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Kein Motorsport in Großbritannien vor Juli

Grand Prix in Silverstone (noch) nicht gefährdet

24.03.2020 13:12
Großbritannien hat weitere Motorsport-Veranstaltungen abgesagt
© unknown
Großbritannien hat weitere Motorsport-Veranstaltungen abgesagt

Um das Wohl seiner Bevölkerung sicherzustellen und die Ausbreitung des Coronavirus abzubremsen, hat der britische Motorsportverband alle Rennveranstaltungen bis zum 30. Juni 2020 abgesagt.

Noch ist das Formel-1-Rennen in Silverstone (16. bis 19. Juli) nicht von der Maßnahme betroffen.

Auch die Formel E und MotoGP müssen keine weiteren Absagen bekanntgeben, denn die Rennen sind für Ende Juli und Mitte August geplant.

Mit der neuen Anweisung müsste es dem Euro-NASCAR-Rennen in Brands Hatch an den Kragen gehen, das für den 6. und 7. Juni geplant war. Eine offizielle Absage seitens der Serie ist noch nicht bekanntgegeben worden.

Zuvor hatten die britischen Behörden den Motorsport nur bis Ende April lahmgelegt, um die Ausbreitung der Krankheit COVID-19 zu verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, musste diese Maßnahme aber bis auf den Juni ausgeweitet werden.

Das öffentliche Leben wurde in Großbritannien wie in Deutschland bereits eingeschränkt. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, zuhause zu bleiben und die eigenen vier Wände nur für die Arbeit, zum Einkaufen oder für Arztbesuche zu verlassen.

Motorsport weltweit vom Coronavirus lahmgelegt

Mit der Verlängerung der Aussetzung von Motorsport-Events im Land will die Regierung die Ausbreitung des Virus weiter eindämmen.

Der britische Motorsport-Chef David Richards sagt: "Motorsport spielt in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. In einer Zeit des nationalen Notstandes müssen wir alle zuhause bleiben und unseren Teil beitragen, um Leben zu retten."

Er spricht außerdem von einer Isolation von drei Monaten, um die gefährdeten Menschen in der Gesellschaft zu schützen. Deshalb wurde die Entscheidung getroffen, bis Ende Juni auf Motorsport zu verzichten.

"Es ist eine Zeit, wo wir als Nation geschlossen zusammenstehen müssen", sagt Richards. "Wir müssen alles machen, um den Kampf zu unterstützen und damit Leben zu retten." Die Corona-Krise hat weltweit den Motorsport in großen Teilen lahmgelegt.

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