvor wurde in verschiedenen Medien darüber spekuliert, dass sich der Transferpoker zwischen dem FC Bayern und David Alaba sogar noch bis weit in den September hinein ziehen könnte.

Update, 31.07.2020, 18:20 Uhr

Ungeachtet der anhaltenden Wechsel-Spekulationen rund um David Alaba hat Vorstand Oliver Kahn hat die Bedeutung von David Alaba beim FC Bayern München noch einmal hervorgehoben.

"Ich glaube, was er gezeigt hat nicht nur in dieser Saison, sondern auch in der letzten Saison, das ist aller Ehren wert, das ist top. Und so einen Spieler braucht man auch als Leader in der Innenverteidigung", sagte Kahn am Rande des Testspiels der Bayern gegen Olympique Marseille bei "Magentasport".

Der 51 Jahre alte Kahn machte dabei auch deutlich, dass der deutsche Meister und Pokalsieger den 28 Jahre alten österreichischen Fußballnationalspieler mit einem neuen Vertrag über 2021 hinaus binden will. "Es ist kein Geheimnis, dass beide Parteien miteinander verhandeln und dass wir viel auch miteinander sprechen. Ja, natürlich wollen wir auch David Alaba hier beim FC Bayern München halten", sagte Kahn.

Kahn äußerte auch Verständnis dafür, der "ewig" schon für die Bayern spiele "auch mal Gedanken macht, vielleicht zum letzten Mal in der Karriere einen großen Wechsel zu machen. Das ist ganz normal", sagte der einst langjährige Bayern-Torhüter, betonte aber zugleich mit Blick auf die laufenden Verhandlungen:  "Jetzt müssen wir einfach schauen, ob wir da einen Weg finden, dass beide Parteien zufrieden sind."

Update, 31.07.2020, 13:50 Uhr

Nach Informationen von "Mundo Deportivo" steht David Alaba bereits seit einigen Jahren auf der Transferliste des FC Barcelona. Bei den Katalanen schätzt man seit jeher die Vielseitigkeit des Verteidigers.

Laut dem Bericht hat Barca deshalb im letzten Sommer einen Vorstoß gewagt und dem deutschen Rekordmeister ein Tausch-Angebot für den Österreicher unterbreitet. Demnach hätten die Bayern Samuel Umtiti plus eine Ablösesumme in nicht genannter Höhe für Alaba erhalten.

Die FCB-Verantwortlichen lehnten die Anfrage jedoch ab, Alaba blieb in München, obwohl der 28-Jährige laut "Bild"-Infos am liebsten einmal in seiner Karriere nach Spanien wechseln würde.

Doch Barca hat aktuell schlichtweg nicht die Mittel, um den vermutlich kostspieligen Transfer zu stemmen. Auch Alabas Gehaltswunsch, der bei 20 Millionen Euro liegen soll, dürfte den Top-Klub abschrecken. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich derweil optimistisch, Alaba langfristig in München halten zu können.

Ohnehin ist Alaba laut "Mundo Deportivo" bei Barcas Kaderplanung für die Saison 2020/21 nicht an erster Stelle. Wunschspieler für die Abwehrzentrale sei Eric García von Manchester City.

Der 19-Jährige wurde einst in Barcelona ausgebildet, entschied sich 2017 jedoch für einen Wechsel nach England. Als Verstärkung auf der linken Abwehrseite wird derweil der ehemalige Bayern-Spieler Juan Bernat gehandelt, der bei PSG noch bis 2021 unter Vertrag steht.

Update, 30.07.2020, 17:14 Uhr

Dem FC Bayern droht in den Verhandlungen mit David Alaba laut "Bild" ein "Kaugummi-Poker". Eine vom Rekordmeister gewünschte Entscheidung über die Zukunft des Österreichers bis zum Bundesligastart (18. September) sei unwahrscheinlich. Der Klub müsse nun entweder ein neues, verbessertes Angebot unterbreiten oder Alaba seine Forderungen von angeblich mehr als 20 Millionen Euro pro Gehalt pro Jahr herunterschrauben.

Das Boulevard-Blatt sieht allerdings eine Tendenz zum Verbleib des unter Hansi Flick zum Abwehrchef aufgestiegenen Verteidigers.

Indiz: Die komplizierten Verhandlungen der Münchner mit Robert Lewandowski und Manuel Neuer zuletzt, die letztlich ebenfalls in Vertragsverlängerungen mündete.

Update, 29.07.2020, 07:33 Uhr

Klare Kante von Hasan Salihamidzic: Laut "Sport Bild" hat der Bayern-Sportvorstand David Alabas Berater Pini Zahavi bei einem Treffen in einem Münchner Restaurant auflaufen lassen.

Zahavi stellte demnach klar, dass sein Mandant nur beim FC Bayern bleiben würde, wenn sein Gehalt auf über 20 Millionen Euro erhöht werden würde.

Die Bayern-Bosse reagierten entsetzt und fragten laut "Sport Bild", wie derartige Forderungen in der Corona-Krise überhaupt gestellt werden könnten.

Zahavis Antwort zu möglichen Geldströmen brachte Salihamidzic zur Weißglut: Der 43-Jährige fuhr den Berater energisch an und warf die Fragen in den Raum, "in welcher Welt Zahavi denn leben würde und ob er tatsächlich alles glauben würde, was er gerade erzähle". Seither ruhen die Verhandlungen angeblich.

Update 23.07.2020, 14:15 Uhr

Bislang waren es in erster Linie Gerüchte, am Donnerstag bestätigte Karl-Heinz Rummenigge dann offiziell: David Alaba könnte den FC Bayern im Sommer verlassen.

