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Was tun, wenn der Ball nicht rollt?

24.03.2020 17:21
Wie Fans auch in der fußballfreien Zeit auf ihre Kosten kommen
© Antonio Melita via www.imago-images.de
Wie Fans auch in der fußballfreien Zeit auf ihre Kosten kommen

Ob Sommerpause oder Corona-Krise: Auch in Zeiten des immer volleren Spielplans gibt es Phasen, in denen der Ball ruht. Komplett müssen die Fans aber ohnehin nicht auf den Fußball und die Bundesliga verzichten, denn sowohl für die spielfreie Zeit als auch während der Saison bieten sich zahllose Möglichkeiten, sich die Zeit zwischen den Spielen zu vertreiben.

Top, die Wette gilt!

Erst kürzlich stellte Karl-Heinz Rummenigge fest: "Es geht am Ende des Tages auch um Finanzen". Allerdings gilt das nicht nur für die Vereine während der aktuellen Zwangspause, auch die Fans haben die Möglichkeit, aus ihrem Fachwissen bares Geld zu machen.

Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, den Sieger eines Spiels vorherzusagen. Wie viele Tore werden fallen? Wer schießt das erste Tor? Wer das nächste? Wer wird Meister? Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

So bot der Wettanbieter Intertops zur WM 2010 eine Wette an, dass Deutschland nicht nur Weltmeister werden, sondern der deutsche Papst Benedikt XVI. dies auf dem Petersplatz mit "We are the Champions" feiern würde. Die Quote lag am Ende bei 2.000:1, wurde aber wegen der Niederlage im Halbfinale gegen Spanien nicht fällig. Das Beispiel zeigt aber: mit Mut, Weitsicht und ein bisschen Glück lässt sich die Haushaltskasse merklich aufbessern. 

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich im riesigen Feld der Sportwetten in letzter Zeit die sogenannten Surebets. Dies sind Wetten, bei denen die Möglichkeit gegeben wird, unabhängig vom Ausgang der jeweils platzierten Wette einen garantierten Gewinn zu generieren. Um so eine Wette zu erkennen, müssen im Vorfeld die Einsatzquoten so vieler verschiedener Online-Wettanbieter wie möglich analysiert werden. Dafür haben sich zuletzt mehrere Anbieter etabliert. Hier könnt Ihr beispielsweise aktuelle Surebets finden.

Auf der Konsole gibt es keine Pause

Während die echten Stadien leer bleiben, sind ihre digitalen Gegenstücke bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf der Konsole wird das Geschehen auf dem grünen Rasen bei FIFA 20 und Pro Evolution Soccer 2020 realistisch und detailgetreu simuliert.

So bieten die beiden Konsolen-Rivalen nicht nur die tägliche Dosis Fußball; hier kann der Fan den Ausgang sogar selbst beeinflussen. Daher greifen Millionen Spieler in Deutschland zum Controller und führen ihren Lieblingsklub selbst zum Sieg. Der Online-Modus ermöglicht es zudem, dabei nicht nur gegen eine KI, sondern gegen die eigenen Freunde zu spielen und so auch noch seine sozialen Kontakte zu pflegen.

Wer ein wenig mehr Zeit hat, kann sogar noch tiefer ins Detail gehen. Schließlich ist man selbst nicht nur der bessere Trainer, sondern beherrscht auch das Manager-Handwerk dem eigenen Empfinden nach besser als Rummenigge, Watzke und Co. Und das kann man bei EAs Fussball Manager-Reihe oder dem von SEGA vertriebenen Football Manager, der über Stream erhältlich ist, unter Beweis stellen. Hier wird von den Trainingsplänen über die Talentförderung bis hin zum Spielverlauf selbst alles simuliert, der Spieler hat die volle Kontrolle über alle Aspekte des Vereins, vom Preis der Stadionwurst bis hin zum Handgeld für den neuen Stürmerstar. Eine Schalker Meisterschaft ist hier ebenso wenig ein Problem wie der Pokalsieg des heimischen Dorfklubs.

Etwas mehr Bezug zur Realität gibt es, wenn die Fans ihre Wunschspieler in Fantasy Teams selbst auf den Platz schicken. Einst als Browsergames gestartet, haben diese Spiele als Apps inzwischen auch ihren Weg auf das Smartphone gefunden. Mit einem festen Budget können sich die Spieler etwa bei Comunio ein eigenes Team zusammenstellen.

Wie gut dieses abschneidet, das heißt wie viele Punkte sie an einem Spieltag sammeln, hängt von der Leistung der echten Spieler am jeweiligen Wochenende ab. Hat man Robert Lewandowski oder Timo Werner aufgestellt, freut man sich über jedes Tor der beiden. Setzt man zwischen den Pfosten auf Roman Bürki, dann bangt man bei jedem Gegentor des BVB, dass der Schweizer nicht gepatzt hat, denn das kann den Manager entscheidende Punkte kosten.

In diesem Bereich hat sich Comunio als Marktführer etabliert. Doch auch der "kicker", "Bild" oder "sport1" bieten ähnliche Spiele an und mit "Kickbase" erhebt sich derzeit ein weiterer Konkurrent, der sich einer stetig wachsenden Spielerzahl erfreut.

Austausch mit anderen Fans

Der Fußball verbindet die Menschen weltweit. Umso wichtiger ist der Austausch mit anderen Fans, ob auf dem klassischen Weg im Stadion, in Fanklubs – oder online.

Denn das Internet kann mit unzähligen Portalen aufwarten, auf denen Fans mit Gleichgesinnten über die schönste Nebensache der Welt philosophieren können. Foren sind hierfür in der Regel die erste Anlaufstelle, zumal sich die User etwa bei transfermarkt.de an der Festlegung der neuen Marktwerte der Spieler beteiligen können.

In Sachen Meinungsaustausch kann jedoch kein Forum mit Reddit mithalten. Reddit ist eine Social-Media-Plattform. Hier können registrierte Nutzer Meldungen, Gerüchte und vieles mehr teilen, diskutieren und bewerten. Die Seite gliedert sich in sogenannte Subreddits zu verschiedensten Themen. Allein im Subreddit r/Bundesliga, das sich mit der höchsten deutschen Spielklasse beschäftigt, sind derzeit rund 288.000 Nutzer angemeldet. Unter ähnlichen Schlagworten aus der Welt des Fußballs sowie zu den jeweiligen Vereinen kann man noch mit vielen weiteren auch internationalen Fans in Kontakt treten.

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