"Fakt ist, dass wir mit Thiago und David Alaba die noch ausstehenden Champions-League-Spiele bis zum Ende bestreiten wollen", erklärte der Vorstandschef im Rahmen der Vorstellung von Leroy Sané. "Bis dato, muss man sagen, haben wir aber noch keine Lösung gefunden", bestätigte Rummenigge, dass der Österreicher noch keinen neuen Vertrag unterschrieben hat. Dabei habe der Rekordmeister seinen finanziellen Karten mit dem jüngsten Angebot "auf den Tisch gelegt".

Nun gehe es für Alaba darum zu entscheiden, was er möchte. Ein Verbleib an der Isar "ist unsere Option Nummer eins", so Rummenigge. 

Der FC Bayern möchte den Kontrakt mit dem Abwehrspieler gerne verlängern, aber: "Sollte das nicht möglich sein, werden wir uns mit anderen Optionen auseinander setzen müssen", verriet Rummenigge, dass ein Verkauf des Leistungsträgers alles andere als ausgeschlossen ist.

Allerdings schränkte der 64-Jährige auch ein, dass es für interessierte Klubs keinen Sommer-Rabatt geben wird - obwohl Alaba im Sommer 2021 ablösefrei gehen könnte: "Wir werden uns erst ab einer gewissen Zahl mit einem Transfer beschäftigen."

Gespräche zwischen Sportchef Hasan Salihamidzic und Alabas Berater sowie dessen Vater laufen derzeit, ergänzte Rummenigge. Am Ende müsse der Spieler entscheiden, was er will.

Update 21.07.2020, 16:55 Uhr

David Alaba hat sich ausweichend zu seiner weiteren Zukunft geäußert. "Die Gespräche laufen. Ich bin da aber nicht so involviert, weil ich mich voll und ganz auf die neue Aufgabe Champions League konzentrieren möchte, da lege ich meinen kompletten Fokus drauf", sagte der 28-Jährige während eines Sponsorentermins.

Auf Fragen, was zum Beispiel für einen Verbleib in München und was möglicherweise für einen Wechsel zu Pep Guardiola und Manchester City spreche, ging Alaba nicht ein.

Am Dienstag absolvierten die Münchner ihr erstes Cyber-Training in der Vorbereitung auf die Wiederaufnahme der Champions League. Die Münchner wollen es bis ins Königsklassen-Finale am 23. August in Lissabon schaffen. "Ich will keine Ausreden suchen, es ist nur schwierig, da wir als Mannschaft aus dem Urlaub kommen. Die anderen Mannschaften kommen aus dem Rhythmus. Das ist sicherlich irgendwo ein Nachteil", meinte Alaba zu den Aussichten seiner Mannschaft. "Aber wir sind sicher keine Mannschaft, die versucht, sich zu verstecken. Wir wissen schon, wer wir sind und zu was wir fähig sind."

Update 21.07.2020, 08:09 Uhr

Noch immer ist unklar, wie es für David Alaba weitergeht. Verlässt er den FC Bayern im Sommer? Verlängert er seinen Vertrag? Oder kehrt er den Münchnern im kommenden Jahr gar ablösefrei den Rücken?

Bei einem Treffen vor wenigen Wochen zwischen Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, Sportvorstand Hasan Salihamidzic sowie George Alaba, Vater von Bayern-Star David, und Spieler-Agent Pini Zahavi sollen laut "Sport 1" genau diese Fragen thematisiert worden sein.

Um eine von Alaba gewünschte Gehaltserhöhung durchzubringen, verglich Berater Zahavi seinen Klienten dem Bericht zufolge mit Weltklasse-Innenverteidigern wie Sergio Ramos von Real Madrid.

Außerdem führte Zahavi den Bayern-Bossen vor Augen, welche Transfererlöse Abwehrspieler wie Harry Maguire (87 Millionen Euro) oder Virgil van Dijk (85 Millionen Euro) generieren können.

Laut "Bild" fordert Alaba ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro. Noch gehen die Bayern-Bosse allerdings nicht auf die Forderungen ein. Doch für Unruhe sorgt die unklare Zukunft von Alaba offenbar nicht.

Denn laut "Sport 1" kann sich der Österreicher ein Karriereende in München durchaus vorstellen, es sei sogar "sein großer Traum" - allerdings nur unter der Voraussetzung einer Gehaltserhöhung.

Allerdings liegen die Verhandlungen dem Bericht zufolge derzeit auf Eis. Auch ein zeitnahes Treffen ist nicht geplant. Vielmehr wolle sich Alaba zunächst auf die Champions League konzentrieren.

Update 15.07.2020, 20:31 Uhr

Aufgrund der Coronakrise wirft selbst die sonst so spendable Fußball-Elite derzeit nicht mit Geld um sich. Ein Umstand, der nun auch Auswirkungen auf die Zukunft von David Alaba haben könnte und diese dürften dem FC Bayern nicht gefallen. 

Der FC Barcelona, laut "Sky" ein Wunschziel des Österreichers, hofft wegen der aktuellen Finanznot darauf, dass Alaba 2020/21 in München bleibt, nicht verlängert und dann ablösefrei zur Verfügung steht. Dem TV-Sender zufolge baut auch Paris Saint-Germain auf dieses Szenario.

Der FC Bayern hatte zuvor bekräftigt, Alaba halten, seinen Star aber auf jeden Fall nicht kostenlos im Sommer 2021 verlieren zu wollen.

Update 15.07.2020, 9:05 Uhr

Unterschiedliche Gehaltsvorstellungen sind angeblich der Grund, warum David Alaba den FC Bayern im Sommer verlassen könnte. Statt wie bisher rund 15 Millionen Euro pro Jahr, verlangt der Österreicher vom Rekordmeister Bezüge in Höhe von über 20 Millionen Euro. Das berichtet "Bild".

Da die Münchner diese Summe wohl nicht zahlen werden, sollen Alaba und seine Berater schon während der Sané-Verhandlungen angeregt haben, den Österreicher im Gegenzug für den deutschen Nationalspieler nach Manchester zu schicken. Pep Guardiola und City sollen aber im Fall eines Tauschgeschäfts auf Kingsley Coman bestanden haben. Die Folge: Der Deal platzte. 

Alaba selbst würde laut "Bild"-Infos am liebsten nach Spanien wechseln. Problematisch könnten in diesem Zug jedoch die 36 Millionen Euro Ablöse werden, die der FC Bayern nun angeblich festgelegt hat. Denn weder Real Madrid noch der FC Barcelona haben aktuell die Mittel, um einen derart kostspieligen Transfer zu stemmen. Vor allem Alabas Gehalt dürfte die beiden spanischen Topklubs abschrecken. 

Ein Wechsel zum FC Chelsea oder Paris Saint-Germain kommt für Alaba laut "Bild" noch nicht infrage. 

Update 13.07.2020, 20:26 Uhr

Manchester City wird schon seit Längerem Interesse an David Alaba nachgesagt. Nun sollen die Citizens im Poker um den Bayern-Star Ernst machen.

Wie der "Guardian" berichtet, ist Alaba das "Hauptziel" von ManCity-Teammanager Pep Guardiola. Demnach will der Premier-League-Klub im Sommer ordentlich aufrüsten und ist bereit, bis zu 165 Millionen Euro in neue Spieler zu investieren.

Der FC Bayern ruft angeblich mindestens 36 Millionen Euro für den Abwehr-Allrounder auf.

Update 07.07.2020, 08:41 Uhr

Weiterhin ist völlig unklar, ob David Alaba seinen 2021 auslaufenden Vertrag beim FC Bayern verlängern oder dem deutschen Rekordmeister, der keinen Spieler ablösefrei verlieren will, den Rücken kehren wird.

Sollte der Österreicher die Tür für einen Abschied aus München weiter öffnen, will ein Premier-League-Trio auf jeden Fall ein Auge auf die Situation haben. Das berichtet der "Mirror".

Demnach würde Manchester City nicht zögern, eine führende Rolle im Poker zu übernehmen und auch der FC Chelsea und Manchester United sollen Interesse am Abwehrspieler haben. Laut "Daily Mail" ist Bayern übrigens ab einer Ablöse in Höhe von 36 Millionen Euro gesprächsbereit. 

Update 01.07.2020, 07:12 Uhr

Am vergangenen Mittwoch hat es ein Treffen zwischen dem FC Bayern und dem Berater von David Alaba, Pini Zahavi, gegeben. Auf eine Verlängerung konnten sich beide Parteien allerdings nicht einigen.

Laut "Sport Bild" liegt das vor allem an Alabas hohen Gehaltsansprüchen. Demnach fordert der Österreicher deutlich mehr als die 15 Millionen Euro, die er aktuell inklusive Prämien einstreicht.

Doch die Münchner wollen ihrer Linie wohl treu bleiben. Schon bei der Verlängerung von Manuel Neuer sind Karl-Heinz Rummenigge und Co. hart geblieben und sind nicht auf die Forderungen des Keepers eingegangen.

Auch das angebliche Interesse von Paris Saint-Germain, Inter Mailand, dem FC Chelsea oder Manchester City soll den FC Bayern nicht zu einem Umdenken bewegen.

Dem Bericht zufolge gehen die FCB-Bosse nicht davon aus, dass ein Wechsel im Sommer realisierbar sei. Ohnehin wäre Alaba wohl nur von einem Bayern-Abschied überzeugt, wenn die Interessenten Real Madrid oder FC Barcelona heißen.

Update 26.06.2020, 20:10 Uhr

Eine Entscheidung über die sportliche Zukunft von David Alaba ist noch immer nicht gefallen. Klar ist, dass der deutsche Rekordmeister FC Bayern München nur allzu gerne mit seinem Stammspieler verlängern will, der in dieser Saison als Innenverteidiger einen herausragenden Job machte.

Laut einem jüngsten "Sky"-Bericht soll es am vergangenen Mittwoch noch zu einem Treffen zwischen dem FC Bayern und den Beratern des 28-Jährigen gekommen sein. Offenbar aber noch ohne den entscheidenden Erfolg. Von einer vorzeitigen Verlängerung des derzeit bis 2021 datierten Vertrages war im Anschluss keine Rede.

Update 25.06.2020, 09:28 Uhr

Auch wenn der FC Bayern unterstrichen hat, dass er David Alaba keineswegs abgeben, sondern mit dem Österreicher über den Sommer 2021 hinaus verlängern möchte, reißen Gerüchte um mögliche Interessenten nicht ab.

"The Atletic" berichtet nun, dass der 28-Jährige eine Rolle in den Überlegungen des FC Chelsea spielen soll. Teammanager Frank Lampard soll entschlossen sein, seine Abwehrzentrale zu stärken, Alaba seine bevorzugte Lösung sein.

Beim Ausloten der Möglichkeit eines Deals fegte der FC Bayern demnach jegliche Annäherungsversuche kurzerhand vom Tisch.

Update 20.06.2020, 15:45 Uhr

Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hat den FC Bayern vor einem möglichen Abgang von David Alaba gewarnt. "Für mich ist David Alaba einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Spieler", schwärmte der ehemalige Münchener vom österreichischen Nationalspieler, der seinen Vertrag beim Rekordmeister immer noch nicht verlängert hat.

"Er ist Organisator und treibt die Mannschaft an. Du hast nie das Gefühl, dass er falsch steht oder grätschen muss. Ich kann mich an keine Situation erinnern, wo er grätschen musste", hob der "Sky"-Experte die Qualitäten des Abwehrspielers hervor. 

Update 19.06.2020, 15:40 Uhr

Bayern-Trainer Hansi Flick hat seine Bewunderung für Abwehrspieler David Alaba erneut öffentlich untermauert. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel der Münchner gegen den SC Freiburg am 32. Bundesliga-Spieltag (15:30 Uhr) betonte der Meister-Coach, dass er auch in Zukunft auf die Dienste des Österreichers setzt.

Angesprochen auf die ausstehenden Vertragsverlängerungen von Alaba sowie Mittelfeldspieler Thiago erklärte Flick: "Ich würde es gerne haben, dass er (Thiago, Anm. d. Red.) hier bleibt. Das weiß er und der Verein. Ich möchte, dass er und Alaba nächstes Jahr noch bei uns sind. Wir sind guter Dinge, dass es klappen kann. Man weiß im Sport aber nie, wie es ausgeht." Beide seien "Top-Top-Spieler", schwärmte Flick.

Wie der britische "Telegraph" unterdessen berichtet, denkt der FC Bayern aber angeblich auch darüber nach, David Alaba im Sommer zu verkaufen. 

Demnach würde der Rekordmeister einen Verkauf in Erwägung ziehen, sollte der Österreicher seinen Vertrag in München (bis 2021) nicht verlängern. Einen ablösefreien Abgang des Abwehrspielers will der alte und neue deutsche Meister auf keinen Fall riskieren, heißt es.

Gespräche zwischen Alaba und den Bayern laufen bereits seit Wochen. Noch haben sich beide Parteien aber nicht auf einen neuen Vertrag einigen können. 

Update 17.06.2020, 09:38 Uhr

Der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern endet im Sommer 2021. Der deutsche Rekordmeister würde den österreichischen Defensivspieler allerdings nur zu gerne länger an sich binden. Bislang verliefen die Verhandlungen allerdings erfolglos. Nun soll der Poker weitergehen. Das berichtet "Sport Bild".

Demnach schlug Alaba ein erstes Angebot der Bayern aus, noch im Juni soll Alabas neuer Berater Pinhas Zahavi allerdings nach München reisen, um die Verhandlungen wieder aufzunehmen. 

Besonders brisant: Dem Bericht zufolge engagierte Alaba den in Spanien allerbestens vernetzten Zahavi ursprünglich, um einen Transfer zu Real Madrid oder dem FC Barcelona einzustielen. Nun soll sich der neue Abwehrchef der Münchner allerdings auch einen Verbleib an der Isar vorstellen können. 

Voraussetzung soll allerdings sein, dass der 27-Jährige weiterhin im Abwehrzentrum oder im Mittelfeld eingesetzt wird. Eine Rückkehr auf die linke Abwehrseite will Alaba vermeiden. 

Update 15.06.2020, 20:25 Uhr

Mittlerweile weiß man in Fußball-Europa, dass ein Abschied von David Alaba aus München ein durchaus denkbares Sommer-Szenario ist. Mit Paris Saint-Germain hat sich ein Klub jetzt angeblich in die Vollen gelegt.

Der Klub von Thomas Tuchel hat laut "Sky"-Informationen bei den Beratern des Österreichers als erster großer Verein "konkretes Interesse" an Alaba hinterlegt. Zwar wüssten auch die Pariser Verantwortlichen, dass der Abwehrspieler eigentlich Spanien als Ziel im Auge hat, dennoch würde der Scheich-Klub "liebend gerne" zuschlagen. 

Die nächsten Verhandlungen zwischen Alaba und dem FC Bayern sollen zeitnah stattfinden. Eine Tendenz ist laut "Sky" aber noch nicht absehbar, ein Abschied von Alaba demnach weiterhin möglich. 

Update 13.06.2020, 18:18 Uhr

Hasan Salihamidzic hat sich vor der Partie gegen Gladbach zur Personalie David Alaba geäußert.

"Wir sind natürlich sehr zufrieden mit Davids Entwicklung in dieser Saison, auf dieser Position. Er ist der Chef der Abwehr, hat sich zu  einer Persönlichkeit entwickelt", erklärte der Sportdirektor.

"Wir haben schon einige Gespräche geführt, werden aber noch weitere führen. Im Moment sind wir aber gut bedient, uns aufs Sportliche zu konzentrieren. Alles zu seiner Zeit. Wir werden alles versuchen, aber ich glaube auch, dass beide Parteien wissen, was sie aneinander haben", so Salihamidzic weiter.

Update 02.06.2020, 17:09 Uhr

"Dass er sich Gedanken macht, ist klar. Nur ich glaube, wir als der FC Bayern haben sehr, sehr gute Argumente im Moment, wenn man sich das im europäischen Kontext anschaut. Man weiß nie was den Spielern im Kopf rumgeht. Wir sind in guten Gesprächen", kommentierte Oliver Kahn, Vorstandsmitglied des FC Bayern München, gegenüber "Sky" unlängst den Poker um eine Vertragsverlängerung von David Alaba beim deutschen Rekordmeister.

Die Transfer-Experten des TV-Senders wollen nun aber erfahren haben, dass besagte Gespräche derzeit ausbleiben. Seit Alaba zu Star-Berater Pini Zahavi gewechselt ist, wurde sich mit dem israelischen Spielervermittler noch nicht über "einen konkreten Deal" ausgetauscht, heißt es.

Grund für die Hängepartie ist demnach die Corona-Pandemie, die es sehr schwierig macht, große Distanzen zu überbrücken. Zahavi weilt derzeit in Israel und will Gespräche aufnehmen, sobald er nach München fliegen darf. Dieses erste Meeting wird dem Bericht zufolge die Weichen stellen.

Grundsätzlich darf sich der FC Bayern allerdings weiterhin Chancen darauf ausrechnen, dass Alaba seinen 2021 endenden Kontrakt verlängert. Was der Österreicher genau wolle, sei jedoch "noch nicht ganz klar", wird "Sky"-Reporter Max Bielefeld zitiert. Klar sei, dass "noch etwas Geduld gefragt" sei.

Update 26.05.2020, 12:40 Uhr

Der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern München endet am 30. Juni 2021, der Rekordmeister bestätigte bereits mehrfach, dass er den Österreicher nur zu gerne länger an sich binden würde. Die "Bild" hat nun Details der Verhandlungen enthüllt.

Demnach liegt dem 27-jährigen Defensivallrounder zwar schon ein Vertrag vor, Alaba zögert aber noch mit der Unterschrift. Hapern soll der Poker am Gehalt. Dem Bericht zufolge kassiert Alaba bislang etwa 15 Millionen Euro pro Saison, will aber "definitiv mehr" verdienen und zu den Topverdienern Lewandowski, Müller, Neuer aufschließen. 

Einer neuer Kontrakt wird daher verbesserte Konditionen enthalten, soll jedoch unter 20 Millionen Euro pro Saison einbringen.

Update 25.05.2020, 15:57 Uhr

Trainer Hansi Flick setzt sich beim FC Bayern München vehement für eine Vertragsverlängerung mit Abwehrspieler David Alaba ein.

Der 55-Jährige wies in seiner Video-Pressekonferenz zum Bundesliga-Topspiel bei Borussia Dortmund darauf hin, dass die positive Entwicklung des österreichischen Fußball-Nationalspielers zum Münchner Abwehrchef auch der Konkurrenz in Europa nicht verborgen bleibe. Flick sieht darum Handlungsbedarf bei dem 27-jährigen Alaba, dessen Vertrag beim deutschen Rekordmeister am 30. Juni 2021 endet.

"Dass nicht nur wir das so sehen, sondern auch andere Vereine, ist auch selbstverständlich", sagte Flick zu Alaba. "Jeder weiß, dass ich mir wünsche, dass so ein Spieler, der bei Bayern auch ausgebildet wurde und hier einige Jahre spielt, weiter ein Teil des FC Bayern München ist." Die Entwicklung Alabas auf der Innenverteidigerposition sei "hervorragend". Alaba spielt seit 1. Juli 2008 für den FC Bayern.

Update 25.05.2020, 11:30 Uhr

Mit herausragenden Leistungen in der Innenverteidigung hat sich David Alaba nach dem Bundesliga-Restart direkt in starker Verfassung zurückgemeldet. Kein Wunder, dass ihn sein Cheftrainer Hansi Flick über alle Maße lobte und neben Thomas Müller zuletzt namentlich hervorhob: "Das ist schon auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Bei Ballbesitz ist er sehr ballsicher, hat aber auch ein Auge für Spieler und Raum", so Flick über den Österreicher.

Nach den starken Auftritten des Allrounders wurde zuletzt immer häufiger über ein ernsthaftes Interesse des FC Barcelona spekuliert. Die Katalanen könnten sich nun aber als potenzieller Abnehmer für den 27-Jährigen erledigt haben. Wie die spanische Sportzeitung "Mundo Deportivo" vermeldete, soll es "keine Chance" geben, dass Barca seinen vermeintlichen Wunschspieler aus München loseisen könnte. 

Der Klub soll daher von einer Verpflichtung Abstand genommen haben. Der Kontrakt des Linksfußes läuft im Sommer 2021 aus. Zuletzt betonten die Bayern-Bosse mehrfach, die Zusammenarbeit mit Alaba durchaus fortsetzen zu wollen.  

Update 07.05.2020, 08:51 Uhr

Der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern München läuft nur noch bis 2021. Auf eine Verlängerung konnten sich beide Parteien bislang noch nicht einigen. Nun will ein Toptrainer den Österreicher nach Italien locken.

Wie "Sport1" berichtet, ist Inter Mailand an Alaba interessiert. Trainer Antonio Conte gilt als großer Fan des Abwehr-Allrounders. Der Italiener wollte den 27-Jährigen bereits während seiner Zeit als Chelsea-Coach unter die Fittiche nehmen.

Zuletzt wurde Alaba immer wieder mit einem Wechsel nach Spanien oder England in Verbindung gebracht. Der FC Barcelona und der FC Chelsea sollen die Fühler ausgestreckt haben.

Laut "Sport1" würde Alaba im Falle eines Abschieds aus München einen Wechsel in die Primera División oder die Premier League bevorzugen. Ein Transfer nach Italien sei allerdings nicht ausgeschlossen.

Allerdings kommt für Alaba wohl nur ein Klub in Frage, mit dem er die Champions League gewinnen könnte. Ob die Nerazzurri in den nächsten Jahre dazu in der Lage ist, darf angezweifelt werden.

Update 30.04.2020, 08:30 Uhr

"Transfer-Experte" Guillem Balague glaubt zu wissen, dass sich der FC Chelsea im Sommer um David Alaba bemühen will. Der Verbleib des Österreichers beim FC Bayern steht derzeit auf wackeligen Beinen.

Blues-Coach Frank Lampard soll ein großer Bewunderer Alabas sein, vor allem aufgrund seiner Vielseitigkeit. Laut Balague haben allerdings auch andere Klubs ihr Interesse hinterlegt. Dazu gehören Manchester City, der FC Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin.

Ob Chelsea da mithalten könnte, bleibt unterdessen fraglich. In den vergangenen Jahren hat der Londoner Klub den Anschluss zur europäischen Spitze verloren.

Update 20.04.2020, 07:51 Uhr

Die spanischen Top-Klubs FC Barcelona und Real Madrid werden immer wieder als mögliche dankbare Abnehmer gehandelt, sollte David Alaba den FC Bayern verlassen. Wie "Bild" und "Sport Bild" berichten, könnte das Werben nun konkreter werden - zumindest bei den Königlichen.

Demnach ist Real-Coach Zinédine Zidane "grundsätzlich interessiert", den 27-Jährigen zu verpflichten und soll sich den Linksverteidiger "in seinem Team vorstellen" können.

Dennoch seien die Gehaltsvorstellungen des österreichischen Nationalspielers auch für die Madrilenen nur schwer zu realisieren. Bislang verdient Alaba in München angeblich bis zu 15 Millionen Euro jährlich, in ersten Gesprächen zwischen Bayern und dessen Berater über eine Verlängerung sei klar geworden, dass die Vorstellungen noch weit auseinander liegen.

Update 18.04.2020, 7:57 Uhr

Die Vertragsverhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern liegen weiter auf Eis. Ob der Österreicher über den Sommer hinaus in München bleibt, ist offen. Klar ist laut übereinstimmenden Medienberichten: Verlängert der 27-Jährige seinen Vertrag (bis 2021) beim Rekordmeister nicht, wird er den Verein in den nächsten Monaten verlassen.

In Zugzwang sieht Alaba nach "sport1"-Informationen jetzt vor allem den Klub. Das Management des Österreichers erwartet ein verbessertes Angebot. Die mehr oder minder öffentlich geführte Diskussion um die Gehälter von Lucas Hernández, Manuel Neuer und Co. sei auch Alaba nicht entgangen. Entsprechend wünsche auch er sich einen Sprung in die nächste Gehaltsklasse. Das erste Vertragsangebot der Münchner hat diesen Wunsch nicht erfüllt und wurde vom Österreicher abgelehnt.

Obwohl der langjährige Leistungsträger zuletzt betonte, in München glücklich sein, ist Alaba laut "sport1" durchaus bereit, den Klub zu verlassen. Ob es dazu kommt, hängt vor allem an der Bereitschaft der Verantwortlichen ab, das neue Arbeitspapier finanziell anzupassen.

Eine Entscheidung im Poker um die Zukunft Alabas ist vorerst allerdings nicht zu erwarten. Ein Grund: Berater Pini Zahavi ist es aufgrund der Reise-Beschränkungen derzeit nicht möglich, nach Deutschland einzureisen, um Verhandlungen zu führen. Dabei wird die Zeit für eine mögliche Einigung immer knapper. 

Update 08.04.2020, 07:47 Uhr

Hat der FC Bayern bei David Alaba einen Fortschritt gemacht? Laut "Sport Bild" hat es dem Österreicher imponiert, dass Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge den Stellenwert des Abwehrspielers zuletzt explizit herausgehoben hat. Auch bei Alabas Management kamen die Worte gut an.

Außerdem soll es ein Gespräch mit Hansi Flick - nach dessen Vertragsverlängerung - gegeben haben. In diesem hat der Trainer dem 27-Jährigen offenbar verdeutlicht, dass er auf ihn auch in der kommenden Saison als Abwehr-Chef in der Zentrale setzt.

Heißt: Die Münchner suchen nun nach einem Linksverteidiger-Backup für Alphonso Davies. Alaba hingegen soll auch in naher Zukunft weiter in den Innenverteidigung auflaufen.

Nach dem Bericht des Magazins ist es deshalb nach all den Geschehnissen "vorstellbar", dass der Österreicher seinen Vertrag über 2021 hinaus ausdehnt.

Update 30.03.2020, 17:55 Uhr

Ob David Alaba den Klub verlassen wird, wird sich in diesem Monat wohl nicht mehr final klären. Allerdings soll der Bayern-Star mittlerweile eine Grundsatzentscheidung getroffen haben, wie es in einem "Sport1"-Bericht vom Montag heißt. 

Demnach heißt es aus dem Umfeld des Spielers, dass ein einfaches "Weiter so" auf keinen Fall infrage kommt. Heißt konkret: Entweder, der FC Bayern verlängert mit seinem Defensiv-Allrounder den bis 2021 laufenden Kontrakt noch in diesem Sommer, oder der Österreicher könnte tatsächlich wechseln. Dass Alaba sein Arbeitspapier ohne vorzeitige Verlängerung auslaufen lässt, soll keine Alternative mehr sein.

Neben der Frage nach der möglichen Dauer eines neuen Vertrages dürfte damit auch das Thema Gehalt wieder an Fahrt gewinnen, um Alaba in München zu halten. 

Update 28.03.2020, 08:28 Uhr

Im Gespräch mit der "tz" und dem "Münchner Merkur" hat sich Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge auch noch zur allgemeinen Transfersituation bei den Münchnern geäußert. Der Klubchef stellte klar, dass derzeit keine ernsthaften Transfergespräche laufen - aufgrund der Unsicherheit in Zeiten des grassierenden Coronavirus.

"Keiner weiß heute genau, wie sich die Corona-Krise in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter auf den Fußball auswirken wird. Daher haben wir das Thema Neuzugänge erst einmal auf 'Hold' gestellt", erklärte Rummenigge.

Zudem glaubt der 64-Jährige, dass die teils extrem hohen Ablösesummen und Spielergehälter durch die Folgen der Krise "von allen Vereinen in ganz Europa neu überprüft werden".

Verhandelt würde derzeit nur mit Profis, deren Verträge nach der kommenden Saison auslaufen: Das sind neben David Alaba noch Kapitän Manuel Neuer, Thomas Müller, Jérôme Boateng, Javi Martinez, Thiago und die beiden Ersatztorhüter Sven Ullreich und Ron-Thorben Hoffmann.

Update 27.03.2020, 18:35 Uhr

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Medienberichte über einen angedachten Weggang von Abwehrspieler David Alaba vom FC Bayern dementiert.

"Wie ich gehört habe, kursieren gerade Gerüchte, dass wir David Alaba gerne im Tausch gegen Leroy Sané an Manchester City abgeben wollen würden. Dazu sage ich klar und deutlich: Das ist Grimms Märchen und hat nichts mit der Realität zu tun", berichtete der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeister dem "Münchner Merkur" und der "tz".

Der österreichische Nationalspieler Alaba hat in München einen Vertrag bis 2021. Sané galt im Sommer 2019 als Wunschspieler bei Bayern, riss sich dann aber das Kreuzband. Es wird spekuliert, dass die Münchner den DFB-Star nun in diesem Sommer verpflichten wollen.

Update 27.03.2020, 8:40 Uhr

Ein Abschied von David Alaba aus München ist in den letzten Wochen zu einem durchaus denkbaren Szenario geworden. Zwei ehemalige Profis des Rekordmeisters raten allerdings dringend davon ab, den Österreicher ziehen zu lassen.

"Es wäre ein Riesenverlust, wenn Alaba wechselt. Aktuell ist er einer der wichtigsten Spieler überhaupt bei Bayern. Einen Ersatz zu finden, wäre fast unmöglich, so vielseitig wie Alaba ist", erklärte TV-Experte Dietmar Hamann gegenüber der "AZ". Gleichzeitig kann der Ex-Nationalspieler aber auch Alaba verstehen: "Er ist jetzt 27 Jahre alt. Wahrscheinlich ist es jetzt die letzte Möglichkeit für ihn, auf absolutem Topniveau ins Ausland zu gehen."

Für Hamann steht außer Frage, dass der FC Bayern David Alaba eine Gehaltserhöhung zugestehen sollte: "Er gehört zu den Top-5-Spielern im Team, dementsprechend muss er auch bezahlt werden."

Auch Klaus Augenthaler warnt den Rekordmeister vor einem Verlust des Österreichers: "Man kann sich Bayern momentan gar nicht ohne Alaba vorstellen. Er spielt ja nicht nur auf der linken Seite gut, sondern mittlerweile auch in der Abwehrmitte. Dort übernimmt er viel Verantwortung und ist ganz wichtig für die Mannschaft."

Update 26.03.2020, 15:03 Uhr

Am Mittwoch geisterte das Gerücht durch den medialen Äther, der FC Bayern München strebe an, David Alaba im Rahmen des Kaufs von Leroy Sané zu Manchester City ziehen zu lassen. Der Deal soll Alaba und dessen Berater Pini Zahavi allerdings übel aufgestoßen sein. Das berichtet der "kicker".

Demnach habe Zahavi "im kleinen Kreis" "arg verärgert" reagiert, da sein Mandant "auf keinen Fall" plane, Teil des Tausch-Szenarios zu werden. 

Wo die Zukunft des 27-Jährigen liegt, steht derweil in den Sternen. "kicker" berichtet, dass Alaba für einen Verbleib an der Isar ein deutliches Gehaltsupdate fordert, angesichts der Corona-Krise sei man in München derzeit jedoch nicht bereit, "Verrücktheiten" zu machen, heißt es.

Das Fachmagazin will zudem erfahren haben, dass ein Kauf Alabas beim FC Barcelona aktuell nicht diskutiert wird, Real Madrid soll allerdings weiterhin die Fühler nach dem Österreicher ausstrecken. Alabas Vertrag an der Isar endet im Sommer 2021.

Update 25.03.2020, 22:22 Uhr

Laut "Bild" ist die Sachlage in der Tauschfrage (siehe 19:57 Uhr) etwas anders. Nach Informationen der Zeitung soll die Idee für das Tauschgeschäft nicht von Zahavi, sondern von den beiden Klubs selbst stammen. Demnach sahen sowohl FC Bayern als auch Manchester City die Chance auf diese Modell, da sowohl der Vertrag von Alaba als auch der Kontrakt von Sané 2021 auslaufen.

Jedoch waren wohl weder Zahavi noch Alaba angetan, weil der Österreicher gern nach Spanien wechseln möchte, falls er sich gegen einen Verbleib in München entscheidet.

Update: 25.03.2020, 19:57 Uhr

Jetzt wird es kurios: Nach Informationen der "tz" hat Pini Zahavi, der neue Berater von David Alaba, versucht, den Österreicher in einen Tausch-Deal zu involvieren an dessen Ende kein Geringerer als Leroy Sané in München gelandet und sein Mandant zu Manchester City gewechselt wäre.

Dort trainiert mit Pep Guardiola jener Coach, der Alaba schon während seiner Jahre in München unter seinen Fittichen hatte und den 27-Jährigen dazu noch eine ganze Saison im defensiven Mittelfeld, der Lieblingsposition Alabas, eingesetzt hatte.

Win-Win-Situation also für Bayern und vor allem für Alaba? Weit gefehlt! Laut dem Bericht war Alaba gar nicht angetan von den Bemühungen Zahavis.

Denn der österreichische Nationalspieler will internationale Titel gewinnen, was mit den Citizens aufgrund der Financial-Fairplay-Verstöße und der damit zusammenhängenden Sperre für internationale Wettbewerbe gar nicht möglich ist.

Update: 25.03.2020, 09:18 Uhr

Wie die "Sport Bild" berichtet, haben die Wechselgedanken von David Alaba entscheidend mit einem Wortbruch der Bayern-Verantwortlichen zu tun.

Demnach soll bei seiner letzten Verlängerung im März 2016 besprochen worden sein, dass der Österreicher zukünftig Bewährungschancen auf seiner Lieblingsposition im Mittelfeld erhält. Diese Zusage sehe er als "nicht erfüllt" an, heißt es.

Besonders sauer sei er, da in Joshua Kimmich ein anderer Außenverteidiger vorgezogen wurde und mittlerweile fast ausschließlich als Sechser zum Einsatz kommt. Alaba hingegen musste in der Innenverteidigung aushelfen.

Dabei träumt der 27-Jährige seit Jahren davon, endlich auch beim FC Bayern eine kreativere Rolle spielen zu dürfen. In der Nationalmannschaft ist Alaba Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld.

Laut "Sport Bild" wurde Berater Pini Zahavi "über die enttäuschende Entwicklung in Kenntnis gesetzt". Dieser könne nun seine Verbindungen zu Real Madrid nutzen.

Update: 24.03.2020, 08:51 Uhr

Nachdem der österreichische Nationalspieler seinen Verbleib in München zuletzt offen ließ, behaupten spanische Medien, der 27-Jährige habe bereits Kontakt zu Barca aufgenommen. Ein anstehender Berater-Wechsel heizt die Gerüchteküche zusätzlich an.

Unter Berufung auf "Vereinskreise" berichtete "Sky" zuletzt, dass Alaba seinen Berater gewechselt hat. Der Defensiv-Allrounder wird demnach künftig von Star-Agent Pini Zahavi vertreten.

Laut "Bild" ist der Deal allerdings noch nicht fix. Alabas Vater George - bislang Hauptberater seines Sohnes - verhandelt noch letzte Details mit dem Israeli. Einem Abschluss soll aber nichts mehr im Wege stehen. Ein Angebot der Agentur "Sports Total", die unter anderem Marco Reus und Toni Kroos vertritt, soll der Bayern-Profi zuvor abgelehnt haben.

Außerdem will "Sky" erfahren haben, dass "die Zeichen bei Alaba auf Abschied" stehen. Das hat der TV-Sender aus dem Umfeld des Abwehrspielers erfahren.

FC Barcelona nimmt offenbar Abstand von Alaba-Transfer

Update: 22.03.2020, 19:38 Uhr

Zahlreiche Stars aus der Bundesliga werden mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Doch nun ziehen sich die Katalanen offenbar aus nahezu sämtlichen Transfer-Verhandlungen zurück.

Durch die Corona-Pandemie droht Barca - ähnlich wie allen Klubs - ein riesiges Minus. 60 Millionen Euro könnten dem aktuellen Tabellenführer der La Liga im Sommer fehlen, wenn die Saison nicht weitergespielt wird.

Ein solches Szenario hätte auch drastische Auswirkungen auf die Transferbemühungen der Katalanen. Wie "Mundo Deportivo" berichtet, will Barca von vielen möglichen Neuzugängen Abstand nehmen. Demnach steht ein Wechsel von David Alaba nicht mehr zu Debatte.

Update: 20.03.2020, 07:31 Uhr

David Alaba lässt sich für seine weitere Karriere mehrere Optionen offen. "Ich fühle mich in München sehr wohl. Aber ich kann mir grundsätzlich auch vorstellen, einen anderen Weg einzuschlagen. Das wird sich irgendwann zeigen. Darüber mache ich mir im Moment keine Gedanken", sagte der österreichische Nationalspieler dem Magazin "GQ Gentlemen's Quarterly".

Wie es für ihn eines Tages nach der Karriere weitergehen werde, sei "schwierig zu sagen", erklärte Alaba. "Ich weiß ja, wie schnelllebig der Fußball ist und es mein bisheriges Leben ebenso war. Aber ich kann mir vorstellen, mal für ein, zwei Jahre weiter weg zu gehen, zum Beispiel in den USA zu leben und die Kultur dort kennenzulernen. Oder ich bin in Österreich, in Wien, in meiner Heimat. Oder auch in München. Schauen wir mal", sagte der Verteidiger.

Update: 07.03.2020, 13:40 Uhr

Gleich acht Stars könnten den FC Bayern im kommenden Sommer verlassen, weil ihre Verträge nur noch bis 2021 laufen - darunter auch David Alaba. Der Allrounder wird in Spanien erneut mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Alaba sei nach wie vor Wunschspieler des mächtigen Real-Präsidenten Florentino Pérez, berichtet das Portal "Don Balon".

Der 27-jährige Österreicher werde demnach seit Jahren von den Scouts der Königlichen beobachtet. Die herausragenden Leistungen auf der für ihn zuvor eher ungewohnten Position des Innenverteidigers in dieser Saison unter Hansi Flick sollen das Interesse des spanischen Rekordmeisters noch einmal befeuert haben - auch im Hinblick auf einen möglichen Abschied des inzwischen 33 Jahre alten Kapitäns Sergio Ramos, dessen Vertrag nach der Saison 2020/2021 ausläuft.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Bundesliga Bundesliga
Anzeige
Anzeige